Bayern plant eigene Behörde für IT-Sicherheit (LSI)

Der Bayerische Finanzminister und CIO Dr. Söder hat angekündigt, dass ein neues Landesamt Bürger und Kommunen aktiv bei der Abwehr von Cyber-Angriffen und Kriminalität im Internet beraten und unterstützen soll. Es soll ein neues Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) mit Sitz in Nürnberg aufgebaut werden. Entsprechende Pläne stellte Dr. Söder der Presse vor. Im ersten Schritt soll zur Gründung des LSI beim Heimatministerium in Nürnberg ein Aufbaustab eingerichtet werden. Geplant ist, dass das LSI voraussichtlich Mitte 2017 seine Arbeit aufnehmen wird. Darauf wies der IT-Sicherheitsbeauftragte (CISO) des Freistaates Bayern, Dr. Andreas Mück, in Pressemitteilungen hin. Voraussetzung ist die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die neue Behörde, die noch durch den Landtag verabschiedet werden muss. Dass CERT-Bayern soll dann in das LSI integriert werden. Zusätzliche Ressourcen sollen geschaffen werden. Bis 2025 soll der Ausbau des Landesamtes auf bis zu 200 IT-Spezialisten erfolgen. Derzeit sind 30 Stellen geplant.

Das Landesamt soll sich zum einen um die landeseigenen Datennetze in Bayern kümmern, daneben auch die Hacker und Cyberabwehr übernehmen. Geplant ist auch eine enge Kooperation mit der Wissenschaft und der bayerischen IT-Sicherheitsindustrie.

Aufgabe des LSI ist aber auch die Beratung von Bürgern bei aktuellen Gefahrenlagen. Dabei soll die Behörde auch bei Facebook und Twitter aktiv sein.

Bayern sieht in der Gründung des Landesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) keine Konkurrenz zum Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Auch wird das LSI so wie das BSI keine Ermittlungskompetenzen erhalten.

Auch an anderer Stelle ist Bayern mit Sicherheitsstandard aktiv. Mit dem Bayerischen IT-Sicherheitscluster und dem Standard ISIS12 wurden bereits in der Vergangenheit Aktivitäten rund um das Thema IT-Sicherheit an den Tag gelegt. Der Sicherheitsstandard ISIS12 ist als Einstieg in den IT-Grundschutz des BSI gedacht.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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