Wie man sich vor Internetbetrug schützen kann!

Phishing, Identitätsdiebstahl oder die Abo-Falle sind nur einige Beispielfälle des Internetbetrugs. Die Maschen der Betrüger werden immer raffinierter und kennen keine Grenzen. Es gibt viele Betrugsopfer im Internet – die Statistiken hierzu sind alarmierend.

Aber oftmals sind es schon einfache Verhaltensweisen, die Internetnutzern dabei helfen, das Risiko Opfer eines Internetbetrugs zu werden zu minimieren. Hierfür haben wir einige Tipps, die Ihnen helfen können.

 

Muss ich überall meine Daten angeben?

Wer kennt es nicht? Man möchte eigentlich nur ein wenig im Internet surfen und kurze Zeit später wird man auf einer Webseite schon zu einer Registrierung oder Anmeldung aufgefordert. Und hier sollte bereits überlegt werden: Ist es wirklich notwendig, Name, Adresse und Telefonnummer anzugeben? Je nachdem welche Webseite Sie dazu auffordert ist es in der Tat notwendig, beispielsweise bei einer Bestellung mit Lieferung nach Hause. Manchmal werden Daten jedoch abgefragt, die vollkommen überflüssig in Bezug auf die Nutzung der Webseite sind. Manchmal lassen sich diese Felder dann auch überspringen und können leer bleiben. Demnach sollte bei allen Webseiten grundsätzlich zweimal nachgedacht werden, wem man welche Daten aus welchen Gründen preisgeben möchte.

Verdächtige E-Mails?

Oftmals werden auch E-Mails von Betrügern verschickt. Diese sehen täuschend echt aus und wirken sehr seriös. Viele Opfer fallen zum Beispiel auf nachgeahmte E-Mails von PayPal oder eBay herein, die Kreditkartennummern oder ähnliche Daten abfragen. Dennoch lohnt sich auch hier ein zweiter Blick: Prüfen Sie die Sprache und auch den Zweck der E-Mail. Loggen Sie sich lieber auf den Seiten mit ihrem Account ein und prüfen Sie, ob wirklich der Anbieter dahintersteckt. Im Zweifel treten Sie erst einmal in Kontakt mit diesem bevor Sie ihre Daten weitergeben, denn solche Daten werden in aller Regel nicht über E-Mail abgefragt!

Ebenfalls berüchtigt sind Trojaner, die über den E-Mail Anhang versucht werden auf andere Computer zu spielen. Auch hier gilt es vorsichtig die E-Mail prüfen und nicht einfach Links oder Anhänge öffnen. Meistens bekommen die Nutzer es gar nicht mit, wenn die Installation der Schadsoftware im Hintergrund läuft. Prüfen Sie deshalb, ob Sie den Absender kennen und aktivieren Sie den Spam-Filter in Ihrem E-Mail-Programm.

Nutzen Sie ein Anti-Viren-Programm gegen Internetbetrug!

Wenn immer Sie einen Computer mit Internetzugang benutzen, ist ein Anti-Viren-Programm sehr hilfreich. Führen Sie hier auch regelmäßig Updates durch, damit auch neu entwickelte Viren von dem Programm erkannt werden können. Es gibt keinen 100% sicheren Virusschutz, aber die Schutzwirkung eines solchen Programms schwankt je nach Ausführung zwischen 70% – 99%. Damit sind Sie in jedem Fall sicherer unterwegs als ohne Schutz!

Benutzen Sie sichere Passwörter gegen Internetbetrug!

Auch wenn es nervig ist, sich Passwörter aus Zeichen-, Buchstaben- und Zahlenkombinationen auszudenken und sich zu merken: Es senkt das Risiko. Viele Nutzer benutzen heuten noch einfache Kombinationen wie „1234“ oder „passwort“. Dass dies keinesfalls eine effektive Sicherung Ihrer Daten darstellt, ist auch weitläufig bekannt. Verwenden Sie nach Möglichkeit längere Kombinationen, die nicht Ihren Namen oder das Geburtsdatum beinhalten. Auch das Passwort von Zeit zu Zeit zu wechseln stellt eine Sicherung der Daten dar. Besonders beim Zugang zu sensiblen Daten, wie das Online-Banking, sollte auf eine adäquate Sicherung Wert gelegt werden.

Fazit zum Schutz gegen Internetbetrug

Es ist zwar nicht auszuschließen, Opfer eines Internetbetrugs zu werden, aber sich etwas vorsichtiger im Internet zu bewegen und im Zweifel nachfragen ist sehr hilfreich. Denken Sie daran, wem Sie welche Daten preisgeben und warum dies notwendig erscheint. Auch vermeintlich kostenlose Angebote werden bezahlt – oftmals mit Ihren Daten am Ende eines Internetbetrugs.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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