Teure Angriffe auf Telefonanlagen

Nach uns vorliegenden Informationen von Polizeibehörden vermehren sich die Hackerangriffe auf Telefonanlagen. Solche Angriffe auf die Telekommunikation von Unternehmen werden vielfach dazu genutzt, um kostenpflichtige Telefonanrufe ins Ausland auf Rechnung der jeweils angegriffenen Unternehmen zu führen oder Mehrwertdienste zu kontaktieren.

Die Schäden sind teilweise immens. Die Unternehmen und auch Behörden erhalten dann Rechnungen der Telekommunikationsanbieter, beispielsweise der Telekom, in Höhe von 40.000,00 € oder 50.000,00 €. Auch sechststellige Telefonkosten sind bei solchen Hackerangriffen schon entstanden.

Die Angriffe sind sehr unterschiedlich. Häufig sind die Telefonanlagen nicht ausreichend geschützt. Wichtig ist, dass die Standard-Passworte der Telefonanlagen geändert werden. Auch können Sperrlisten für verdächtige ausländische Telefonnummern oder externe Dienste in den meisten Telefonanlagen vergeben werden.

Häufig verwenden Angreifer eine automatisierte Software, mit der insbesondere abends, nachts oder an Wochenenden kurze Testanrufe durchgeführt werden. Es werden dann ganze Rufnummernblöcke von Unternehmen nach Schwachstellen abgesucht. Anfällig sind auch integrierte Anrufbeantworter von Telefonanlagen, die nicht ausreichend geschützt sind.

Wer mit solchen Angriffen zu tun hat, wird sicherlich sofort die Polizei informieren. Hier empfehlen wir, mit spezialisierten Ansprechpartnern der Polizei Ausschau zu halten. Aus unserer Beratungspraxis wissen wir, dass die lokalen Polizeidienststellen mit solchen technischen Angriffen und mit Hackerangriffen teilweise überfordert sind. Daneben ist rechtlich abzuklären, wie mit den immensen Telefonkosten umzugehen ist.

Wir empfehlen daher, diesbezüglich anwaltliche Beratung hinzuzuziehen. Wir haben bereits mehrfach Mandanten unterstützt, die mit solchen Angriffen auf ihre Telefonanlage umgehen mussten. Beispielsweise in Niedersachsen können wir sehr schnell einen Kontakt zu den spezialisierten Polizeidienststellen herstellen. Weiterhin muss sichergestellt werden, dass auch die notwendigen Beweise sichergestellt werden. Es muss vermieden werden, dass ein Telefonanbieter letztendlich mit der Argumentation auftritt, dass kein Hackerangriff erfolgte. Die Beweislast für den entsprechenden Hackerangriff hat zivilrechtlich zunächst einmal der Kunde. Insoweit ist das Neuaufsetzen der Telefonanlage ohne entsprechende Beweissicherung keine brauchbare Idee im Hinblick auf die teilweise hohen Forderungen der Telekommunikationsanbieter.

Nutzen Sie unsere Erfahrung im Umgang mit Hackerangriffen auf Telefonanlagen. Wir beraten Sie gern bundesweit.

 
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