Rechtsanwalt gegen Identitätsdiebstahl

rechtsanwalt identitätsdiebstahlDer Identitätsdiebstahl ist alles andere als ein neuartiges Phänomen. Schon im Jahre 1964 wurde der Begriff des Identitätsdiebstahls geprägt. Doch mit dem Transformationsprozess hin zur Digitalen Welt kann durchaus festgehalten werden, dass die Häufigkeit des Identitätsdiebstahls immens zugenommen hat. Im Internet werden sekündlich unzählige Daten ausgetauscht, viele davon sind öffentlich zugänglich. Dies macht es findigen Kriminellen natürlich deutlich leichter, fremde Identitäten zu stehlen und in der Folge zu missbrauchen als dies noch vor den Zeiten des Internets der Fall war. Heutzutage reichen email-Adressen, ein Facebook-Profil oder ein Online-Banking-Account aus, um verheerende Folgen für den Betroffenen zu bewirken – etwa wenn Kriminelle die Identität einer Person für Betrugsszenarien missbrauchen.

Der vorliegende Beitrag soll einerseits beleuchten, was genau der Identitätsdiebstahl ist und wie Kriminelle die Identität anderer Personen ausnutzen können. Andererseits soll darauf hingewiesen werden, wie man sich bestmöglich gegen den identitätsdiebstahl wehrt. Ist dies trotz allen Bemühungen nicht möglich und man ist trotz allem Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden, so können die Folgen wie bereits erwähnt verheerend sein. In diesen Fällen ist es äußerst ratsam, rechtlichen Beistand bei einem Rechtsanwalt einzuholen, um sich zu wehren und die Folgen so gering wie möglich zu halten. Daher soll auch darauf eingegangen werden, wie ein Anwalt dabei helfen kann, sich nach einem Identitätsdiebstahl bestmöglich zu verhalten.

Was ist Identitätsdiebstahl?

Bei einem Identitätsdiebstahl handelt es sich in erster Linie um den Missbrauch personenbezogener Daten einer Person durch einen Dritten. Dabei werden zwar fremde Daten für meist kriminelle Machenschaften verwendet, jedoch wäre es genauer, den Identitätsdiebstahl als „Identitätsmissbrauch“ zu bezeichnen. Anders als beim Diebstahl kann der Betroffene nämlich seine eigenen Daten weiter verwenden, oft wird er sogar zunächst überhaupt nicht bemerken, dass andere Personen die erlangten Daten zweckentfremden.

Der Identitätsdiebstahl bzw. der Identitätsmissbrauch zielen in der Regel darauf ab, durch Betrügereien oder andere kriminelle Machenschaften Vermögensvorteil zu erlangen. Vereinzelt kann der Identitätsdiebstahl jedoch auch darauf abzielen, die Person, welcher die Daten entwendet worden sind, in ein schlechtes Licht zu rücken. Diese vergleichsweise selteneren Fälle sind meist eng verbunden mit Fällen des Cybermobbings.

Relevante Daten

Der Identitätsdiebstahl ist umso erfolgreicher, desto mehr Daten der Dritte von der Identität einer Person in Erfahrung bringen kann. Hierzu gehören in erster Linie natürlich der Name, die Anschrift und das Geburtsdatum einer Person. Damit der Identitätsdiebstahl bzw. der Identitätsmissbrauch so gut wie möglich durchgeführt werden kann, versuchen die Dritten meist auch noch andere, ergänzende Daten zu erlangen. Daher sind beispielsweise email-Adressen und Führerschein- oder Sozialversicherungsnummern, aber auch grade Bankkonto- oder Kreditkartennummern äußerst wertvoll, damit die Feststellung der eigenen Identität des Dritten umgangen werden kann. In neuerer Zeit mehren sich zudem die Fällen, in denen Zugangsdaten für email-Konten, aber auch von sozialen Netzwerken gestohlen werden. Auch der Zugang zu Buchungssystemen für Flüge, Hotels oder Mietwagen geraten immer mehr in den Fokus der Betrüger. Eng zusammen hängt dies mit dem Phänomenen des sog. „phishing“, durch welches in massiver Weise Daten abgegriffen werden. Allein im Bereich des Online-Banking lagen dem BKA im Jahr 2013 etwa 4000 Fälle von Phishing vor.

Der Identitätsmissbrauch verspricht umso erfolgreicher zu sein, je mehr zueinander passende Daten erlangt werden können. Aufgrund der Fülle an Daten, die über jede Person an unterschiedlichen Stellen gespeichert sind, ist dies besonders problematisch. Nicht zuletzt können erlangte Daten dazu eingesetzt werden, weitere Folgedaten zu erlangen, was in der Vergangenheit erwiesenermaßen eher gut geklappt hat. Es ist daher besonders darauf zu achten, so wenige Daten wie möglich selbst in den Umlauf zu bringen, um einen Identitätsdiebstahl für Dritte so unattraktiv wie möglich zu machen.

Szenarien des Identitätsdiebstahls

Eine der häufigsten Methoden der Missbrauchenden ist es, email-Konten von Personen zu knacken und mit ausgedachten Szenarien von der gesamten Kontaktliste Geld zu verlangen. Üblicherweise wird dabei so getan, als sei man im Ausland oder Urlaub beklaut worden und brauche nun Geld für die Rückreise, da man ansonsten nicht mehr nach Hause kommen würde. Leider viel zu oft hat ein solches Vorgehen auch Erfolg und die angeschriebenen Personen „leihen“ dem Absender der Mail nicht unerhebliche Geldbeträge. Meist werden diese über Anbieter weltweiter Bargeld-Transfers abgewickelt, da dort besonders gut darüber getäuscht werden kann, an wen das Geld tatsächlich ausgezahlt wird. Bis klar wird, dass das Geld nicht an den vermeintlichen Absender gezahlt wurde, sondern an einen Betrüger, ist es meist zu spät. Die Person, welche das Geld angewiesen hat, wurde vereinfacht gesagt „geprellt“. Ob sich an die Person gehalten werden kann, in deren Namen die Mail versendet wurde, ist nicht nur eine rechtliche Frage, sondern kann bei engen Bekannten und Verwandten sicherlich auch zu familiären bzw. persönlichen Differenzen führen. Insoweit wohnt dem Identitätsdiebstahl nicht nur eine vermögensrelevante, sondern auch eine sozialschädliche Komponente inne.

Doch nicht nur die Versendung solcher Mails ist höchst problematisch für alle Betroffenen. Die Digitalisierung und Verlagerung nahezu sämtlicher Aspekte des täglichen Lebens führen dazu, dass es für die Betrüger nahezu unbegrenzte Möglichkeiten gibt, gestohlene Identitäten zu missbrauchen. Ein klassischer Fall ist beispielsweise die Eröffnung eines Ebay-Accounts unter gestohlenem Namen. Unter diesen Accounts werden Waren verkauft, die real gar nicht vorhanden sind. Nach Geldeingang werden die Käufer erst wochenlang vertröstet, bis sie letzten Endes gar nichts mehr vom vermeintlichen Verkäufer hören. Wird versucht, sich an diesen auf anderem Wege zu wenden kommt heraus, dass die Identität gestohlen wurde und der vermeintliche Käufer nur ein Betrüger war. Auch in diesen Fällen kann es zu rechtlichen Problemen kommen, wenn der Käufer von der in der Identität missbrauchten Person Ersatz des entstandenen Schadens verlangt.

Weitere Fälle, die immer wieder auftauchen sind die, in denen die Bankdaten einer Person ausgespäht werden. Hierbei kann für die ausgespähte Person der größte Schaden entstehen, nämlich wenn mit den Kreditkartendaten bis zum Limit eingekauft wird oder sogar das Online-Banking-Konto in der Weise zugänglich gemacht wird, dass dieses restlos leer geräumt wird.

Woher kommen die Daten?

Die Daten werden wie bereits dargestellt häufig durch Phishing-Angriffe erlangt. Oft sind jedoch auch Daten einfach frei zugänglich, wie beispielsweise auf sozialen Netzwerken der Name, das Geburtsdatum, Wohnort, Arbeitsplatz und sonstige Angaben.

Doch selbst wenn man mit aller Vorsicht online unterwegs ist und so wenige Daten wie möglich teilt sowie aufmerksam ist, nicht Opfer eines Phishing-Angriffes zu werden, können an anderer Stelle Gefahren lauern. Kaum wird man sich dagegen wehren können, dass Firmen Daten verlieren, die man ihnen anvertraut hat. Dies ist leider schon des Öfteren vorgekommen und immer wieder werden Fälle publik, in denen Hacker immense Datenmengen von Kunden direkt bei Firmen abgreifen konnten. Für Kriminelle sind solche Datenbanken natürlich besonders attraktiv, da dort große Datenmengen auf einmal abgegriffen werden können. Für solche Sammlungen ist mittlerweile sogar ein Schwarzmarkt bekannt, was die Attraktivität für kriminelle Angriffe weiter steigert.

Daneben sind auch unsichere WLAN-Heimnetzwerke ein attraktiver Angriffspunkt für Kriminelle, da diese meist nur unzureichend gesichert sind. Und auch Smartphones und Apps, also Programme für diese, sind ein Einfalltor für Kriminelle, um an Daten zu gelangen.

Schutz gegen Datenklau

Mit solch immensen Möglichkeiten, an Daten zu gelangen, ist es nahezu unmöglich dafür zu sorgen, dass die eigenen Daten nicht in falsche Hände gelangen. Trotz alledem sollte ein größtmöglicher Schutz der eigenen Daten angestrebt werde. Desto geschützter diese sind, umso unattraktiver ist das Ziel für Kriminelle. Klassischerweise sollten daher Passwörter genutzt werden, die so sicher wie möglich sind. Fremde WLAN-Netzwerke sollten nur mit Vorsicht genutzt werden, genauso wie fremde Geräte. Alle eigenen Geräte sollten immer auf dem neusten Stand gehalten werden, um Sicherheitslücken zu schließen. Grundsätzlich sollte man natürlich so wenige Daten wie möglich in Umlauf bringen. Wo dies jedoch nötig ist sollte man zumindest so sparsam wie möglich sein und auch den Überblick behalten, wo welche Daten gespeichert sind.

Für eine erhöhte Sicherheit werden mittlerweile auch doppelte Anmeldevorgänge angeboten. Bei diesen reicht der Benutzername und das Passwort zum Einloggen nicht mehr aus, sondern es muss zunächst ein Code an ein weiteres Gerät, beispielsweise ein Handy, gesendet werden. Erst nach Eingabe des Codes ist ein Einloggen möglich.

Grundsätzlich gilt: Je schwieriger es für die Betrüger ist, an Ihre Daten zu gelangen, desto unattraktiver werden Sie als Zielscheibe krimineller Machenschaften!

Verhalten nach dem Worst Case

Trotz aller Vorsicht kann es sein, dass sie Opfer eines Identitätsdiebstahls werden bzw. schon geworden sind. Ist dies der Fall, ist schnelles Handeln essentiell, Sie sollten daher auf alle Hinweise achten, die auf einen Identitätsdiebstahl hinweisen. Diese können beispielsweise in unerklärlicher Abbuchungen vom Bankkonto vorliegen, wenn unberechtigte Zahlungsforderungen eingehen oder wenn vormals funktionierende Passwörter nicht mehr funktionieren.

Sollten solche Hinweise vorliegen, sollten Sie diesen umgehend nachgehen. Insbesondere sollten Sie mit den Firmen Kontakt aufnehmen, bei denen die Unregelmäßigkeiten auftreten, beispielsweise Ihrer Bank. Wenn nötig sollten sie sofort dafür sorgen, dass entsprechende Zugänge und Benutzerkonten gesperrt werden.

Darüber hinaus sollten Sie sämtliche Passwörter erneuern und Freunde und Bekannte über die Lage aufklären. So kann im Vorfeld manche Problematik umschifft werden.

Was kann ein Rechtsanwalt tun?

Alle Fälle des Identitätsdiebstahls bzw- missbrauchs sind für die Betroffenen höchst problematisch. Wer kommt für den entstandenen Schaden auf, wenn die Missbrauchenden nicht mehr aufzufinden sind? Diese Frage kann grade in den Fällen, in denen familiäre oder soziale Verbundenheit vorliegt, wie bereits dargestellt zu weitergehenden Problemen abseits der Vermögenslage kommen. Grade daher ist es wichtig, sich rechtliche Beratung bei einem Rechtsanwalt einzuholen, um den Fall grundsätzlich rechtlich aufarbeiten zu lassen und sich Sicherheit zu holen. Ein Anwalt kann die dabei in sämtlichen relevanten Aspekten beraten und ihnen helfen, das weitere Vorgehen zu planen. In Frage kommt dabei sowohl ein zivilrechtliches als auch strafrechtliches Vorgehen gegen die Betrüger. Ebenfalls relevant ist es wegen der schwierigen Verfolgung der eigenen Ansprüche, inwieweit man gegenüber der Bank haftet, wenn die Betrüger das Konto geplündert haben. Ein Rechtsanwalt hilft Ihnen in all diesen Belangen unverzüglich weiter.

Strafanzeige stellen

Wer durch einen Identitätsdiebstahl bzw. -missbrauch einen Schaden erleidet, sollte in jedem Fall Strafanzeige stellen. Dabei ist es egal, ob es um vermögensrelevante Schädigungen geht oder man Cybermobbing zum Opfer gefallen ist. Zwar gibt es keinen Straftatbestand des Identitätsdiebstahls oder -missbrauchs, jedoch werden die bekannten Formen des Identitätsdiebstahls und Identitätsmissbrauchs durch andere Strafnormen umfasst. In Frage kommen dabei

  • 238 StGB Nachstellung
  • 276 StGB Urkundenfälschung
  • 164 StGB Falsche Verdächtigung
  • 269 StGB Fälschung beweiserheblicher Daten
  • 263a StGB Computerbetrug
  • 202a StGB Ausspähen und Abfangen von Daten

Darüber hinaus sind weitere Straftaten denkbar, wenn durch den Identitätsklau Cybermobbing betrieben wird. Hier ist das Persönlichkeitsrecht und das Stalking-Verbot relevant. Neben den Missbrauchenden machen sich aber auch die Unternehmen, bei denen Daten abgeschöpft werden konnten, möglicherweise strafbar Für diese Fälle ist eine genaue Klärung des Sachverhalts mit Hilfe eines Anwalts anzuraten, wenn strafrechtliche Schritte unternommen werden sollen.

Problematisch ist in der strafrechtlichen Dimension eher, dass der grundsätzlich strafbare Identitätsdiebstahl nur sehr schwer zu verfolgen ist. Zwar lassen sich Phishing-Websites bzw. die Betrüger hinter dem Identitätsdiebstahl oft lokalisieren, dies nützt jedoch wenig, wenn die genutzten Server auf der ganzen Welt verstreut sind oder eine Briefkastenfirma als Deckmantel genutzt wird. Auch im strafrechtlichen Verfahren steht Ihnen ein Rechtsanwalt zur Seite, um alles bestmöglich in die Wege zu leiten. Nicht selten werden auch im strafrechtlichen Verfahren zivilrechtliche Fragestellungen geklärt – hier ist es umso wichtiger, eine Rechtsberatung bei einem Rechtsanwalt einzuholen.

Finanzielle Schädigung: Zivilrechtliches Vorgehen

Neben der Möglichkeit, eine Strafanzeige gegen die Missbrauchenden zu stellen, können Opfer von Identitätsdiebstählen natülich auch zivilrechtliche Maßnahmen ergreifen. Dabei sind mehrere Möglichkeiten denkbar, die von einer bloßen Abmahnung über Unterlassungsklagen bis hin zu Schadensersatz- oder Schmerzensgeldforderungen reichen können. Dies bemisst sich jeweils nach der Art des Angriffes und dem tatsächlich entstandenen Schaden. Eine zivilrechtliche Durchsetzung von Ansprüchen sollte nicht ohne Rechtsanwalt oder vorherige Absprache mit einem Rechtsanwalt versucht werden.

Wie bei der Durchsetzung der strafrechtlichen Vorschriften ist jedoch auch im Zivilrecht darauf hinzuweisen, dass die Forderungen eher schwerlich durchzusetzen sein werden.

Der Täter ist zunächst unbekannt und muss ermittelt werden, was meist nur mithilfe der Strafanzeige passieren kann. Im Wege der Akteneinsicht bei den Ermittlungsbehörden kann das Opfer bzw. dessen Anwalt dann herausfinden, wer der Täter war, gegen den die zivilrechtlichen Forderungen gerichtet sind. Doch selbst wenn der Täter einmal ermittelt ist, ist es fraglich, ob man diesen zu greifen bekommt. Oft verschwinden die Täter ins Ausland und sind nicht auffindbar oder haben das Geld schon beiseite geschafft, sodass man keinen Ersatz erwarten darf.

Relevanter ist daher in der Praxis für das Opfer des Identitätsdiebstahls und den Rechtsanwalt vielmehr, ob man von der eigenen Bank Geld zurückfordern kann, wenn das Konto leergeräumt bzw. mit den Kreditkartendaten betrogen worden ist.

Die Chancen hierauf stehen gut, wenn man sorgfältig mit den eigenen Daten umgegangen ist. Dafür muss man jedoch die im Verkehr und im Vertrag mit der Bank geforderte Sorgfalt beachten. Seit 2009 gibt es eine Beschränkung der Haftung bei Onlinebanking-Betrugsfällen für die Betroffenen auf 150 Euro, sodass man darüber hinausgehende Schäden ersetzt bekommt. Diese Beschränkung gilt jedoch nur, wenn sich der Kunde nicht grob fahrlässig verhalten hat. Grob fahrlässig ist es etwa, wenn Zugangsdaten an Dritte übergeben werden oder der Kunde auf allzu offensichtliche Betrugsversuche hereinfällt. Welches Verhalten genau grob fahrlässig ist, hängt jedoch vom Einzelfall ab und kann insbesondere mit Hilfe eines Rechtsanwalts geklärt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Rechtsanwalt über die Möglichkeiten der Zurückforderung des Geldes. Ihr Rechtsanwalt prüft Ihren Fall und klärt Sie auf, was möglich und sinnvoll ist.

Als Opfer eines solchen Angriffes sollte man jedoch schnellstmöglich die Bank informieren, da man in jedem Fall nur so lange haftbar gemacht werden kann, bis die Bank über den Missbrauch informiert wurde. Danach macht eine Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt Sinn.

Zusammenfassung Identitätsdiebstahl

Es gibt sehr viele Arten des Identitätsdiebstahls bzw. des Identitätsmissbrauchs. Dabei können Vermögensschäden entstehen, aber auch Rufschädigungen durch Cybermobbing sind denkbar. In jedem Fall sollte man vor einem Angriff alles Denkbare unternehmen, um einen solchen Angriff auf die eigene Person unattraktiv zu machen.

Liegen dennoch Anhaltspunkte vor, dass ein Angriff stattgefunden haben kann, sollte schnell gehandelt werden. Insbesondere sollte auch ein Anwalt eingeschaltet werden, damit die nötigen rechtlichen Schritte eingeleitet werden. Sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich sind Maßnahmen denkbar, die in der Praxis jedoch bisher weitgehend schwierig durchzusetzen sind. Abhilfe gibt es immerhin durch die Beschränkung der Haftung des Kunden im Online-Banking, wobei es zweifelhaft sein kann, wann ein Verhalten des Kunden grob fahrlässig war. Auch für die Klärung solcher Fragen steht Ihnen ein Anwalt mit Rat und Tat zur Seite. Sollten Sie Fragen haben oder juristischen Beistand benötigen, so zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Wir stehen Ihnen als Rechtsanwälte gern zur Seite!

 
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4 Kommentare zu “Rechtsanwalt gegen Identitätsdiebstahl
  • 22. November 2016 um 09:56

    Guten Tag,

    vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich “Rechtsanwalt gegen Identitätsdiebstahl”. Sollte jemand unter Ihrem Namen Waren bestellen, kann von Identitätsdiebstahl geredet werden. Falls Ihnen der Täter bekannt ist, sollten Sie umgehend einen Rechtsanwalt einschalten. Auch grundsätzlich empfiehlt es sich, bei Identitätsdiebstahl einen Rechtsanwalt einzuschalten, um beispielsweise bei den größten Versandhändlern eine Vorwarnung zu schicken, auch die Schufa hat einen Service hinsichtlich Identitätsdiebstahl für Betroffene, den Ihr Rechtsanwalt für Sie nutzbar machen kann. Ansonsten sollte auch eine Strafanzeige angestrebt werden, notfalls gegen Unbekannt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Rechtsanwalt Thomas Feil

  • 17. November 2016 um 09:06
    Farud Merhan sagt:

    Mein Amazon Konto wurde gehackt und damit Sachen angestellt… ist das auch Idenitätsdiebstahl und was können wir tun?

  • 12. November 2016 um 09:06

    Guten Tag,

    vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema “Rechtsanwalt gegen Identitätsdiebstahl”. Anscheinend wurden Waren auf Ihren Namen bestellt (Identitätsdiebstahl) und Sie werden nun mit den Forderungen und Rechnungen konfrontiert? Diese sollten Sie vollumfänglich abwehren. Ihr Rechtsanwalt sollte unbedingt aufklären, welche Plattformen (Onlinehandel) von Ihrem Identitätsdiebstahl betroffen sind und dort Kontakt aufnehmen, bezüglich Ihres Kundenkontos. Gern können Sie notfalls auch auf uns zurückkommen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Rechtsanwalt Thomas Feil

  • 9. November 2016 um 10:47
    Hans Merret sagt:

    bei mir wurde auch identitätsdiebstahl gemacht und auf meinen namen waren bestellt. die habe ich natürlich nicht erhalten, die rechnungen aber schon. hab jetzt einen rechtsanwalt eingeschaltet, der sich aber mit identitätsdiebstahl nicht wirklich auskennt… er macht zwar etwas, aber so richtig überzeugt es mich nicht. eventuell komme ich auf sie zurück.

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