Falsche Abbuchung – was tun?

Lesezeit: ca. 9 Minuten

Nicht immer können alle Abbuchungen auf einem Kontoauszug oder einer Kreditkartenabrechnung sofort der entsprechenden Zahlung zugeordnet werden. Erfahrungsgemäß handelt es sich bei solch vermeintlich fehlerhaften Abbuchungen oftmals um Betrugsversuche. Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag darstellen, was grundsätzlich unter einer falschen Abbuchung zu verstehen ist und wie Sie am besten dagegen vorgehen.

Falsche Abbuchung vom Konto

Eine sehr beliebte Zahlungsmethode stellt in Deutschland die des Lastschriftverfahrens dar. Bei dem Lastschriftverfahren beauftragt der Zahlungsempfänger seine Bank, einen Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen abzubuchen. Sämtliche getätigte Abbuchungen, egal ob es sich dabei um berechtigte oder um unberechtigte Abbuchungen handelt, werden auf dem Kontoauszug angezeigt. Denn die Banken sind im Falle des Girokontos zunächst einmal dazu verpflichtet, eine Lastschrift auszuführen. Es wird nicht von der Bank überprüft, ob es sich dabei um eine falsche Abbuchung handeln könnte. Hier liegt es an Ihnen Kontoauszüge regelmäßig auf unautorisierte Abbuchung zu kontrollieren. Nicht immer handelt es sich jedoch bei einer Abbuchung, die nicht direkt zugeordnet werden kann um eine Tat von Kriminellen. Pannen können keinem der Beteiligten immer ausgeschlossen werden. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass ein Verein einen weiteren Mitgliedsbeitrag abbucht oder aber ein Online-Händler eine Ware versehentlich  zweimal abbucht. Auch kann es passieren, dass aufgrund einer undeutlichen Schreiweise eine Bank ein anderes, als das angegebene Konto belastet. Grundsätzlich sollten Sie deshalb Ihre Kontoauszüge regelmäßig nach Unstimmigkeiten kontrollieren.

Besonders bei einem Lastschriftverfahren müssen Sie falsche Abbuchungen nicht einfach hinnehmen. Im Zuge einer Zahlung per Lastschriftverfahren hat für alle Beteiligte Vorteile, da die eine Seite durch das Verfahren schnell an ihr Geld kommt und der andere Seite wird das mitunter lästige Ausfüllen von Überweisungen erspart und es muss auch nicht ständig im Blick behalten werden, wann welche Summe fällig wird. Auch ist es bei einem Lastschrift Verfahren möglich gegen eine bestimmte Abbuchung einen Widerspruch einzulegen.

Welche Frist besteht für die Rückbuchung einer Lastschrift?

Im Falle einer falschen Abbuchung besteht die Möglichkeit bei der Bank gegen die bestimmte Abbuchung einen Widerspruch einzulegen. Durch einen Widerspruch kann es zu einer Rücklastschrift kommen, die das abgebuchte Geld dem Kontoinhaber wieder gutschreibt und das Konto der Gegenseite um den jeweiligen Betrag belastet. Besonders wichtig bei einem Widerspruch gegen eine falsche Abbuchung ist die Einhaltung von Fristen.

Bei einer unautorisierten Abbuchung, also bei dem Fehlen einer Einzugsermächtigung besteht eine Frist für den Widerspruch von 13 Monaten. Entscheidend für den Beginn der Frist  ist dabei der Zeitpunkt der Kontobelastung.

In dem Fall, dass dem Abbuchenden eine Einzugsermächtigung erteilt wurde, dieser aber einen falschen Betrag abgebucht hat, spricht man von einer fehlerhaften Abbuchung. Bei einer fehlerhaften Abbuchung besteht eine Frist von sechs Wochen für den Widerruf. Die Frist beginnt ab dem Zeitpunkt, ab dem der Kontoinhaber den Rechnungsabschluss erhalten hat.

SEPA-Lastschriftverfahren

Neben dem in Deutschland verwendeten Lastschriftverfahren besteht auch noch das SEPA-Lastschriftverfahren. Dieses Lastschriftverfahren wurde im Rahmen der Vereinheitlichung von bargeldlosen Zahlungen in Europa eingeführt. Seit Juli 2012 sind Lastschriften im sogenannten Sepa-Verfahren üblich. SEPA ist dabei die Abkürzung für „Single Euro Payments Area“ was übersetzt „einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum“ bedeutet.

Verbraucherschützer halten das sogenannte SEPA-Lastschriftverfahren vom Ansatz her für sicherer. Denn bei dem SEPA-Lastschriftverfahren ist deutlich strenger vorgegeben, wie eine Erlaubnis, eine Kontoabbuchung auslösen zu dürfen, auszusehen hat. Denn bei Lastschriften im SEPA-Verfahren erteilt der Kunde ein Mandat, er ermächtigt den Anbieter zum Einzug von Geld und gibt zugleich der Bank die Genehmigung zur Buchung. Liegt ein solches Mandat nicht vor und es kommt zu einer nicht autorisierten Abbuchung, so besteht auch bei dem SEPA-Lastschriftverfahren für den Widerruf eine Frist von 13 Monaten nach der Belastung des Kontos. Handelt es sich nicht um eine unautorisierte Abbuchung, so besteht eine Widerrufsfrist von acht Wochen. Auch bei dem SEPA-Verfahren gilt es, das Institut unverzüglich über die falsche Abbuchung in Kenntnis zu setzen. Die Erstattung des Lastschriftbetrags erfolgt dabei in der Weise, als ob die Belastung nicht stattgefunden hätte

Überweisung rückgängig machen?

Es kann auch durch Überweisungen des Kontoinhabers zu falschen Abbuchungen kommen. So handelt es sich beispielsweise nicht um ein Lastschriftverfahren, wenn Sie mit Ihrer Bankkarte in einem Supermarkt bezahlen. Sollte es hier zu einer falschen Abbuchung kommen, besteht allerdings keine achtwöchige Einspruchsfrist. Grundsätzlich gilt es in einem solchen Fall, sich unverzüglich mit der Bank in Verbindung zu setzen. Denn wenn es noch zu keiner Überweisung gekommen ist, kann diese noch angehalten werden. Voraussetzung ist also ein rechtzeitiges Erkennen des Überweisungsfehlers, um diese stoppen zu können. Ist es dafür zu spät, besteht nur die Chance das Geld durch eine Überweisung des Zahlungsempfängers zurückzubekommen.

Lastschriftmissbrauch stoppen

Eine absolute Sicherheit im Online-Banking gibt es nicht, jedoch lässt sich unter Einhaltung verschiedener Sicherheitsmaßnahmen einem Missbrauch vorbeugen. Kriminelle benötigen Ihre Daten um unautorisierte Abbuchungen vornehmen zu können. Ein wesentlicher Schutz vor einem Missbrauch ist daher ein äußerst gewissenhafter Umgang mit den eigenen Daten im Internet. Sie sollten stets gut überlegen, wem Sie Ihre Daten tatsächlich zugänglich machen wollen. Auch sollte es vermieden werden, Daten vorschnell aus der Hand zu geben und im Internet preiszugeben. Die wichtigste Maßnahme, um Missbräuchen vorzubeugen ist daher ein gewissenhafter Umgang mit den eigenen Daten.

Falsche Abbuchung von Kreditkarte

Nicht nur Konten, sondern auch Kreditkarten können von falschen Abbuchungen betroffen sein. Die Besonderheit bei unautorisierten Abbuchungen von Kreditkarten ist, dass diese nicht so leicht bemerkt werden, wie es beispielsweise bei unautorisierten Abbuchungen eines Girokontos der Fall ist. Denn bei einer Kreditkarte werden die getätigten Zahlungen über den Monat gesammelt und anschließend im Folgemonat abgerechnet. Dies führt dazu, dass bei einer häufigen Nutzung der Kreditkarte schnell der Überblick über die getätigten Zahlungen verloren gehen kann. So ist es ratsam erst einmal zu versuchen eine vermeintlich unautorisierte Abbuchung genauer zu betrachten und die Abbuchung einer getätigten Zahlung zuzuordnen.

Wie funktioniert eine Kreditkarte?

Mit einer Kreditkarte lässt sich wie mit einer normalen Karte Geld abheben und es lassen sich Bezahlungen tätigen. Die Besonderheit bei einer Kreditkarte liegt darin, dass dem Karteninhaber ein Kredit gewährt wird, für den das Kreditinstitut einen sogenannten Kreditzins für den Betrag berechnet, der innerhalb einer festgelegten Frist nicht abgedeckt worden ist. Dadurch kommt es wie bereits erwähnt zu einer Abbuchung, die sämtliche Zahlungen eines bestimmten Zeitraums beinhaltet. Durch diese „zeitversetzte“ Abbuchung kann bei einer intensiven Benutzung der Kreditkarte schnell der Überblick verloren werden.

Was tun im Falle einer unautorisierten Kreditkartenabbuchung

Konnten Sie trotz einer genauen Betrachtung Ihrer getätigten Ausgaben die Abbuchung nicht zuordnen, so handelt es sich vermutlich um eine falsche Abbuchung. In einem solchen Fall ist ein schnelles Handeln gefragt, da Kriminelle es oftmals nicht bei einer einzigen unautorisierten Abbuchung belassen.

Sie sollten sich umgehend mit Ihrem Kreditkartenherausgeber in Verbindung setzen und diesen über den Vorfall informieren. Ihr Kreditkartenherausgeber wird nun versuchen die Angelegenheit aufzuklären und die Abbuchung zuzuordnen. Sollte dies auch Ihrem Kreditkarteninstitut nicht gelingen, so besteht die Möglichkeit die Kreditkartenzahlung stornieren zu lassen. Ähnlich wie bei einer falschen Kontoabbuchung, muss auch bei einer falschen Kreditkartenabbuchung ein Widerspruch zu der betreffenden Kreditkartenzahlung eingelegt werden.

Auch sollten Sie im Falle einer falschen Kreditkartenabbuchung sämtliche Kaufbelege, den Schriftverkehr mit dem Händler und bestenfalls auch die Anzeige bei der Polizei dem Schreiben zufügen, welches Sie im Rahmen des Widerspruchs an Ihr Kreditkateninstitut schicken. Dabei können sich zwischen den einzelnen Kreditkarteninstituten Unterschiede bei dem Rückbuchungsauftrag ergeben. Die Rückbuchungsfrist beträgt gemäß der Zahlungsdienstrichtlinie acht Wochen. Lassen Sie diese Zeit verstreichen ohne einen Widerspruch einzulegen, so besteht für Sie kein Rechtsanspruch mehr, den Betrag zurückzuerhalten. Im Falle einer falschen Abbuchung sollten Sie auch die Möglichkeit in Betracht ziehen die Kreditkarte sperren zu lassen. Empfehlenswert ist dies besonders dann, wenn ein Betrag doppelt abgebucht wurde, die Höhe der Abbuchung nicht stimmt oder aber die Kreditkarte gestohlen wurde.

Falsche Abbuchung durch Amazon

Es wird zunehmend von unbekannten Abbuchungen durch Amazon berichtet. Betroffene entdecken auf ihren Kontoauszügen oder Kreditkartenabrechnungen Abbuchungen, die nicht zugeordnet werden können.

Amazon hat einige Szenarien angegeben, die es unter Umständen möglich machen sollen, die Abbuchung zuordnen zu können. So sind folgende Szenarien von Amazon angegeben wurden, die Sie vor einer Kontaktaufnahme vorerst prüfen sollen:

  • Es könnte sich bei der Abbuchung um den Beitrag für die Mitgliedschaft bei Amazon Prime handeln.
  • Die Bestellung könnte durch einen Verwandten oder Bekannte getätigt worden sein, die Ihre Kreditkarte oder Ihr Bankkonto mitbenutzen.
  • Die Bezahlung wurde mit einer zusätzlichen Kreditkarte getätigt, die mit Ihrem Konto in Verbindung steht.
  • Bei der Bestellung könnte es sich um einen Artikel handeln, der vor längerer Zeit bestellt wurde und noch nicht erschienen ist oder beim Hersteller nachbestellt werden musste.
  • Es könnte sich um eine Geschenkbestellung handeln, die direkt an den Geschenkeempfänger versandt wurde.
  • Es wurde ein Genschenkgutschein zum Wunschtermin bestellt.
  • Es wurde ein Geschenk- oder Aktionsgutschein eingelöst und der Gutschein-Betrag war für die Bestellung nicht ausreichend. In Folge dessen wurde der Differenzbetrag von Ihrem Konto oder Ihrer Kreditkarte abgebucht.
  • Es könnte sich um eine Verborgene Bestellung handeln.
  • Es könnte sich um die Bestellung von Digitalen Inhalten gehandelt haben (z. B. Kindle-Inhalte, Amazon MP3s, Amazon Video etc.).
  • Es könnte eine Bestellung storniert oder geändert worden sein. Manche Banken führen die Autorisierung als “ausstehend” auf der Kreditkartenabrechnung auf.
  • Die Betsellung könnte auch in mehreren Einzellieferungen versendet worden sein, für die jeweils eine separate Abbuchung erfolgt ist.

Sollte keines der genannten Szenarien gegeben sein, so sollten Sie bei der Zahlung per Bankeinzug kontrollieren, ob die Bestellnummer bei der Abbuchung vermerkt ist. Sollte keine Bestellnummer vermerkt sein, wird um eine Kontaktaufnahme mit Amazon gebeten.

Im Falle einer unautorisierten Kreditkartenabbuchung bittet Amazon darum, die Kreditkartenabrechnung zu faxen oder diese per Post zukommen zu lassen. Dazu sollten Sie vermerken, um welche Abbuchung es sich genau handelt, die Sie nicht zuordnen können.

Rechtslage im Falle einer falschen Abbuchung

Grundsätzlich liegt im Falle einer unautorisierten Abbuchung eine strafbare Handlung vor. Denn Täter, die sich durch die unautorisierte Abbuchung bereichern, haben selbstverständlich keinen Anspruch auf Ihr Geld. Opfer sollten bei der Polizei eine Strafanzeige stellen, da in Fällen von falschen Abbuchungen häufig ein Betrug vorliegt. Auch können sich durch die falsche Abbuchung Schadensersatzansprüche für Sie ergeben. Um die Täte für den aufkommenden Schaden haften zu lassen, müssen diese bekannt, bzw. greifbar sein. Hier liegt oftmals das Problem von falschen Abbuchungen. Nicht selten befinden sich die Täter im Ausland und sind nur äußerst schwer ausfindig zu machen.

Wie kann ein Rechtsanwalt helfen?

Wenn Sie zu einem Opfer einer falschen Abbuchung geworden sein sollten, so bedarf es einem raschen Vorgehen gegen die unautorisierte Abbuchung. Täter, die einmal in Besitz Ihrer Daten gelangt sind, belassen es oftmals nicht bei einer einzigen unautorisierten Abbuchung. Auch besteht die Gefahr, dass Kriminelle Ihre Daten auch in sonstiger Weise missbrauchen. Sie sollten nicht darauf hoffen, dass es sich um eine einmalige Abbuchung handelt, vielmehr sollten Sie gegen die Täter entschlossen vorgehen, um weiteren Missbräuchen entgegenzuwirken.

Ein Rechtsanwalt kann Ihnen dabei helfen sich gegen unautorisierte Abbuchungen zur Wehr zu setzen und wenn nötig auch rechtliche Schritte einzuleiten. Bei der Auswahl des Anwalts sollten Sie darauf achten, dass es sich um einen Anwalt handelt, der auf das Themengebiet Internetbetrug und Onlinebankingbetrug spezialisiert ist.

Zusammen mit dem Rechtsanwalt können Schutzmaßnahmen getroffen werden, die helfen sollen zukünftige falsche Abbuchungen zu vermeiden. Nicht selten kommt es vor, dass sich eine Zusammenarbeit mit der Bank oder dem jeweiligen Kreditinstitut als mühselig herausstellt. Wenn Sie also den Eindruck haben, dass Ihre Bank nicht schnell und zuverlässig agiert im Zusammenhang mit der falschen Abbuchung, kann ein Anwalt Druck auf die Bank ausüben, um zu Ihren Gunsten ein schnellstmögliches Handeln der Bank zu gewährleisten. Denn besonders in Fällen, in denen es sich um größere Geldsummen handelt, gilt es schnellstmöglich zu handeln. So kann oftmals das schlimmste verhindert werden und auch einer erneuten unautorisierten Abbuchung kann entgegen gewirkt werden. Besonders in den Fällen, in denen die Täter ausfindig gemacht werden können ist es ratsam einen Anwalt zu konsultieren. Denn dann kann auch zivilrechtlich gegen die Täter vorgegangen werden und es besteht die Möglichkeit auf einen Schadensersatz.

Sollten Sie zu einem Opfer falscher Abbuchungen geworden sein und Ihnen ist dadurch ein Schaden entstanden, so können wir Ihnen helfen, erste Schritte einzuleiten damit Sie Ihr Geld zurückbekommen. Sie können sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

Ein Kommentar zu “Falsche Abbuchung – was tun?
  • 11. Juli 2018 um 14:06 Uhr
    Fritzsche says:

    Guter Hinweis,danke
    Hab eben das Problem mit einer Bank(wuerzburer/Luzern,die behaupten,ich hatte einen Unfallschutz abgeschlossen!
    Was ich nie tat,weil ich alle bei einer einzigen habe und auch einen zweiten Unfallschutz nicht brauche.
    Habe nun erstmal das Abbuchen gestoppt,will aber das Geld das man sich ergaunert hat zurück und werde Anzeige erstatten!
    Beste Grüße
    Fritzsche

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