Kann ich Marketspots vertrauen?

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Haben Sie Geld bei dem Online-Broker Marketspots angelegt?

Gibt es Schwierigkeiten bei der Auszahlung von Gelder? Dann sind Sie vermutlich nicht der einzige Anleger, der Schwierigkeiten mit Marketspots hat. Auch andere Betroffene berichten uns von ihren fehlerhaft investierten Geldern.

Scam-Broker bevorzugen ungewöhnliche Zahlungsmethoden und nutzen vielfach Überweisungen mit Kryptowährungen, um dann danach Zahlungsströme zu verschleiern. Beliebt sind auch Zahlungen über Kreditkarten.

Auf jeden Fall sollten Sie misstrauisch werden, wenn Zahlungen auf ein Konto verlangt werden, dessen Kontoinhaber nicht den Namen des Brokers anzeigt. Viele Opfer sind hier gutgläubig und klären nicht ab, warum der Kontoinhaber ein völlig anderes Unternehmen ist als der Broker, mit dem sie über Geldanlagen verhandeln.

Was wissen wir über Marketspots?

Für Investoren und Anleger ist wichtig zu wissen, ob Sie dem jeweiligen Online-Broker vertrauen können. Es gibt nach unserer Erfahrung verschiedene Anzeichen, die eine kritische Betrachtung rechtfertigen. Ein wesentliches Indiz sind Informationen zum Geschäftssitz.

Ohne Angabe eines Geschäftssitzes ist der Broker vermutlich unseriös. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum der Anbieter seinen Geschäftssitz nicht nennen sollte.

Ist der Geschäftssitz beispielsweise in der Karibik und nicht in Europa, wird es vielfach mühsam, den Broker rechtich unmittelbar anzugehen. Dann sind andere Wege einzuschlagen, um rechtlich erfolgreich zu handeln. Häufig haben wir dann erlebt, dass dem Broker zu misstrauen ist.

Neben dem Impressum sowie weiterer Unternehmensangaben ist wichtig, ob auf der Internetpräsenz die verantwortlichen Personen veröffentlicht sind. Das Gesetz verlangt die Angabe des Geschäftsführers oder des Vorstands, damit bei Rechtsstreitigkeiten gegen die Geschäftsführung persönlich vorgegangen werden kann.

Auf der Internetseite von Marketspots sind keine Einzelheiten zur Geschäftsleitung benannt. So wird eine Inanspruchnahme der handelnden Personen vermieden.

Warnmeldung der Behörden veröffentlicht?

Für die Finanz-Plattform Marketspots liegen keine Warnmeldungen von Aufsichtsbehörden vor.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Abkürzung BAFin) ist die behördliche Aufsicht für Banken, Finanzdienstleister, die in Deutschland Finanzprodukte anbieten, und damit auch für Broker wie Marketspots. Diese Behörde untersteht der Aufsicht des Bundesministerium der Finanzen.

Von der BaFin werden Warnungen über nicht seriöse Broker veröffentlicht.

Die Financial Conduct Authority (Abkürzung FCA) ist die britische Finanzaufsichtsbehörde.

Weitere Finanzaufsichtsbehörden veröffentlichen regelmäßig Warnhinweise, beispielsweise die österreichische oder spanische Finanzaufsicht.

Reputation des Brokers Marketspots

Im Internet werden auf verschiedenen Plattformen Bewertungen über Marketspots veröffentlicht. Guten Bewertungen sollte mit Zurückhaltung begegnet werden. Viele betrügerische Finanzdienstleister investieren viel Zeit und Geld in die Generierung von positiven Bewertungen. Daher sollten man sich als Investor nicht von positiven Bewertungen manipulieren lassen. Möglich ist, dass weitere Veröffentlichungen im Netz auffindbar sind.

Wir haben verschiedene besorgniserregende Einträge gefunden. Es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese Bewertungen von betroffenen Anlegern stammen, die Probleme mit dem Broker hatten oder haben.

Interessant sind aus unserer Sicht unter anderem folgende Aussagen zu dem Broker, die wir kurz zusammengefasst wiedergeben: “Do not invest with this company ,I was contacted by broker Noah Key who works for marketspots.”.

Diese Aussagen sollten Anleger durchaus ernst nehmen und in Ihre Überlegungen und Planungen einbeziehen.

Aufgrund der obigen Betrachtungen können wir aktuell nicht anraten, bei dem Broker Marketspots Geld zu investieren. Es gibt verschiedene Gründe, die Anlass für Vorsicht geben. In Anbetracht der vielen Angebote auf dem Anlagemarkt empfehlen wir Ihnen, sich an einen anderen Anbieterr zu wenden.

Wenn Sie bereits Geld bei Marketspots angelegt haben und Ihr Geld nicht übermittelt werden, geben wir Ihnen nachfolgend Informationen, wie Sie wieder an Ihr Geld kommen.

Marketspots zahlt mein Geld nicht aus

Wenn Sie Auszahlungsanforderungen bei dem Broker gestellt haben und diese missachtet werden, sollten Sie sich anwaltliche Hilfe holen.

Wichtige Infos für Opfer eines Betruges

Wiederholt werden wir gefragt, warum betrügerische Broker nicht abgeschaltet werden.

Scammer nutzen die Internationalität, um trotz polizeilicher Ermittlungen weiter aktiv zu sein. Die Drahtzieher sitzen zumeist nicht in Europa und agieren mit unterschiedlichen Webseiten. Wenn eine Internetseite abgeschaltet wurde, entsteht unter neuem oder ähnlichem Namen eine neue Internetpräsenz, die wiederum Investoren anlocken soll.

Anwalt berät gegen Marketspots

Wir helfen Anlegern im gesamten Bundesgebiet, Österreich und der Schweiz, um Ansprüche gegen Marketspots geltend zu machen.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme per E-Mail unter kanzlei@recht-freundlich.de. Wichtig ist bei einer Kontaktaufnahme die Angabe, bei welchem Broker Sie eine Geldsumme investiert haben. Auch die Höhe der Investition benötigen wir als Information. Gern können Sie uns unter +49 511 4739060 anrufen und um eine Kontaktaufnahme bitten.

Eine Information zur Frage, inwieweit die Rechtsschutzverischerung greift: In den Vertragsbedingungen der Rechtsschutzversicherungen sind Rechtsberatungen für für Geschäfte mit Finanzdienstleistern überwiegend ausgeschlossen, sodass für rechtliche Streitigkeiten mit betrügerischen Brokern die Rechtsschutzversicherung keine Kosten übernimmt. Mit unserer Expertise unterstützen wir Sie, gegen den Anbieter Marketspots vorzugehen. Wir ergreifen alle juristischen Maßnahmen für ein zielgerichtetes Vorgehen.


Wir sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig
2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 

Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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