Bitopps Anlagebetrug? Rechtsanwalt einschalten

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Haben Sie Geld bei dem Broker Bitopps angelegt? GIbt es Auseinandersetzungen bei der Rückzahlung von investierten Summen? Vermutlich sind Sie nichtder einzige Anleger, der Schwierigkeiten mit Bitopps hat. Auch andere Investoren erzählen uns von Problemen mit Gewinnen und investierten Geldern.

Betrüger kommen über Social Media

Aus Berichten unserer Mandanten wissen wir, dass betrügerische Online-Broker und Scammer unter anderem über Social Media auf Kundenfang gehen. Über verschiedene Kanäle wie Facebook oder Instagram werden Kunden ausfindig gemacht. Aber auch auf großen Internetseiten wie spiegel.de wird Werbung für “erfolgreiche Investitionen” geschaltet.

Mit einem Klick auf die Werbung und einen Besuch auf der Website des Anbieters ist der erste Kontakt hergestellt. Die Webauftritte sind gut gemacht und locken Kunden mit verschiedenen Versprechungen.Bitopps hat ebenfalls einen ansprechenden Webauftritt und lockt so die Kunden in die Falle. Wichtig ist aus Sicht der Täter ein schneller persönlicher Kontakt. So lassen sich Kunden am besten überzeugen.

Im ersten Telefonat lotet die Kontaktperson des Brokers gekonnt aus, wann Sie bereit, wären Geld zu investieren. Ein Zahlungseingang beim Broker Bitopps ist dazu Ziel, damit weitere kontakte zu weiteren Zahlungen führen.

Beliebte Finanzprodukte auf Betrüger-Plattformen

Die vielen Veröffentlichungen und Wunder-Meldungen für Kryptowährungen nutzen Kapitalbetrüger, um Neukunden anzusprechen. Viele neugierige Geldanleger lesen die Nachrichten über die extremen Steigerungen und Renditemöglichkeiten bei Bitcoin und anderen bekannten Kryptos und wollen auch damit Geld verdienen.

Vielfältig und spannend klingen die Werbetexte der nicht offiziellen Broker im Internet. Es wird in Währungen, Rohstoffen oder Kryptowährungen Kapital eingesetzt. Schnelles Geld ist zwar ein Traum für viele, entspricht aber nach unserer Einschätzung nicht der Wahrheit. Seien Sie bei übertriebenen Zusagen im Finanzbereich kritisch.

Anlagebetrug und das deutsche StGB (Strafgesetzbuch)

In § 264a Strafgesetzbuch (StGB) wird ein Kapitalanlagebetrug unter Strafe gestellt.. So wollte der deutsche Gesetzgeber eine “Bedrohung” für Betrüger kreieren und eine Rechtsverfolgung des Kapitalanlagebetruges anstreben. Die Straftatermittlungen werden im Betrugsfall von der polizeilichen Behörde und den Staatsanwaltschaften geführt..

Wörtlich heißt es im Gesetz: “Wer im Zusammenhang mit 1. dem Vertrieb von Wertpapieren, Bezugsrechten oder von Anteilen, die eine Beteiligung an dem Ergebnis eines Unternehmens gewähren sollen, oder 2. dem Angebot, die Einlage auf solche Anteile zu erhöhen, in Prospekten oder in Darstellungen oder Übersichten über den Vermögensstand hinsichtlich der für die Entscheidung über den Erwerb oder die Erhöhung erheblichen Umstände gegenüber einem größeren Kreis von Personen unrichtige vorteilhafte Angaben macht oder nachteilige Tatsachen verschweigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.” Online-Broker im Internet Den meisten Scammern/Scam-Brokern ist es nicht möglich, bei den Suchmaschinen, namentlich bei Google, bei den “kriegsentscheidenden” Schlüsselbegriffen auf die Spitzenpositionen zu gelangen. Einerseits sind die Internetpräsenzen häufig nicht seriös genug und nicht lang genug, desweiteren drängen sich viele interessante Internetseiten um die vorderen Trefferlistenplätze in den Internetsuchmaschinen bei werberelevanten Keywords wie “Aktienanlage” oder “Kryptowährungen”.

Um ihre “Investoren” zu kontaktieren, nutzen Scammer derzeit insbesondere social media-Kanäle wie Twitter oder Tinder. Mitunter werden auch Marketingflächen auf großen Webseiten wie spiegel.de oder bild.de geschaltet. Auch eine Gesprächssituation mit „Investment-Beratern“ kann als Weg verwendet werden, um Kunden zu bestehlen. Bei dieser Herangehensweise sind wie uns geschildert wurde sprachliche Probleme zu beobachten, insbesondere wenn die Kommunikation in Deutsch durchgeführt wird.

Ein Impressum ist gesetzliche Pflicht

Der Gesetzgeber erwartet von jedem Unternehmen mit einem Internetauftritt ein Impressum mit im Gesetz genau festgelegten Angaben. Auch Bitopps ist hier in der Pflicht.. Die Internetseite von Bitopps muss die Angaben zum Impressum nennen. Fehlt dies, kann dies ein Indiz sein, dass der Broker nicht seriös ist. Ob immer gleich ein Betrug vorliegt, lässt sich nicht sogleich ermitteln.

Im Impressum soll eine genaue Geschäftsadresse genannt sein (kein Postfach), an die beispielsweise gerichtliche Post zugestellt werden kann. Weiterhin sind Vorstand und Geschäftsführer mit Vornamen und Nachnamen zu nennen. Bei Rechtsverstößen sind so handelnde Personen bekannt. Verstöße gegen diese gesetzlichen Pflichten können ein Bußgeld nach sich ziehen.

Gemeinsamer Zugriff auf ein Konto

Manchmal haben wir erfahren, dass die Broker sich als Ehepartner des Kunden ausgeben, um eine angeblich oder tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf Handelskonten zu generieren. Dann ergibt sich die Problematik, dass der Ansprechpartner des Brokers nicht mehr von Kontotransaktionen ausgeschlossen werden kann.

Je nach Ausgestaltung liegt eine Vollmacht für das Kapital des Betroffenen vor. So lange die Vollmacht nach außen Ihre Kraft entfaltet, kann nicht ohne Zustimmung des anderen Zugriffsberechtigten eine Verfügung über das Geldguthaben in die Wege gebracht werden.

Mit erfahrenen Anwalt gegen Bitopps vorgehen

gehen Sie mit uns gegen Betrüger vor und setzen Sie Ihre Ansprüche gegen Bitopps durch. Wir agieren über die Landesgrenzen hinweg und sind es gewohnt, mehrsprachig zu kommunizieren. So können wir auch die verschiedenen europäischen Aufsichtsbehörden kontaktieren.

Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung. Dann können Sie entscheiden, ob Sie uns mit der Geltendmachung Ihrer Forderungen beauftragen wollen.


Wir sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig
2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 

Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

2 Kommentare zu “Bitopps Anlagebetrug? Rechtsanwalt einschalten
  • 25. April 2022 um 10:34 Uhr
    Paola Simon says:

    Sehr geehrter Herr Feil,

    hier eine kurze Schilderung um die Sache ein Wenig einschätzen zu können.

    Auf die Plattform Bitopps.com bin ich durch eine Bekannte aufmerksam geworden, diese wiederum selbst durch eine Ihrer Bekannten.
    Die Ansprechpartner haben in kurzer Folge gewechselt. Im Dezember bei erstem Interesse handelte es sich um eine Frau Hofmann, ab der “Investition” um eine Frau Binder und aktuell um einen Herrn Jack de Groot.

    Bestandteil der Investition war lediglich der Handel mit Kryptowährung. Mir wurde vor 3 Wochen ein Investment in Öl angeboten, was ich “dankend” abgelehnt habe.

    Zahlungen wurden von meiner Sparkasse auf ein Konto der Plattform “CoinMetro” geleistet. Von hier wurde das Geld in Bitcoin umgewandelt, wodurch ein geringer Verlust entstand und dann auf die Wallets der Bitopps transferiert.

    Am 10.03. habe ich eine Auszahlung von 700 Euro von Bitopps auf mein CoinMetro Wallet erhalten.

    Mittlerweile hat sich mein Vertrauen auf 0 reduziert. Ständiger Wechsel der Ansprechpartner, der Versuch neue Geldmittel zu erhalten und letztendlich die nicht getätigte beantragte Auszahlung von 5.000 Euro.

    Ich gehe beim sogenannten “Webtrader” allerdings mittlerweile von einer Scheinsoftware aus.

    Zum Zeitpunkt meiner Information im Dezember 21/Januar 22 wurde die Firma Bitopps auf verschiedenen unabhängigen Portalen als vertrauenswürdig ausgewiesen, diese Meinung kann ich mittlerweile allerdings nicht mehr teilen.

    Jetzt stellt sich für mich die Frage ob es überhaupt eine verlässliche Möglichkeit gibt das Geld wieder zu erhalten ?

    • 25. April 2022 um 15:35 Uhr

      Da können wir helfen. Sie bekommen gleich dazu direkt Informationen zugesandt.

      Viele Grüße
      Thomas Feil

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