24NewsTrade Erfahrungen? Betrug?

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Unter der Bezeichnung „24NewsTrade“ wird eine webbasierte Trading-Plattform angeboten. Die Seite wird sowohl in Englisch, Italienisch, Spanisch und Russisch präsentiert. U. a. soll ein Handel mit Aktien und Kryptowährungen über die Trading-Plattform möglich sein.

24 News Trade seriös? Betrug?

Uns erreichen Anfragen von Anlegern, die über Schwierigkeiten mit Auszahlungen bei 24NewsTrade berichten. Hier stellt sich die Frage, ob die Plattform seriös ist oder ein Betrug bzw. ein betrügerisches Vorgehen zu befürchten ist.

Auf der Startseite wird darauf verwiesen, dass „24NewsTrade“ ein Handelsname der Baumont Group Ltd. ist. Die Firma hat ihren Sitz auf St. Vincent und die Grenadinen. Eine entsprechende Adresse ist auch dort in Kingstown auf den Grenadinen angegeben. Darüber hinaus sind verschiedene E-Mail-Adressen veröffentlicht, die als Kontaktmöglichkeit angegeben werden.

Weiterhin wird unter der Rubrik „Kontakte“ eine Adresse in Luxemburg angegeben. Derzeit kann von uns nicht verifiziert werden, ob diese Adresse valide ist.

Auf der Internetseite sind nach unseren Recherchen keine Registrierungen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder einer anderen Aufsichtsbehörde veröffentlicht. Aktuell liegen uns auch keine Negativveröffentlichungen der Aufsichtsbehörden vor.

Es kann aktuell nicht abschließend beurteilt werden, ob es sich bei der Online-Plattform um einen seriösen Trader handelt oder ob dies ein unseriöses Angebot ist. Auch lässt sich die Frage nicht abschließend klären, ob das Unternehmen betrügerisch vorgeht.

Anhand der Internetveröffentlichung lässt sich aber entnehmen, dass zunehmend Schwierigkeiten bei der Plattform auftreten.

Wir werden weiterhin berichten, wenn uns Einzelheiten und neue Entwicklungen bekannt werden.

Anmeldung bei 24NewsTrade

Wenn man sich bei 24NewsTrade anmelden möchte, ist zunächst eine Registrierung notwendig. In der Anmeldung wird darauf hingewiesen, dass keine Kommissionen berechnet werden und eine schnelle Ausführung sichergestellt sei. Es genügt die Angabe von Vorname, Nachname und E-Mail-Adresse sowie die Telefonnummer. Es werden dann verschiedene Live-Handelskonten angeboten. Die geforderten Mindesteinzahlungen haben eine Bandbreite von 250,00 US-Dollar bis 20.000,00 US-Dollar. Auf der Startseite sind unten verschiedene Zahlungsmethoden genannt, u. a. eine Zahlung über Kreditkarte. Wie Auszahlungen erfolgen sollen, wird nicht weiter beschrieben.

Probleme mit 24 News Trade

Wenn Sie Geld bei 24NewsTrade angelegt haben und Ihnen Gewinnversprechen übermittelt worden sind, sollten Sie vorsichtig mit weiteren Investitionen sein. Mandanten berichten uns, dass bei einer gewünschten Auszahlung zusätzlicher Druck aufgebaut wird und neue Gebühren angeblich fällig sein sollen. Weiterhin wird uns berichtet, dass Auszahlungen mit verschiedenen Argumenten zurückgehalten werden. Teilweise wird auch damit gedroht, dass bei Nichtzahlung einer „Endsperrgebühr“ das Geld verloren ist.

Gerne können Sie uns im Rahmen einer kostenlosen Ersteinschätzung kontaktieren. Wir können Ihnen gerne eine Rückmeldung geben, ob ein weiteres Vorgehen sinnvoll ist und welche Möglichkeiten außergerichtlich zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche bestehen.

Wir unterstützen betroffene Anleger zur Durchsetzung ihrer Ansprüche.

Auf jeden Fall empfehlen wir Ihnen, bei Investitionen auf der Plattform 24NewsTrade Vorsicht walten zu lassen und investierte Summen möglichst kurzfristig zurückzufordern. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass Verluste auftreten und investierte Geldsummen verloren gehen.

Gerne können Sie uns eine E-Mail an kanzlei@recht-freundlich.de übermitteln und wir melden uns kurzfristig bei Ihnen.

Update

Die Finanzaufsichtsbehörde Estland Band vor Aktivitäten der Baumont Group. Auch von der spanischen Finanzaufsicht CNMVliegt eine Behandlung für 24NewsTrade vor. Es bestätigt sich, dass keine Genehmigung der Finanzaufsichtsbehörden für entsprechende Handelsgeschäfte vorliegen. Geschäfte mit CFDs mit privaten deutschen Kleinanleger sind durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verboten. Wer gegen dieses Verbot verstößt, macht sich schadensersatzpflichtig. Investierte Gelder können zurückgefordert werden. Es stellt sich auch die Frage, inwieweit Zahlungsdienstleister und Banken haften.


2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 3 Bewertung(en), durchschnittlich: 4,00 von 5
Loading...

Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

Schreibe einen Kommentar
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Sie können folgende HTML-Tags benutzen:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

*
*

Cookies werden von unserer Seite nur gesetzt, wenn Sie akzeptieren anklicken. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen