Broker und Schadensersatz? Rechtsanwalt einschalten!

Lesezeit: ca. 5 Minuten

Sie haben einem Broker Ihr Vermögen anvertraut und gehofft, Kursgewinne realisieren zu können. Dann kam jedoch alles ganz anders. Nun verzeichnen Sie statt Gewinnen erhebliche Verluste und fragen sich, ob Schadensersatz vom Broker gefordert werden kann?

Ja, Schadensersatz kann vom Broker verlangt werden – unter gewissen Voraussetzungen. Jeder Fall liegt anders und sollte im Zweifel von einem spezialisierten Anwalt geprüft werden. Unsere Kanzlei hat sich auf die Fälle des Anlagebetrugs und damit zusammenhängenden Problemen mit Brokern spezialisiert. Auch Schadensersatzansprüche machen wir für unsere Mandantschaft geltend – und zwar weltweit.

Zuletzt haben wir für Mandantinnen und Mandanten im Wege eines Vergleichs sechsstellige Zahlungen von Brokern aus Zypern erwirken können. Gern können Sie uns eine unverbindliche Mail schreiben. Schildern Sie uns Ihren Fall und wir melden uns mit einer kostenfreien Ersteinschätzung zurück. Falls wir realistische Chancen für Schadensersatz sehen, vertreten wir Sie gern gegenüber Ihrem Broker.

Wann Schadensersatz vom Broker gefordert werden kann!

So vielfältig wie die Tätigkeiten von Brokern sind, so unterschiedlich sind auch die Fallkonstellationen, die zu einem Schadensersatzanspruch gegenüber dem Broker führen können.

Was uns häufig begegnet, ist folgende Situation: Mandanten berichten uns, dass ihr Broker plötzlich aufgrund einer Störung nicht erreichbar war. Dadurch sind dann Vermögensverluste eingetreten, oder geplante Gewinne konnten nicht realisiert werden.

Hier muss seitens des Rechtsanwalts genau geprüft werden, inwieweit der Broker die technische Störung und das “nicht erreichbar sein” zu vertreten hatte. Denn wenn ein Verschulden des Brokers vorliegt, ergibt sich womöglich ein Schadensersatzanspruch. Im besten Fall erstreckt sich ein solcher Schadensersatz auf den gesamten Verlust oder den gesamten unrealisierten Gewinn, den Sie geplant hatten.

Nicht erreichbar sein ist aus technischer Sicht nur schwer zu rechtfertigen. Denn Onlinebroker sind darauf spezialisiert, jederzeit für ihre Kundschaft erreichbar zu sein. Ein Ausfall der IT oder sonstige “Ausreden” sind juristisch als sehr schwache Entschuldigungen zu werten.

Es lohnt sich meistens, einen erfahrenen Anwalt einzuschalten, der direkt mit dem Broker über solche Fälle korrespondiert. Hierbei kann entweder direkt Schadensersatz gefordert, oder ein Vergleich angestrebt werden. Oft lassen sich rechtliche Streitigkeiten mit einem guten Vergleich ohne langwieriges Gerichtsverfahren zur Zufriedenheit beider Seiten unkompliziert beilegen.

Mein Broker sitzt im Ausland – ändert das etwas am Schadensersatz?

Grundsätzlich ist durch den Firmensitz im Ausland die Rechtsdurchsetzung zwar etwas erschwert. Allerdings sind viele große und bekannte Broker und Plattformen nun einmal nicht in Deutschland ansässig, sondern im Ausland. Beispielsweise Zypern, Hongkong oder auf kanarischen Inseln.

Dennoch gilt auch in diesen Staaten ein anständiges Rechtssystem, was die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen ermöglicht. Darüber hinaus beachten Sie bitte Folgendes: Ihr Broker möchte unbedingt vermeiden, dass Kundinnen und Kunden ihren Unmut im Internet kundtun. Daher kann oft ein Vergleich ermöglicht werden, statt ein Gerichtsverfahren wegen Schadensersatz im Ausland anstreben zu müssen.

Erst kürzlich konnten wir für unsere Mandantschaft Vergleiche über 120.000 Euro und 90.000 Euro mit einem Broker aus Zypern erreichen. So musste kein Schadensersatz im Ausland geltend gemacht werden, sondern der Rechtsstreit konnte – trotz englischsprachiger Korrespondenz – unkompliziert beigelegt werden.

Falschberatung durch Broker? Schadensersatzpflicht prüfen lassen!

Ein Schadensersatzanspruch gegen den Broker ist denkbar, wenn dieser eine falsche Beratung durchgeführt hat. Eine Falschberatung wiederum kann verschiedene Facetten aufweisen. Im Folgenden geben wir Ihnen Hinweise darauf, welche Verhaltensweise des Brokers oder welche Situation bei Ihrem Broker auf eine falsche Beratung hinweisen könnte.

Anzeichen für eine Falschberatung:

  • Sie wurden zu immer weiteren Einzahlungen gedrängt
  • Es wurde psychischer Druck aufgebaut
  • Die Hinweise des Brokers haben stets zu Kursverlusten geführt
  • Sie wurden nicht vollständig über Risiken informiert
  • Ihr Ansprechpartner beim Broker wechselte ständig
  • Sie wussten nicht, welche Trades abgeschlossen worden sind
  • Diskussionen über Schadensersatz werden vom Broker abgeblockt

Schauen Sie sich einmal § 63 WpHG an. Dort hat der Gesetzgeber festgelegt, welche Pflichten Wertpapierdienstleistungsunternehmen haben. Broker sind solche Wertpapierdienstleistungsunternehmen. Das bedeutet, dass Ihr Broker den § 63 WpHG befolgen muss – auch wenn er im Ausland ansässig ist! Wer deutsche Kundschaft bedient, muss auch deutsches Recht befolgen.

Auszug aus § 63 WpHG: Ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen ist verpflichtet, Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen ehrlich, redlich und professionell im bestmöglichen Interesse seiner Kunden zu erbringen.

Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) hat sich zum WpHG geäußert und ein Rundschreiben für Wertpapierdienstleistungsunternehmen (dazu zählen Broker!) veröffentlicht. Hier ist es zu sehen. Sollte Ihr Broker gegen die dort genannten Auflistungen verstoßen haben, könnte dies ein Indiz für einen Schadensersatzanspruch sein. Nutzen Sie dieses Wissen, um Ihren eigenen Fall einordnen zu können – bei Zweifeln schreiben Sie uns gern völlig unverbindlich und kostenfrei. Wir melden uns bei Ihnen und helfen Ihnen gern, einen möglichen Schadensersatz gegenüber dem Broker geltend zu machen.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit einem Anwalt konkret ab?

Sollten Sie aus welchen Gründen auch immer an Schadensersatz gegen Ihren Broker denken, können Sie wie folgt vorgehen. Sprechen Sie zunächst mit einem spezialisierten Rechtsanwalt. Übermitteln Sie diesem alle notwendigen Informationen.

Dazu zählen insbesondere der genaue Hergang bei Ihrem Broker: was ist passiert? Welche Verluste haben Sie realisiert? Speichern Sie den Mailverkehr und sonstige Unterlagen vom Broker ab, da dies von Ihrem Anwalt geprüft werden wird.

Ihr Rechtsanwalt wird rechtlich analysieren, inwieweit Ihr Broker eine Pflichtverletzung begangen hat, aus der sich ein Anspruch auf Schadensersatz ergeben könnte. Im weiteren Verlauf wird Ihr Anwalt mit dem Broker korrespondieren – in der jeweiligen Landessprache. Entweder der Broker zahlt den geforderten Schadensersatz, oder es wird ein Vergleich angestrebt. Sollte auch ein Vergleich scheitern, kann ein Gerichtsverfahren angedacht werden.

Erfahrungsgemäß lassen sich viele Fallkonstellationen jedoch im Wege eines unkomplizierten Vergleichs lösen, sodass kein Schadensersatz gegen den Broker eingeklagt werden muss. Durch eine anständige Vergleichszahlung sind meist beide Parteien letztlich zufrieden.

Unsere kostenfreie Ersteinschätzung zu Ihrem Schadensersatzanspruch gegen den Broker!

Bevor Sie kostenintensiv einen Rechtsanwalt beauftragen, können Sie nach einer kostenfreien Ersteinschätzung fragen. Unsere Kanzlei bietet eine solche kostenfreie Ersteinschätzung an. Hierbei erhalten Sie eine erste Einschätzung der Situation aus rechtlicher Sicht.

Auf Grundlage unserer kostenfreien Ersteinschätzung können Sie eine fundierte Entscheidung treffen. Wir teilen auch mit, welche Kosten für die Beauftragung unserer Kanzlei entstehen würden – so vermeiden Sie “versteckte Anwaltskosten” oder “Überraschungen” bei der Abrechnung des Anwalts.


2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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