Richtfest für das Projekt „Justizzentrum Hannover”

Die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz war heute Gast bei dem Richtfest für den Neubau des Fachgerichtszentrums Hannover direkt neben dem Gebäude des Amtsgerichts Hannover.

Sie folgte der Einladung des Bauherrn und des künftigen Vermieters, der LHI Leasing GmbH und der BAM Deutschland AG. In ihrer Ansprache dankte sie den Handwerkerinnen und Handwerkern sowie allen anderen Mitwirkenden für die termingerechte Fertigstellung des Rohbaus. Alle Bauabschnitte seien in vorbildlicher Weise Hand in Hand mit dem Ministerium und den künftigen Nutzern fertiggestellt worden. Hierbei erinnerte Niewisch-Lennartz an den symbolischen ersten Spatenstich auf dem früheren Gerichtsparkplatz vor gut einem Jahr. Beim Anblick des viergeschossigen Rohbaus zeigte sie sich beeindruckt von dem bisher erreichten Baufortschritt.

Dem guten Brauch eines Richtfestes folgend wünschte sie dem neu erbauten Fachgerichtszentrum und allen, die darin arbeiten oder ein- und ausgehen werden, Glück und Segen. „Und dass die Idee, die hinter dem Neubau an dieser Stelle steht, nämlich die gesamte hannoversche Justiz in einem für die Bürgerinnen und Bürger optimal erreichbaren Justizzentrum zu vernetzen, mit Leben erfüllt werden möge!”, schloss Niewisch-Lennartz ihr Grußwort an die zahlreich erschienenen Gäste, darunter Mitglieder des Niedersächsischen Landtages, Vertreter und Mandatsträger der Landeshauptstadt Hannover, Vertreter des Staatlichen Baumanagements Niedersachsen und die Leiterinnen und Leiter der künftigen Nutzer, des Niedersächsischen Finanzgerichts, des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen, des Arbeitsgerichts, des Sozialgerichts und des Verwaltungsgerichts Hannover.

Hintergrund:

Das Fachgerichtszentrum wird als sogenannte Investorenmietlösung realisiert, d. h. es wird von einem privaten Konsortium (Vermietung: FUBOS Beteiligungs GmbH, ein Unternehmen der LHI Leasing GmbH, Bau: BAM Deutschland AG, Architektur: HPP Hentrich-Petschnigg & Partner GmbH & Co. KG) geplant, gebaut und finanziert sowie für mindestens 30 Jahre an das Land vermietet.

Miet- und Nutzungsbeginn ist der 1. Juli 2015. Nach Ablauf der 30-jährigen Mietzeit hat das Land drei Optionen: Verlängerung des Mietvertrages um weitere 30 Jahre, Ankauf des Erbbaurechts (und damit des Gebäudes) oder Auszug (und ggf. Umzug in eine andere Anmietung). In jedem Fall wird das Land am Ende Eigentümer des Gebäudes.

Die Miete des Fachgerichtszentrums wird durch die Einsparungen der bisherigen Mieten der Fachgerichte und durch Synergieeffekte erwirtschaftet werden. Gegenüber einer Fortsetzung des bisherigen Zustandes führt dies zu Einsparungen.

 

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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