Pilotverfahren zur elektronischen Aktenführung

Die Niedersächsische Landesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung den Erfahrungsbericht zu der (auslaufenden) Pilotphase des Projektes „eAkte Land” behandelt und beschlossen, dieses Projekt weiterzuentwickeln.

Als erstes Land hat Niedersachsen auf das vom Bund erst im Mai 2012 verabschiedete neue Organisationskonzept „Elektronische Verwaltungsarbeit” reagiert. Damit soll die behördliche Dokumentenverwaltung digitalisiert und automatisiert werden. Zu diesem Zweck wird die auslaufende Pilotphase zur Einführung einer elektronischen Akte auf eine andere Software-Lösung umgestellt.

Auf Vorschlag des Innenministers hat das Landeskabinett beschlossen, künftig ein Dokumenten- und Vorgangsbearbeitungssystem auf Basis der in der Fachwelt populären Anwendung SharePoint einzusetzen und in einer einjährigen Pilotphase zu erproben. Da das Land alle notwendigen Anwender-Lizenzen hierfür aufgrund vertraglicher Bindungen an die Firma Microsoft bereits hält, ist bei einer flächendeckenden Einführung in der Verwaltung mit geringen Kosten zu rechnen.

Weitere Vorteile des neuen Verfahrens sind zudem eine tiefere Integration in die gewohnte Arbeitsplatzumgebung, ein höheres Maß an Bedienerfreundlichkeit und damit ein geringerer Schulungsaufwand für die Mitarbeiter.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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