Pilotprojekt „Leichte Sprache in der Niedersächsischen Justiz”

Die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz hat heute bei ihrem Besuch des Amtsgerichts und der Universität in Hildesheim erste Erfolge ihres Projekts zum Abbau sprachlicher Barrieren in der Justiz vorgestellt.

In den vergangenen Monaten haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Niedersächsischen Justizministeriums und des Amtsgerichts Hildesheim gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Studierenden der Universität Hildesheim eine Auswahl an Texten in Leichte Sprache übersetzt. Es handelt sich dabei um Texte, die besonders häufig von Bürgerinnen und Bürgern gelesen werden:

– Ladungsschreiben und Hinweisformulare, die allen Zeugen in einem gerichtlichen Verfahren übersandt werden

– Erläuterungen zur Einrichtung einer Betreuung

– Auszüge aus dem Internetauftritt des Justizministeriums,

– Informationsbroschüren zu den Themen Erbrecht und Vorsorgevollmacht

Das Amtsgericht Hildesheim wird die Ladungsschreiben und Hinweisformulare als Pilotgericht einsetzen. Die übrigen Texte werden der Öffentlichkeit ab Sommer 2014 online auf der Homepage des Niedersächsischen Justizministeriums und als gedruckte Textausgaben kostenlos zugänglich sein.

Die Ministerin bedankte sich beim Präsidenten der Universität Hildesheim, Wolfgang-Uwe Friedrich, den Mitwirkenden der Universität unter der Leitung von Frau Christiane Maaß sowie dem Direktor des Amtsgerichts Hildesheim, Stefan Hesse, und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Justizministeriums für ihr Engagement im Rahmen dieses Projekts.

Niewisch-Lennartz: „Dieses Projekt durchbricht Barrieren, die es der Justiz schwer machen, ihre guten Inhalte zu vermitteln. Es hilft uns, eine Brücke zu den Bürgerinnen und Bürgern zu schlagen. Ich appelliere an alle Brückenbauer in der Justiz, ihre Fachsprache auch einmal hinter sich zu lassen.

Raus aus der Fachsprache – rein ins Leben!”

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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