Kompetenzzentrum und Prozessportal unterstützen einheitliche Prozessgestaltung

Das Bundesministerium des Innern und seine nachgeordneten Behörden können sich ab sofort vom Kompetenzzentrum Prozessmanagement im Bundesverwaltungsamt beim Gestalten von Prozessen unterstützen lassen. Nach dem Aufbau eines zentralen Prozessportals wird hierdurch die Einführung eines einheitlichen Prozessmanagements weiter unterstützt und voran getrieben. Das Vorhaben wird aus Mitteln des IT-Investitionsprogramms finanziert.

Die öffentliche Verwaltung steht derzeit vor einer Vielzahl unterschiedlichster Herausforderungen, welche sich mit vereinzelten Optimierungen nicht ausreichend lösen lassen. Um trotz der vielfältigen Herausforderungen eine Behörde nachhaltig und langfristig gut organisieren zu können, stellt ein ganzheitliches Prozessmanagement einen wichtigen Ansatzpunkt dar.
In dem aktuellen Regierungsprogramm “Vernetzte und transparente Verwaltung” wurde das Reformvorhaben “Aufbau eines einheitlichen (Geschäfts-) Prozessmanagements in der Bundesverwaltung” beschlossen und aus Mitteln des im Rahmen des “Gesetzes zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland” beschlossenen IT-Investitionsprogramms (2009 – 2011) mit rd. 1,6 Mio. € finanziert. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, die Effizienz und Qualität der Aufgabenerfüllung der öffentlichen Verwaltung zu erhöhen.
Im Bundesministerium des Innern und seinen nachgeordneten Behörden sollen Prozesse künftig einheitlich und vergleichbar dargestellt werden. Hierfür sind sowohl die technischen als auch die fachlichen Voraussetzungen geschaffen worden:

Technische Unterstützung:
Das Bundesministerium des Innern hat durch die Bereitstellung einer geschäftsbereichsweiten Plattform (Modellierungssoftware und Prozessportal) eine Basis für die erfolgreiche Einführung von Prozessmanagement mit einheitlicher Methodik geschaffen.
Das Prozessportal ermöglicht sowohl eine behördeninterne als auch eine behördenübergreifende Veröffentlichung von Prozessen. Behördenintern können bspw. Mitarbeiterhandbücher zur Einarbeitung erstellt werden. Behördenübergreifend können Musterprozesse oder auch Beispielprozesse als Wissensbasis eingestellt bzw. eingesehen werden. Hierdurch wird sukzessive eine Bibliothek für Geschäftsprozesse aufgebaut, die eine Ausrichtung am Vorbild erfolgreicher Praxislösungen bietet und langfristig eine Standardisierung ermöglicht.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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