Führungswechsel beim Landgericht Braunschweig

Die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz begrüßte heute im Rahmen einer Feierstunde anlässlich des Führungswechsels beim Landgericht Braunschweig die Erschienenen mit den Worten: „Wir verabschieden heute Herrn Justizstaatssekretär Wolfgang Scheibel als früheren Präsidenten des Landgerichts Braunschweig und begrüßen seinen Nachfolger, Herrn Ministerialdirigenten Hubert Böning. Dies ist – auch für mich ganz persönlich – ein bedeutsamer Tag. So stehen hier heute zwei meiner engsten Mitarbeiter: Justizstaatssekretär Wolfgang Scheibel als mein engster Vertrauter und Hubert Böning als mein Abteilungsleiter für Strafrecht.”

Die Ministerin hob in ihrer Rede die herausragende Rolle Scheibels hervor, der im Zuge des Regierungswechsels im Februar 2013 zum Staatssekretär im Justizministerium ernannt worden war: „Wolfgang Scheibel geht keineswegs in den Ruhestand. Seit seiner Ernennung im Februar des letzten Jahres ist er noch aktiver und präsenter in der niedersächsischen Justiz. Über viele Jahre hat er in unterschiedlichsten Ämtern – als Richter am Landgericht, als Referatsleiter und Leiter des Ministerbüros im Justizministerium, als Amtsgerichtsdirektor, als Landgerichtspräsident und jetzt als Staatssekretär – bemerkenswertes Engagement, großen Ideenreichtum und unvergleichliche Innovationskraft bewiesen.”

Anschließend führte die Ministerin Hubert Böning als neuen Präsidenten des Landgerichts Braunschweig in sein Amt ein. Die Ministerin hob insbesondere das frühe Engagement Bönings und seine Verdienste für die Justiz nach dem Fall der innerdeutschen Grenze hervor. Nach dem Fall der Mauer wurde Hubert Böning an das Justizministerium Sachsen-Anhalt versetzt und nahm dort verantwortungsvoll die Aufgaben der Leitung des Ministerbüros, später der Referate für öffentliches Recht und für Zivilprozessrecht wahr. Nach langjähriger Tätigkeit in der Justiz Sachsen-Anhalt erfolgte 2012 sein Wechsel ins Niedersächsische Justizministerium, wo er bis zuletzt als Abteilungsleiter tätig war.

Niewisch-Lennartz: „In Wahrnehmung seiner anspruchsvollen und vielseitigen Aufgaben hat sich Hubert Böning über Jahre außerordentlich bewährt. Das Landgericht bekommt einen Präsidenten, der über außerordentlich breit gefächerte exzellente Fachkenntnisse und ein hohes Maß an Führungsqualität verfügt.”

Viten:

Hubert Böning, Präsident des Landgerichts Braunschweig, 53 Jahre, geb. 1960 in Hilkerode, verheiratet, 3 Kinder

1989 – 1991 Staatsanwalt/Richter auf Probe

1991 – 1996 Ministerialrat bei dem Justizministerium Sachsen-Anhalt

1996 – 2004 Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Magdeburg

2004 – 2005 Abordnung an das Justizministerium Sachsen-Anhalt

2005 – 2012 Ministerialdirigent bei dem Justizministerium Sachsen-Anhalt

seit 2012 Ministerialdirigent bei dem Justizministerium Niedersachsen

Wolfgang Scheibel, Staatssekretär im Niedersächsischen Justizministerium, 54 Jahre, geb. 1959 in Cloppenburg, verheiratet, 2 Kinder

1989 – 1992 Staatsanwalt/Richter auf Probe

1992 – 1999 Richter am Landgericht, Landgericht Göttingen

1999 – 2002 Referatsleiter im Justizministerium, Leiter des Ministerbüros

2001 – 2004 Vorsitzender Richter am Landgericht, Landgericht Hannover

2004 – 2006 Vorsitzender Richter am Landgericht, Landgericht Göttingen

2006 – 2008 Direktor des Amtsgerichts, Amtsgericht Göttingen

2008 – 2013 Präsident des Landgerichts, Landgericht Braunschweig

seit 2013 Staatssekretär im Niedersächsischen Justizministerium

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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