Entsorgung von Datenträgern: Neue DIN-Norm – Risiken vermeiden

Mit der DIN 66399 wurde ein Standard für die zeitgemäße Datenträgervernichtung gesetzt. Bei den verschiedenen Geschäftsprozessen, die auch unter datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten zu bewerten sind, hat sich die Entsorgung von Papierdatenträgern in vielen Unternehmern mittlerweile gut eingespielt. Die Aufbewahrungsfristen werden beachtet, alle anderen nicht mehr benötigten Papierunterlagen werden sicher und datenschutzkonform entsorgt. IMG_0084

Allerdings beobachten wir in den Beratungen, dass das Vernichten von Datenträgern häufig nicht optimal organisiert ist. Hier setzt die DIN-Norm 66399 einen Standard. Das Vernichten von Datenträgern umfasst beispielsweise Festplatten, CD´s, DVD´s, USB-Sticks und IDKarten. Werden personenbezogene Daten auf solchen Datenträgern gespeichert, sind diese in verschiedene Sicherheitsstufen zu klassifizieren. Die neue DIN-Norm unterscheidet zwischen sieben Sicherheitsstufen. Je höher eine Sicherheitsstufe, desto intensiver muss die Zerstörung der Datenträger sein. Zielsetzung ist es, die Partikel so klein zu machen, dass eine Rekonstruktion der Daten je nach Schutzklasse unmöglich ist.

Dabei geht es insbesondere darum, die Datenträger physisch zu vernichten.

Als Unternehmen bleibt man verantwortliche Stelle bis zur vollständigen Vernichtung der Datenträger. Insoweit sollte ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter entsprechende Vernichtungs-Prozesse begleiten und einen Anstoß dazu geben, die Abläufe datenschutzkonform und entsprechend der DIN-Norm 66399 zu gestalten.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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