Datenschutzbeauftragter in Apotheken

Soweit personenbezogene Daten in Apotheken verarbeitet und genutzt werden, stellt sich die Frage, ob ein zu bestellen ist. Die Voraussetzungen haben wir bereits in einem anderen kurzen Beitrag beschrieben:

In der Praxis stellt sich für den Apothekenleiter dann die Frage, ob eine interne oder externe Lösung angestrebt wird. Wichtig ist dabei, dass der Datenschutzbeauftragte über die erforderliche Fachkunde und verfügt. So kann beispielsweise der Apothekenleiter nicht selbst sein.

Betreibt ein Apotheker mehrere Filialapotheken, so ist mit der Bestellung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten zu klären, ob sich sein Tätigkeitsbereich auf alle Filialen erstreckt.

Die Bestellung des Datenschutzbeauftragten hat schriftlich zu erfolgen. Gegen eine interne Lösung spricht in der Praxis vielfach der starke Kündigungsschutz, der sich aus dem Bundesdatenschutzgesetz ergibt. Ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter kann aus seiner Tätigkeit mit einer ordentlichen nicht entlassen werden. Das Gesetz sieht nur eine Beendigung der Aufgabe als betrieblicher Datenschutzbeauftragter bei einer außerordentlichen vor.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

Ein Kommentar zu “Datenschutzbeauftragter in Apotheken
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