Auftragsdatenverarbeitung und Apotheke

Wird ein externer Auftragnehmer mit der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten von einer Apotheke beauftragt, unterliegt dies der und den entsprechenden rechtlichen Regelung im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Der Gesetzgeber stellt hohe Erwartungen an eine entsprechende Beauftragung. Eine liegt beispielsweise vor, wenn die Buchhaltung ausgelagert wird, eine durch ein Unternehmen erfolgt oder die durch Dritte vorgenommen wird.

Vielen ist unbekannt, dass auch die Beauftragung eines EDV-Unternehmens mit einer unter die Auftragsdatenverarbeitung fällt. Der Gesetzgeber erwartet, dass eine Apotheke vor der Beauftragung sich bei dem Dienstleister überzeugt, dass das Thema Datenschutz ernst genommen wird. In der Praxis wird häufig ein abgefordert. Auch während der Beauftragung erwartet der Gesetzgeber, dass eine Apotheke den Dienstleister beaufsichtigt und regelmäßig kontrolliert. Entsprechende Kontrollrechte müssen auch in den Verträgen zu Auftragsdatenverarbeitung enthalten sein. In § 11 Abs. 2 BDSG findet sich eine Aufzählung von 10 Punkten, die bei einer Auftragsdatenverarbeitung vereinbart werden sollen.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

Ein Kommentar zu “Auftragsdatenverarbeitung und Apotheke
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