T-System Vertrag mit Niedersachsen geplatzt

Es war geplant, dass T-Systems in einem ersten Schritt die Computer des Landes Niedersachsen auf Windows 7 und Office 2010 umstellen würde – das Gesamtvolumen dieses Dienstleistungsvertrags betrug 280 Millionen Euro. Der Vertrag wurde im Dezember 2012 unterzeichnet und sollte bis zu 12 Jahre laufen. Er enthielt eine Option, dass die Anzahl der durch T-Systems betreuten Computer erhöht werden könne. Hierbei wollte T-Systems das eigens entwickelte weltumspannende Infrastrukturnetz aus Rechenzentren und Netzen für Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) nutzen – allerdings platzte der Vertrag mit dem Land Niedersachsen jetzt, und zwar im Einvernehmen beiderseits.

Der Innenminister Boris Pistorius sagte, dass nach einem Statuscheck in der Frühphase des Projekts wirtschaftliche Risiken in nicht absehbarem Maße erkannt worden seien. Um nicht alles vergebens sein zu lassen, wird der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikation (der bisherige, landesinterne Dienstleister) die erarbeiteten Ergebnisse der frühen Planungsphase nutzen, um die Umstellung der Computer wie gehabt in Eigenarbeit vorzunehmen.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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