Subunternehmer und Cloud Computing

Aus datenschutzrechtlicher Sicht entsteht ein besonderes Risiko, wenn im Rahmen des Computings eingeschaltet werden. Hier besteht die Gefahr, dass die verantwortliche Stelle die Kontrolle über die verliert. Daher wird von den Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder gefordert, dass der Auftragsdaten verarbeitende die benennt.

Weiterhin muss der Auftragsdatenverarbeiter für seine Subunternehmer den für § 11 Abs. 2 BGSG relevanten Inhalt offenlegen und die Kontrollpflichten des §§ 11 Abs. 2 S. 4 BGSG weitergeben. In der Praxis sollte darauf geachtet werden, dass nicht nur der Name oder die Firma des Subunternehmers genannt ist, sondern auch der Sitz des Subunternehmers. Außerdem ist vertraglich sicherzustellen, dass die verantwortliche Stelle je nach Bedarf ihre Kontrollrechte vor Ort beim Subunternehmer wahrnehmen kann.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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