„Cloud Computing“ und das Handelsgesetzbuch

“ ist immer noch ein Dauerthema, besonders unter rechtlichen Gesichtspunkten. Wir berichteten bereits über die Zusammenhänge des „“ mit dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) (hier), als auch über den Einfluss der Abgabenordnung (AO) auf das „“ steuerrechtlich relevanter Daten.

Neben diesen Gesetzen darf darauf hingewiesen werden, dass das () gem. § 257 Abs. 3 HGB nicht vorschreibt, dass die Buchführung im Inland zu erfolgen hat. Hier dürfte aus Sicht des HGB also keine Einschränkung des „ Computings“ im EU-Ausland oder außerhalb des EU-Raums zu erwarten sein. Allerdings muss gem. § 257 Abs. 3 Nr. 2 HGB die Verfügbarkeit und Lesbarkeit der elektronischen Bücher innerhalb einer angemessenen Frist sichergestellt sein.  Auch hier ist darauf hinzuweisen, dass die Aufbewahrungspflichten des HGB sechs bis zehn Jahre betragen, sodass sichergestellt werden muss, dass der „Cloud“-Anbieter diesen Pflichten auch tatsächlich in diesem Umfang nachkommt.

Gerne beantworten wir noch offene Fragen zum Thema „Cloud Computing“, Datenschutzrecht in der „Cloud“ und den steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Aspekten der elektronischen Archivierung.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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