Ist ExpressFX seriös und vertrauenswürdig? Oder liegt ein Scam vor?

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Uns errreichen besorgte Mitteilungen zu dem Broker ExpressFX. Investoren berichten von Problemenim Zusammenhang mit geforderten Auszahlungen. Mails und Telefonate werden dann unsachlich und teilweise beleidigend geführt.

Promimasche der Betrüger

In sozialen Netzwerken werden ohne Zustimmung der Rechteinhaber Sequenzen von TV-Shows oder auch Fotomaterial von Stars wie Jauch oder Thelen für Werbung eingesetzt. In der Werbung wird das Versprechen gemacht, dass Prominente wie Thelen oder Jauch über geheimes Wissen verfügen und dadurch schnell Kapital aufbauen. Die Betrüger wollen dieses angebliche Wissen weitergeben.

Die Prominenten können sich gegen einen solchen Datenfake ihrer Person kaum wehren, da eine globale Strafverfolgung hier nur schwer möglich ist. Mit wiederholt wechselnden Internetseiten und wechselnden Server-Infrastrukturen entwischen die Täter immer wieder den Strafverfolgungsbehörden.

Bezahlmethoden der Täter sind außergewöhnlich

Betrügerische Online-Broker bevorzugen ungewöhnliche Zahlungsmethoden und verwenden vielfach Transaktionen mit Bitcoin und anderen digitalen Assets, um dann danach Zahlungsströme zu verschleiern. Gern gesehen sind auch Kreditkartenzahlungen.

Sie sollten auf jeden Fall misstrauisch werden, wenn Zahlungen auf ein Bankkonto verlangt werden, dessen Inhaber und Berechtigter des Kontos nicht den Namen des Finanzdienstleisters zeigt. Eine Vielzahl der Betroffene sind gutgläubig und prüfen nicht nach, warum der Kontoberechtigte einen anderen Namen hat als der Online-Broker, mit dem sie über Geldanlagen verhandeln.

Die Polizei bereitet sich vor

Einen nennenswerten Schlag konnte die Zentralstelle Cybercrime aus Bayern mitteilen. Den Polizeibehörden war es gelungen, einen 44 Jahre alten Kriminellen aus Israel in Handschellen zu legen. Dieser hatte in Europa nach Presseberichten unzählige von Investoren um ihr Vermögen erleichtert. Es wird von einem Schaden in Höhe von ca. 200 Mio. Euro ausgegangen.

Kapitalanlagebetrug ist ein Verbrechen

In § 264a Strafgesetzbuch (StGB) wird ein Kapitalanlagebetrug unter Strafe gestellt.. So wollte der deutsche Gesetzgeber eine “Risikoerkenntnis” für Betrüger erzeugen und eine Strafverfolgung des Kapitalanlagebetruges anstreben. Die Tatermittlungen werden im Betrugsfall von der polizeilichen Behörde und den Staatsanwaltschaften geführt..

Bestraft wird besonders das Stillschweigen hinsichtlich unvorteilhafter Tatsachen oder das Anführen falscher vorteilhafter Angaben. Solche strafbare Tathandlungen müssen gegenüber einem größeren Personenkreis geltend gemacht werden und die Geschäftsentscheidung der Geschädigten über den Erwerb von Finanzprodukten manipulieren.

Reaktionsschnelle Polizeikommissare

Eine Mandantin erzählte uns, dass in einem Scambetrug von Mitarbeitern der auszahlenden Bank der “security expert” telefonisch kontaktiert und unterrichtet wurde. Der Sicherheitsbeauftragte hatte dann angeregt, die Polizei einzubeziehen. Auf Empfehlung der Bank erstattete unsere Mandantin Strafanzeige. Die Kriminalpolizei reagierte unverzüglich und erschien bei unserer Mandantin.

Es wurde eine bei der Polizei eingerichtete spezielle Abteilung „Binäre Optionen“ eingeschaltet. Der IT-Experte der Kriminalpolizei besuchte dann unsere Mandantin zu Hause, sicherte den PC und alle digitalen Beweismittel, damit diese Datensätze zur Täterergreifung dienlich sein können.

Unsere Mandantin hatte in diesem Fall den Tätern eine Zugriffsmöglichkeit auf ihre EDV über AnyDesk gewährt.

Start mit Demokonto

Auf unlauteren Webseiten finden Sie häufig ein Testangebot in Form eines Demokontos. Mit Hilfe von Manipulationen werden Sie dann ein “erfolgreicher Geldanleger”. Auch viele deutsche Banken nutzen das Angebot eines Demokontos, um Kunden an das Thema “Geldanlage” heranzuführen. Daher sind solche Angebote vertraut und nicht ungewöhnlich.

Scammer simulieren dann Trades und zeigen mehr Gewinne als Verluste an. Für die Investoren verbreitet dieses Vorgehen das Gefühl, sie seien erfolgreiche Trader.

Motiviert durch diese Anfangserfolge wird dann vielfach echtes Geld bei ExpressFX investiert.

Neue Sorgfaltspflichten für Kryptobörsen in der Kryptowertetransferverordnung

Transaktionen mit Kryptowährungen sind anonym, schnell und leicht abzuwickeln. Dies hat auch die Politik festgestellt und geht bei Krypto-Assets von einem zunehmenden Geldwäscherisiko aus.

Die FIU, die Financial Intelligence Unit, eine Spezialeinheit des Zolls, verzeichnet eine überproportional stark steigende Anzahl an Geldwäscheverdachtsmeldungen, die einen Bezug zu Kryptowerten haben.

Vor diesem Hintergrund hat der deutsche Gesetzgeber Aktivitäten entfaltet. Zum 1.10.2021 wurde die Kryptowertetransferverordnung in Kraft gesetzt. Diese gesetzliche Regelung verlangt von den Finanzdienstleistern bei der Übertragung von Kryptowerten die Abfrage verschiedener Daten zu dem Auftraggeber und zu den Begünstigten.

So soll unter anderem die 5. EU-Geldwäscherichtlinie umgesetzt werden und es sollen illegale Transaktionen auf dem Kryptomarkt verhindert werden. Nach dem Willen der EU sollen Kunden identifiziert werden können, die Transaktionen mit Kryptowerten veranlassen.

Anwalt gegen ExpressFX holt Ihr Geld zurück

gehen Sie mit uns gegen Betrüger vor und setzen Sie Ihre Ansprüche gegen ExpressFX durch. Wir agieren über die Landesgrenzen hinweg und sind es gewohnt, mehrsprachig zu kommunizieren. So können wir auch die verschiedenen europäischen Aufsichtsbehörden kontaktieren. Eine kurze E-Mail mit Stichworten zu Ihrem Fall an kanzlei@recht-freundlich.de und Angaben zu der investierten Summe, und schon kann eine Kontaktaufnahme erfolgen.

Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung. Dann können Sie entscheiden, ob Sie uns mit der Geltendmachung Ihrer Forderungen beauftragen wollen.


Wir sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig
2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 

Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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