FinFix Anlagebetrug? Erfahrungen?

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Wir stellen fest, dass Anlagebetrug und die Abzocke mit Trading-Plattformen weit verbreitet sind. Mithilfe von Werbeanzeigen wird bei potenziellen Opfern der Eindruck erweckt, dass der Anbieter seriös ist.

Attraktive Gewinnversprechen und eine angeblich erfolgreiche Tätigkeit für andere Anleger führen wiederholt zu einer Kontakaufnahme.

Zwei wichtige Hinweise:

  1. Ein seriöser Broker wird Ihnen niemals eine bestimmte Rendite versprechen, die erheblich über den sonst marktüblichen Renditen liegt und Sie dazu nötigen, Geldsummen einzuzahlen.
  2. Niemals werden Steuern direkt an einen Broker gezahlt. Wird dies von Ihnen verlangt, liegt ein Scam/Betrug vor. Steuern werden entweder vom Gewinn einbehalten oder direkt an das Finanzamt gezahlt. Eine Weiterleitung von Steuern über den Broker an eine Finanzbehörde, auch eine ausländische Finanzbehörde, gibt es nicht. Hier sollen Sie auf jeden Fall betrogen werden.

Wie kommen die Betrüger an Ihr Erspartes?

Mit Raffinesse und einer Menge Erfahrung gehen unseriöse Broker auf Ihre potentiellen Opfer zu.. Der Geschäftskontakt beginnt zumeist telefonisch. Zuerst soll nur eine kleine Summe investiert werden. Es wird dann ein Handelskonto bei dem Broker eingerichtet und es erfolgt eine Zahlung von 250 EUR.

Die Investition entwickelt sich dann immer sehr erfreulich. Schnell sind gute Gewinne auf dem Handelskonto zu sehen. Dann sind viele Betroffene motiviert, weitere Zahlungen vorzunehmen. Die Perspektive von “Mehr Geld” lässt Bedenken und Misstrauen verschwinden..

Es kommen nicht gleich hohe Nachforderungen des Brokers, sondern es wird mit kleinen Schritten weiter eingezahlt. Summen von 500 EUR oder 1.000 EUR sind zu diesem Zeitpunkt nicht ungewöhnlich. Dabei bleibt es nicht, sondern irgendwann werden auch größere Beträge gefordert. Sie können noch erfolgreicher Ihr Geld vermehren und reich werden. Bei kritischen Nachfragen wird von Ihrem Ansprechpartner bei FinFix auf die langjährige Erfahrung verwiesen. Solange eingezahlt wird, geht alles gut und die Stimmug ist bestens.

Probleme treten auf, wenn wenn Sie Ihr Geld zurückfordern. Der Broker formuliert plötzlich neue Anforderungen, von denen vorher nicht die Rede war. Vor einer Auszahlung sollen erst “Steuern” oder Gebühren” gezahlt werden. Wenn Sie an diesem Punkt als Betroffener angekommen sind, ist große Vorsicht geboten. Solche Abläufe deuten auf einen Betrug hin.

Geschäftssitz des Brokers ist entscheidend

Um die Angaben zu einem Geschäftssitz auf den Internetseiiten zu erfahren, ist quasi eine eigene “Ermittlung” durchzuführen. Vielfach sind die Angaben am unteren Ende der Webseite zu finden, meist in kleiner unleserlicher Schrift. Nutzer sollen die Angaben nicht sofort zur Kenntnis nehmen..

Viele Betrüger haben einen Geschäftssitz im Ausland, teilweise auf kleinen Karibikinseln. Sie sollten genauer hinsehen und den Anbieter ordentlich unter die Lupe nehmen, wenn der Firmensitz an fernen Orten eingerichtet ist. Ein Gerichtsverfahren oder Rechtsdurchsetzung in der Karibik oder in einigen anderen Ländern sind nur in Einzelfällen möglich. Dann muss man als Betroffene oder Betroffener andere Wege gehen, um das investierte Kapital zurückzuholen.

Schneller Kryptowährungs-Gewinn in kurzer Zeit

Mit dem Versprechen eines kurzfristigen Reichtums werben Betrüger im Internet und versuchen, an die Geldreserven von Bundesbürgern zu gelangen. Es wird mit lebensverändernden Kapitalgewinnen geworben, die kurzfristig erzielt werden können. Beispielsweise Aktiengewinne von 10 % oder 25 % alle 2 Wochen sind auf Trading-Plattformen zu sehen. Unter anderem der Verbraucherschutz erläutert, dass solche Renditen mit sicheren Kapitalstrategien nicht zu erhalten sind. Deswegen sollten Finanzinteressierte solchen Versprechen niemals Vertrauen schenken.

Reaktionsschnelle Polizeikommissare

Eine Mandantin berichtete uns, dass in einem Brokerbetrugsfall von Mitarbeitern der auszahlenden Bank der “security expert” telefonisch kontaktiert und unterrichtet wurde. Der Sicherheitsbeauftragte hatte dann angeregt, die Polizei einzuschalten. Auf Zuspruch der Bank erstattete unsere Mandantin Strafanzeige. Die Kriminalpolizei reagierte unverzüglich und meldete sich bei unserer Mandantin.

Es wurde eine bei der Polizei eingerichtete spezielle Abteilung „Binäre Optionen“ eingeschaltet. Der IT-Experte der Kriminalpolizei besuchte dann unsere Mandantin zu Hause, sicherte den PC und alle digitalen Beweismittel, sodass die Ermittlungen zielführend durchgeführt werden konnten.

Unsere Mandantin hatte im Verlauf der Geschehnisse den Tätern eine Schnittstelle auf ihre EDV über AnyDesk erlaubt.

Broker fordert den Verlustausgleich

Wenn Sie als Kunden eine Auszahlung der Gewinne oder der investierten Gelder fordern, greifen die Broker zu unterschiedlichen Maßnahmen mit dem Ziel, weitere Zahlungen zu bekommen. Plötzlich werden Sie mit hohen Verlusten auf Ihrem Handelskonto konfrontiert.

Sie müssen nicht davon ausgehen, dass dies “echte” Verluste sind, die von Ihnen zu bezahlen sind. So wenig, wie in Betrugsfällen Ihr Geld wirklich angelegt wurde, so wenig existieren auch Verluste. Die Forderung auf Zahlung der Verluste ist eine leere Drohung.

Mit erfahrenen Anwalt gegen FinFix vorgehen

Mit uns können Sie gegen den Finanzdienstleister FinFix vorgehen.

Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung. Dann können Sie entscheiden, ob Sie uns mit der Geltendmachung Ihrer Forderungen beauftragen wollen.


Wir sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig
2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 

Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

Schreibe einen Kommentar
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Sie können folgende HTML-Tags benutzen:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

*
*

Consent Management Platform von Real Cookie Banner