Erfahrungen mit Plus500? Scam?

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Warum werden die Betrugsseiten Plus500 nicht abgeschaltet?

Betroffene fragen uns wiederholt, warum trotz eines Betruges betrügerische Broker im Internet weiterhin gefunden werden können.

Leider ist es aufgrund der internationalen Vernetzung nicht so einfach möglich, Scammer abzuschalten. Die Hinterleute sitzen häufig nicht in Europa und agieren mit unterschiedlichen Webseiten. Wenn ein Internetauftritt gesperrt wurde, entsteht unter neuem oder ähnlichem Namen eine neue Internetpräsenz, die wiederum Investoren ansprechen soll.

Hier ist es der Staatengemeinschaft noch nicht gelungen, international effektive Regeln zu vereinbaren, um Fraud-Brokern das Handwerk zu legen.

Teilweise unterstützen Banken und Zahlungsdienstleister durch einen lockeren Umgang mit den Geldwäschevorschriften die illegalen Zahlungsströme. Der europäische Gesetzgeberhat Regelungen erlassen, um Geldwäsche zu verhindern. Unsere Beobachtung ist, dass trotzdem ungewöhnliche Zahlungsaktivitäten über Konten in Europa möglich sind, ohne dass Zahlungsdienstleister einschreiten. Zahlungsdienstleister müssten – so der Gesetzgeber – prüfen, woher Zahlung kommen und ob diese legal sind. Vielfach unterbleibt dies.

Betrug im Onlinebereich – Cyberkriminalität auf Höchststand

In momentanen Presseveröffentlichungen wird von Seiten der Polizei darauf hingewiesen, dass die Cyberkriminalität stetig zunimmt. Während die Zahl der Einbruchsstraftaten schrumpft, gibt es einen empfindlichen Zuwachs an Vermögensdelikten mit Tathandlungen im digitalen Raum.

Bereits in dem vom BKA (Bundeskriminalamt) zur Verfügung gestellten „Bundeslagebericht Cybercrime 2020“ wurde eine Steigerung der Onlinestraftaten um 7,9 % errechnet.

Leider wird einzig ein kleiner Teil der Cyberstraftaten durch die Strafverfolgungsbehörden aufgeklärt. Dies ist darin begründet, dass die Scammer im Onlinebereich zunehmend professioneller handeln und global organisiert sind.

Betrügerische Dienstleister aus dem Detektei-Bereich

Oft haben wir erlebt, dass Betroffene eines Anlagebetrugs von zwielichtigen und nicht ehrbaren Ermittlungsunternehmen angerufen werden. Teilweise werden E-Mails versandt. Es werden aber auch entsprechende Telefonanrufe vorgenommen.

Solche Ermittlungsunternehmen versprechen die Rückführung der Gelder und garantieren zielsichere Erfolge.

Falls mit einer so lautenden „Garantie“ Werbung beschrieben wird, sollten Sie auf unbedingt extremst umsichtig und hinterfragend sein.

Rasanter Kryptowährungs-Gewinn in kurzer Zeit

Mit dem Versprechen eines unversehenen Reichtums locken Betrüger im Web und versuchen, an die Kapitalrücklagen von Anlegern zu gelangen. Es wird mit “life changing” Renditen Marketing betrieben, die kurzfristig “eingeheimst” werden können. Beispielsweise Kryptowährungs-Gewinne von 10 % oder 25 % je Halbjahr sind auf Online-Plattformen zu finden. Unter anderem der Verbraucherschutz macht darauf aufmerksam, dass solche Renditen mit sicheren Geldstrategien nicht zu erwarten sind. Daher sollten Finanzinteressierte solchen Versprechen lieber gar nicht folgen.

Kundenfang mit Promis

Bei Facebook und anderen sozialen Medien nutzen die Täter ohne rechtliche Erlaubnis Fotos von Prominenten oder auch Videosequenzen aus Fernsehshows.. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die jeweiligen Prominenten über ein „Geheimwissen“ oder einen Informationsvorsprung in Finanzangelegenheiten verfügen und dass über die jeweilige Internetseite genau dieses Wissen zur Verfügung gestellt wird.

Die Prominenten können sich gegen einen solchen Missbrauch ihrer Person kaum wehren, da eine internationale Ermittlung hier nur zäh möglich ist. Mit wiederholt wechselnden Internetnetzwerken und Internetpräsenzen entkommen die Täter immer wieder den staatlichen Stellen.

Wer ist Inhaber des Brokers Plus500?

Bei einer näheren Untersuchung von betrügerischen Online-Anbietern und Online-Brokern ist häufig nicht festzustellen, wer genau Inhaber und Betreiber der jeweiligen Internetseite ist. Ein Impressum ist häufig nicht entsprechend den gesetzlichen Angaben zu finden.

Teilweise wird noch nicht einmal eine Adresse genannt. Auf jeden Fall fehlt die Angabe eines Geschäftsführers oder Vorstands.

Damit ist für Kunden unklar, wer im Rahmen der Geschäftsleitung für die Geschäfte des Online-Brokers verantwortlich ist. Geschickt nutzen die Online-Broker die Anonymität, um ihre betrügerischen Aktivitäten zu entfalten.

Mit erfahrenen Anwalt gegen Plus500 vorgehen

gehen Sie mit uns gegen Betrüger vor und setzen Sie Ihre Ansprüche gegen Plus500 durch. Wir agieren über die Landesgrenzen hinweg und sind es gewohnt, mehrsprachig zu kommunizieren. So können wir auch die verschiedenen europäischen Aufsichtsbehörden kontaktieren. Eine kurze E-Mail mit Stichworten zu Ihrem Fall an kanzlei@recht-freundlich.de und Angaben zu der investierten Summe, und schon kann eine Kontaktaufnahme erfolgen.

Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung. Dann können Sie entscheiden, ob Sie uns mit der Geltendmachung Ihrer Forderungen beauftragen wollen.


2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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