Welcher Anwalt kennt sich mit Kryptowährungen aus?

Lesezeit: ca. 6 Minuten

Wenn Sie auf der Suche nach einem Rechtsanwalt sind, der sich mit Bitcoin, Ether, Bitcoin Cash und einer sonstigen Kryptowährung rechtlich auskennt, sind Sie bei uns richtig. Wir sind auf das IT-Recht spezialisiert und beraten Mandanten bundesweit. Gern helfen wir auch Ihnen. Uns können Sie unverbindlich per E-Mail Ihren Fall schildern und ein Anwalt aus unserem Hause meldet sich bei Ihnen mit einer kostenfreien Erstberatung zurück.

Rechtliche Probleme mit Bitcoin und Co. oder den damit verbundenen Plattformen?

Der Hype um die Kryptowährung „Bitcoin“ ist ungebrochen groß. 2017 konnte die digitale Währung einen unglaublichen Gewinn verzeichnen und stieg von 998 US-Dollar im Januar 2017 auf sagenhafte 20.000 US-Dollar am Ende des Jahres. Doch neben dem scheinbar unaufhörlichen Kursanstieg kommen auch immer mehr rechtliche Fragen auf, die es in Zukunft zu beantworten gilt. Besonders Privatpersonen stehen vor einem scheinbar unlösbaren Problem, wenn es um die Beantwortung rechtlicher Fragestellungen zu dem Thema Bitcoin geht. Was passiert beispielsweise, wenn die eigene Wallet gehackt wird oder es seitens des Finanzamtes zu Anschuldigungen einer Steuerhinterziehung kommt? Dies sind Fragen, die nur ein Spezialist für Kryptowährungen beantworten kann. Um einen solchen Spezialisten handelt es sich bei einem Fachanwalt für das IT-Recht.

Bitcoin – was ist das, wie funktioniert es?

Bitcoin ist eine so genannte Kryptowährung, die durch ein Peer-to-Peer Netzwerk in einer dezentralen Struktur erzeugt und verschlüsselt wird. Die dezentrale Datenbank wird von allen Teilnehmern gemeinsam verwaltet. In dieser werden sämtliche Transaktionen gespeichert, man spricht hier von der so genannten „Blockchain“. Es handelt sich dabei um eine Liste von Datensätzen, die sich kontinuierlich erweitern lässt. Die Idee hinter der digitalen Währung Bitcoins liegt in einer nicht staatlichen Ersatzwährung.

Bitcoins stellen jedoch kein Zahlungsmittel im konventionellen Sinne dar, da sie nicht ausschließlich als Zahlungsmittel fungieren. Neben der Funktion als Zahlungsmittel können Bitcoins getauscht und auch gespeichert werden. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass Bitcoins von den Teilnehmern selber erzeugt werden können. Um Bitcoins zu generieren werden mittels mathematischen Verfahrens kryptografische Aufgaben gelöst. Teilnehmer können bei dem Bitcoin-Mining ihre Rechenleistung zur Transaktionsverarbeitung, Absicherung und zur Synchronisierung der anderen Teilnehmer bereitstellen. Durch das Bereitstellen der Rechenleistung erhält der jeweilige Teilnehmer als Belohnung Bitcoins. Die Menge an Bitcoins, die der jeweilige Teilnehmer erhält richtet sich dabei stets nach der zur Verfügung gestellten Rechenleistung. Doch der Prozess des Bitcoin-Mining erfordert eine äußerst hohe Rechenleistung, sodass es sich für einzelne Teilnehmer mit einem normalen Computer nicht lohnt. Denn die bei dem Prozess anfallenden Stromkosten sind meist höher als der Wert der durch den Vorgang generierten Bitcoins. Durch den zunehmenden immer größer werdenden Aufwand wird das Mining immer unrentabler. Daher kommt es immer häufiger zu einem Zusammenschluss mehrerer Computer, um die Rechenleistung zu erhöhen und die Stromkosten unter den Nutzern zu verteilen.

Aufbewahrt wird die Kryptowährung Bitcoin in einer „Wallet“, also einem digitalen Portmonee. Nutzer einer Wallet speichern hier nicht nur ihre Bitcoins, sonders können diese auch über die Wallet verschicken und empfangen. Ein Zugang ist nur über die entsprechende Wallet-Adresse und einen privaten Key möglich.

Wie sicher sind Kryptowährungen?

Auch bei Kryptowährungen nimmt die Sicherheit eine wichtige Rolle ein. Grundsätzlich besteht jedoch auch hier die Gefahr zu einem Opfer von Betrügern zu werden. Die Gefahren lauern hier in erster Linie bei der Wallet. Neben der Gefahr eines Hackerangriffs besteht auch die Gefahr an einen unseriösen Anbieter zu geraten. Bei der Wahl des Anbieters sollte sich daher immer im Vorfeld über diesen informiert werden. Eine immer häufiger anzutreffende Masche von Betrügern ist die des „double spending“. Es handelt sich hierbei um die Manipulation der Blockchain, bei der eine ausstehende Zahlung vorgetäuscht wird. Durch das Vortäuschen einer ausstehenden Zahlung, soll es zu einer doppelten Buchung kommen.

Betroffene sind in solchen Fällen oftmals ratlos und wissen nicht, wie und ob gegen die Betrüger vorgegangen werden kann. Doch nicht nur hinsichtlich eines solchen Vorfalls besteht oftmals eine Unklarheit über die rechtlichen Möglichkeiten. Auch und vor allem steuerrechtlich sind nach wie vor einige Fragestellungen ungeklärt. Daher macht es Sinn sich bei Fragen und Problemen im Hinblick zu Kryptowährungen an einen Rechtsanwalt zu wenden. Hilfesuchende sollten bei der Wahl des richtigen Anwalts jedoch unbedingt darauf achten, einen entsprechend qualifizierten Anwalt aufzusuchen. Bei einem Fachanwalt für das IT-Recht handelt es sich um den richtigen Ansprechpartner zu Bitcoin und auch allgemein zum Thema Kryptowährungen.

Fachanwalt für IT-Recht als Ansprechpartner für rechtliche Fragen zu Bitcoin und Kryptowährungen

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Rechtsgebieten, auf die sich Anwälte in Deutschland spezialisieren können. Bei der Bezeichnung des Fachanwalts handelt es sich um einen Titel, der einem Anwalt als Nachweis über besondere Kenntnis auf einem bestimmten Rechtsgebiet verliehen wird. Fachanwalt kann ein Rechtsanwalt nicht „einfach so“ so werden. Zum Erlangen eines solchen Titels bedarf es einer umfassenden theoretischen Kenntnis des jeweiligen Fachgebiets, sowie auch einer gewissen praktischen Erfahrung. Den Titel des Fachanwalts kann ein Rechtsanwalt nach einem erfolgreichen Abschluss eines Lehrgangs von der regionalen Rechtsanwaltskammer verliehen bekommen. Ob der Titel verliehen wird entscheidet eine im Anschluss des Lehrgangs stattfinde Prüfung. Bei der Wahl einer Kanzlei sollte sich in diesem Zusammenhang bereits im Vorfeld darüber informiert werden, ob in der jweiligen Kanzlei auch Anwälte des gewünschten Fachgebiets arbeiten.

Der Lehrgang zu einem Fachanwalt setzt in der Regel einen über 100 Stunden umfassenden Fachkurs mit der oben erwähnten abschließenden Prüfung voraus. Eine weitere Voraussetzung ist das Bearbeiten einer bestimmten Anzahl von Fällen in dem jeweiligen Fachgebiet.

Wie kann ein Anwalt helfen?

Bei einem Rechtsanwalt, der sich auf das IT-Recht spezialisiert hat und mit rechtlichen Begebenheiten zum Thema Kryptowährungen vertraut ist, handelt es sich um den richtigen Ansprechpartner bei Fragen rund um digitalen Währungen. Ein Anwalt kann Ihnen sowohl in steuerrechtlichen, als auch in zivilrechtlichen Fragestellungen helfen. Die Aufgabe eines Rechtsanwalts in Sachen digitaler Währung liegt vor allem in der beratenden Tätigkeit. So kann dieser insbesondere Unternehmen hinsichtlich einer steueroptimierenden Gestaltung beraten. Neben der beratenden Tätigkeit vertritt ein Rechtsanwalt seine Mandanten auch vor Gericht. Achten sollten Sie hier immer darauf, dass sich die ausgesuchte Kanzlei auch auf das richtige Rechtsgebiet spezialisiert hat. Denn ein Anwalt für das Verkehrsrecht wird Sie wohl kaum in Angelegenheiten des IT-Rechts umfassend beraten oder vertreten können.

Wir helfen Ihnen bei rechtlichen Probleme mit Bitcoin und Kryptowährungen!

Unsere Kanzlei hat sich unter anderem auf das IT-Recht spezialisiert und ist damit genau der richtige Ansprechpartner bei Fragen zum Thema „Kryptowährungen“. Wir kennen uns bestens mit den durch die Digitalisierung entstandenen rechtlichen Fragestellungen aus und beraten Sie daher gerne bezüglich Kryptowährungen wie beispielsweise Bitcoins. Durch die zunehmende Verbreitung von digitalen Währungen wie Bitcoin, gewinnt nunmehr auch die rechtliche Betrachtung der Kryptowährungen an Bedeutung. Dabei sind die in diesem Zusammenhang auftretenden Probleme denkbar vielfältig. Egal, ob es sich um den Datenschutz und die allgemeine Sicherheit von Kryptowährungen handelt oder aber wie digitale Währungen steuerrechtlich behandelt werden, wir stehen Ihnen bei weiteren Fragen zu diesem Thema gerne zur Seite. Sie können sich im Rahmen eines kostenfreien Erstgesprächs per Telefon oder aber per E-Mail an uns wenden oder unsere Kanzlei auch gerne persönlich aufsuchen und uns ganz unverbindlich Ihren Sachverhalt schildern. Ihnen bleibt es nach unserer kostenfreien Ersteinschätzung selbst überlassen, ob wir für Sie aktiv werden sollen. Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

2 Kommentare zu “Welcher Anwalt kennt sich mit Kryptowährungen aus?
  • 10. Januar 2018 um 11:57 Uhr
    T. K. says:

    mein fachanwalt für Steuerrecht hatte keine Ahnung von Bitcoin. bin dann zu einem anderen Anwalt gewechselt und auch der kam nicht weiter. immer hieß es nur “es gibt noch keine Regulierung, keine Rechtsprechung”. trotzdem müssen wir betroffene jetzt aber rechtlich korrekt alles handhaben. sitze auf fetten gewinnen und will mir da vom Finanzamt nichts kaputtmachen lassen. bitte nehmen sie kontakt mit mir auf, Rufnummer habe ich gesondert übermittelt. freue mich von ihnen zu hören.

    • 10. Januar 2018 um 12:02 Uhr

      Guten Tag,

      vielen Dank für Ihre Anfrage. Anscheinend brauchen Sie Hilfe beim Thema Steuern und Bitcoin? Nicht jeder Anwalt ist darauf spezialisiert.
      Sobald uns Ihre Rufnummer vorliegt, melden wir uns gern bei Ihnen. Ansonsten kommen Sie gern per E-Mail auf uns zu.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Thomas Feil
      Fachanwalt für IT-Recht

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