Guter Anwalt für Arbeitsrecht in Hannover

Lesezeit: ca. 6 Minuten
Einen guten Anwalt für Arbeitsrecht in Hannover finden

Wer eine Kündigung seines Arbeitsverhältnisses erhalten hat oder mit einer Abmahnung konfrontiert wird, sucht rechtliche Beratung. Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass es eine besondere Qualifikation bei Rechtsanwälten in Form eines Fachanwalts für Arbeitsrecht gibt.

Betroffene stellen aber häufig für sich die Frage, ob jeder Fachanwalt für Arbeitsrecht auch gleichzeitig ein guter Anwalt für Arbeitsrecht ist. Mit dem nachfolgenden Beitrag wollen wir Ihnen Entscheidungskriterien vorstellen, die nach unseren Erfahrungen einen guten Anwalt für Arbeitsrecht in Hannover auszeichnen.

Beratungsqualität eines guten Anwalts

Juristische Laien können vielfach nicht beurteilen, ob die jeweilige rechtliche Beratung gut ist und die aktuelle Rechtsprechung und aktuelle Gesetzgebung berücksichtigt. Hier müssen Laien darauf vertrauen, dass der jeweilige Anwalt über die notwendige berufliche Qualifikation verfügt.

Andere Aspekte sind aber für eine Beratungsqualität wichtig.

Schneller Termin beim Anwalt

Wenn eine Kündigung ausgesprochen wurde, sieht das Gesetz eine dreiwöchige Frist für die Erhebung einer Kündigungsschutzklage vor. Hierbei sind verschiedene Aspekte abzuwägen.

Zum einen ist zu prüfen, ob eine Kündigungsschutzklage rechtlich Aussicht auf Erfolg hat. Zum anderen ist zu klären, ob die finanziellen Aufwände für eine gerichtliche Auseinandersetzung in einem guten Verhältnis zu dem wirtschaftlichen Ergebnis einer Kündigungsschutzklage stehen.

Um dies abzuklären, muss nach dem Ausspruch einer Kündigung kurzfristig ein Termin beim Anwalt abgestimmt werden. Nach unserer Auffassung zeichnet einen guten Anwalt für Arbeitsrecht in Hannover aus, dass er mit seinem Mandanten kurzfristig, sprich innerhalb weniger Tage einen Termin für eine Besprechung vereinbaren kann.

Anwälte, die nicht zurückrufen, oder Anwälte, die Ersttermine in einem längeren Zeitraum anbieten können, scheiden als gute Anwälte für Arbeitsrecht in Hannover aus.

Erreichbarkeit des Anwalts

Nicht nur am Beginn eines Mandatsverhältnisses sollte der Anwalt gut erreichbar sein. Auch im weiteren Verlauf ist es notwendig, dass eine Kommunikation per E-Mail oder Telefon zeitnah möglich ist.

Hier erleben wir sehr unterschiedliche Erwartungshaltungen bei Mandanten und Betroffenen. Einige Mandanten und Betroffene haben kein Problem, wenn ein Rückruf durchaus erst am nächsten Tag erfolgt und auch die Beantwortung einer E-Mail 24 Stunden dauert.

Andere Mandanten sind dagegen deutlich ungeduldiger. Hier sollte die beidseitige Erwartungshaltung in einem ersten Gespräch abgeklärt werden. Der Anwalt sollte schildern, wie seine üblichen Bearbeitungszeiten sind.

Eingehende Post vom Arbeitsgericht oder vom Arbeitgeber sollte innerhalb eines Zeitfensters von ein bis drei Arbeitstagen an den Mandanten weitergeleitet werden.

Auch E-Mails und Rückrufbitten sollten am nächsten Tag beantwortet werden. So dies der Normalzustand.

Da auch Anwälte auswärtige Termine haben oder anderweitig ortsabwesend sind, kann es im Einzelfall zu einer verzögerten Bearbeitung kommen.

Wie teuer ist ein Anwalt?

Um einen guten Anwalt für Arbeitsrecht in Hannover zu finden, ist nach unserer Einschätzung auch notwendig, das Thema Geld zu besprechen. Für viele Mandanten ist es wichtig, zu klären, wie teuer die rechtliche Begleitung zur Abwehr einer Abmahnung oder im Rahmen der Abwehr einer Kündigung ist.

Wenn eine Rechtsschutzversicherung besteht, könnten die Gebühren häufig mit der Rechtsschutzversicherung abgerechnet werden. Hierzu ist im Vorfeld eine Kostendeckungszusage für die jeweiligen Aktivitäten des Anwalts einzuholen.

Solche Kostendeckungszusagen werden zumeist von den Rechtsanwälten selber direkt bei der Rechtsschutzversicherung beantragt.

In den meisten Fällen werden die Gebühren auf Basis des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes berechnet. Der Anwalt kann im Vorfeld deutlich machen, welche Gebühren entstehen können.

Dies ist aus unserer Sicht auch dringend notwendig, um kaufmännisch und wirtschaftlich zu klären, ob ein gerichtliches Verfahren und eine weitere Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber nicht nur rechtlich, sondern auch unter finanziellen Gesichtspunkten zu einem guten Ergebnis führt.

Um dies an einem Beispiel deutlich zu machen:

Wenn im Rahmen einer Kündigungsschutzklage eine Abfindung von 1.000,00 Euro erstritten werden kann, letztendlich aber Anwaltsgebühren in Höhe von 1.500,00 Euro zu zahlen sind, wird sicherlich jeder Mandant unzufrieden sein, wenn dieser Aspekt nicht im Vorfeld erörtert worden ist.

Als Mandant sollten Sie darauf drängen, über das Thema Geld und das Anwaltshonorar Klarheit zu haben. Anwälte, die an dieser Stelle zögerlich und unklar sind, sind nach unserer Einschätzung keine guten Anwälte für Arbeitsrecht in Hannover.

Interessen des Mandanten

Mandanten haben häufig sehr unterschiedliche Interessen, die sie in einer Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber umsetzen wollen. Dazu gehören beispielsweise die Durchsetzung von Abfindungsansprüchen, Abmahnungen und häufig auch parallel die Befriedigung von „Rachegelüsten“ oder anderen Emotionen.

Hier sollte im Gespräch mit dem Anwalt geklärt werden, welche strategischen Ziele der Mandant hat und ob diese mit rechtlichen Mitteln überhaupt erreicht werden können.

Wie oben angesprochen ist es notwendig, die Ziele im Gespräch zu erörtern und offenzulegen, damit es im Nachgang keine Enttäuschungen gibt, wenn Ziele mit juristischen Mitteln nicht erreicht werden können.

Interessen des Anwalts

Auch ein guter Anwalt für Arbeitsrecht in Hannover hat eigene Interessen, die er im Rahmen einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber berücksichtigt. Häufig sind dies kaufmännische Interessen.

Mit anderen Worten: Der Anwalt wird für sich überlegen, ob sich die Durchführung des Mandatsverhältnisses am Ende rechnet.

Wenn der Aufwand in keinem guten Verhältnis zu den Gebühren steht, beobachten wir vielfach, dass Anwälte nicht mehr erreichbar sind, oder in anderer Form den Mandantenkontakt abblocken. Dies ist aus unserer Sicht unfair und führt zu Recht zu Unzufriedenheit aufseiten des Mandanten.

Anwälte mit Berufserfahrung und gute Anwälte für Arbeitsrecht in Hannover wissen im Vorfeld, ob die zu erzielenden Gebühren die Aufwände der rechtlichen Auseinandersetzung abdecken. Wenn dies nicht der Fall ist, kann dies gegenüber dem Mandanten offen kommuniziert werden.

So halten wir dies beispielsweise in Besprechungen. Dann kann es im Nachhinein keine Enttäuschungen auf beiden Seiten geben, und der Anwalt ist nicht „gezwungen“, das Mandat in irgendeiner Form zu beenden, da sich die Bearbeitung nicht rechnet.

Mandanten werden nach unserer Erfahrung immer akzeptieren, dass ein Anwalt nicht nur aus rein ideellen Interessen ein Mandat begleitet, sondern am Ende des Tages ein Unternehmen führt und mit der rechtlichen Beratung Geld verdienen muss. Transparenz hilft nach unserer Einschätzung sehr.

Wir hoffen, dass Sie mit den obigen Ausführungen und Aspekten Anhaltspunkte haben, wann ein Rechtsvertreter ein guter Anwalt für Arbeitsrecht in Hannover ist. Gern können Sie uns per Telefon oder E-Mail kontaktieren. Wir beraten Betroffene gern in Fragen des Arbeitsrechts.

Anmerkung am Schluss: Brauche ich einen reinen „Arbeitnehmeranwalt“?

Zum Schluss noch ein Hinweis, der in der Praxis immer wieder erörtert wird. Viele Betroffene überlegen, ob ein guter Anwalt für Arbeitsrecht in Hannover als ausschließlicher „Arbeitnehmeranwalt“ tätig sein muss.

Hier gibt es verschiedene Gruppierungen.

Es gibt durchaus Fachanwälte für Arbeitsrecht, die ausschließlich für Arbeitgeber oder ausschließlich für Arbeitnehmer tätig sind. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass dies aber kein Qualitätsmerkmal ist.

Zum Teil haben wir den Eindruck, dass gerade Anwälte, die sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten vertreten, geübter darin sind, sich in die Rolle des Gegenübers hineinzuversetzen und dessen Befindlichkeiten bei der strategischen Planung zu berücksichtigen.

Gerade wenn letztendlich eine einvernehmliche Einigung angestrebt wird, ist dieses sich Hineinversetzen in die jeweils andere Partei wichtig. Wie bereits dargestellt, muss aber ein guter Anwalt für Arbeitsrecht in Hannover sich nicht eindeutig auf der Arbeitgeberseite oder der Arbeitnehmerseite positionieren.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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