Ist Ihr Anwalt untätig?

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Menschen, die mit Rechtsproblemen zu tun haben, setzen teilweise ihre gesamte Hoffnung auf ihren Rechtsanwalt. Dies auch zu Recht, da der Anwalt ein juristisch ausgebildeter Dienstleister ist, der dafür zu sorgen hat, die Interessen seiner Mandantschaft bestmöglich durchzusetzen. Allerdings kommt es vor, dass ein Anwalt untätig bleibt. In solchen Fällen spricht man unter Umständen von einer Anwaltshaftung. Woran das liegen kann und wie Mandanten auf die Untätigkeit ihres Anwalts reagieren sollten, möchten wir im Folgenden aufzeigen. Unsere Kanzlei können Sie bundesweit kontaktieren, falls Ihr Anwalt dauerhaft untätig ist und Ihnen dadurch Schäden in erheblicher Größe drohen. Teilen Sie uns vertrauensvoll Ihren Fall mit und wir lassen Ihnen unsere Ersteinschätzung zur Anwaltshaftung zukommen. 

Gründe, warum der Anwalt untätig ist

Dass Anwälte teilweise untätig sind, kommt immer wieder vor. Teilweise kann dies erhebliche Konsequenzen für den Mandanten bedeuten. Wenn ein Anwalt dauerhaft untätig ist, und dadurch beispielsweise wichtige Fristen, wie etwa die Klagefrist, oder Fristen zur Abgabe von rechtsverbindlichen Erklärungen verpasst werden, können dem Mandanten ernsthafte Schäden entstehen. Die Frage ist, wieso ein Anwalt überhaupt untätig bleibt. Insbesondere heutzutage, wo beispielsweise wichtige Fristen und Termine per EDV gut organisierbar sind, sollte ein Anwalt grundsätzlich nie untätig im oben genannten Sinne sein.

Es kann sein, dass Ihr Anwalt untätig ist, weil dem Anwalt für das weitere Vorgehen noch wichtige Unterlagen oder Informationen fehlen. Mandanten unterschätzen diesen Punkt meist, weil sie denken, der Anwalt ist mit dem Fall genauso vertraut wie der Mandant selbst. Auch ein Gespräch, was beispielsweise vor etlichen Monaten geführt wurde, hat ein Anwalt grundsätzlich nicht präsent im Kopf. Daher ist es wichtig, dem Anwalt alle nötigen Unterlagen zur Mandatsbearbeitung zukommen zu lassen, sowie ihm alle Informationen und aktuelle Änderungen mitzuteilen, die dem Fall dienlich sein könnten.

Haben Sie als Mandant dies aber gewissenhaft getan und Ihr Anwalt ist dennoch untätig, liegt dies nur noch am Anwalt selbst. Die Untätigkeit kann persönliche Gründe des Anwalts haben, beispielsweise mag der Anwalt in einer schlechten Phase sein oder einfach überarbeitet. Als Mandant darf und muss Sie dies aber nicht interessieren, denn Sie zahlen für die rechtsanwaltliche Dienstleistung. Sie können daher auch vollen Einsatz von Ihrem Anwalt verlangen. Oder aber Ihr Anwalt weiß nicht weiter und sträubt sich, dies Ihnen gegenüber offenzulegen. Auch das mag vorkommen. Überarbeitung ist bei einem Anwalt wohl der häufigste Grund, wieso er untätig bleibt. Hier versuchen Mandanten dann nachvollziehbarerweise mit Druck zu reagieren. Dies ist verständlich und sollte einen Anwalt auch dazu bewegen, nicht weiter untätig zu bleiben. Leider kommt es immer wieder vor, dass selbst nach Druckausübung durch den Mandanten, der Anwalt weiterhin untätig bleibt. Dann sollte der Mandant überlegen, dem Anwalt das Mandat zu entziehen und sich eine bessere Rechtsvertretung zu suchen. Gegebenenfalls kommt auch eine Anwaltshaftung des ehemaligen Anwalts in Betracht.

Mandatsentzug aufgrund von Untätigkeit?

Falls Ihr Anwalt tatsächlich dauerhaft und ohne nachvollziehbaren Grund untätig ist, müssen Sie darüber nachdenken, sich anderweitig rechtlich vertreten zu lassen. Dies mag schmerzhaft sein, insbesondere wenn man bereits jahrelang mit einem vertrauten Rechtsanwalt zusammengearbeitet hat. Oder aber man befindet sich bereits in einem Prozess und traut sich nicht, den Anwalt nun zu wechseln. Aber was nützt Ihnen der Anwalt, den Sie jahrelang kennen oder der bisher Ihren Prozess geführt hat, wenn dieser nun untätig ist und dadurch den rechtlichen Erfolg Ihrer Unternehmung riskiert?

Sie haben als Mandant das Recht, den Vertrag mit Ihrem Anwalt aus guten Gründen zu beenden. Kleinigkeiten führen regelmäßig nicht zur Mandatsauflösung, dauerhafte Untätigkeit des Anwalts isst aber keine Kleinigkeit. 

Gehen Sie wie folgt vor, falls Ihr Anwalt untätig ist: Fordern Sie ihn auf, Ihnen aufzuzeigen, wie die weitere rechtliche Vorgehensweise in Ihrem Fall aussieht. Antwortet er nicht, bitten Sie erneut um Meldung. Erfolgt auch dann keine Reaktion, müssen Sie davon ausgehen, dass Ihr Anwalt untätig ist und untätig bleibt. Sie sollten Ihrem Anwalt allerdings mindestens zwei Wochen Zeit geben, um zu antworten. In dringenden Fällen muss der Anwalt jedoch auch schneller antworten können. Haben Sie die Untätigkeit Ihres Rechtsanwalts endgültig festgestellt, teilen Sie Ihrem Anwalt mit, dass Sie das Mandat zurückziehen und bitten Sie ihn, Ihnen die Unterlagen zukommen zu lassen, die noch in seiner Kanzlei über Sie vorhanden sind. Sollten Ihnen Schäden dadurch entstanden sein, dass Ihr Anwalt untätig war, muss über Anwaltshaftung grundsätzlich nachgedacht werden.

Gern können Sie uns mitteilen, falls Sie Zweifel haben, ob Ihr Rechtsanwalt Sie noch vollumfänglich und richtig vertritt. Wir raten dazu, grundsätzlich besonnen mit dem eigenen Anwalt umzugehen, da insbesondere bei komplizierten und langwidrigen Rechtsstreitigkeiten ein gutes Anwalt-Mandant-Verhältnis vorliegen sollte. Aber manchmal geht es nicht anders und man muss den Anwalt wechseln oder anderweitige Wege beschreiten (Anwaltshaftung). Gern hören wir von Ihnen, falls wir Ihnen behilflich sein können.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

23 Kommentare zu “Ist Ihr Anwalt untätig?
  • 27. April 2018 um 18:12 Uhr
    Melanie .G. says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    in einem Familien Rechtsstreit verweigert mein Anwalt ein Psychologisches Gutachten anzufechten und wenn dann sollte ich selbst dies tun da er keine Zeit hat dafür. Weiterhin tut mein Anwalt nichts um mich zu unterstützen da ich Ihm alles zuarbeiten muss um das überhaupt etwas passiert und ebenfalls mir besagt hat , das sie Angst hat vor der Gegenseite hat aus gründen eines Rechtsstreites gegen meinen jetzigen Antragsteller. Ich muss alles allein machen und mein Anwalt redet mir ebenfalls alles madig , was ich als Gegenargumente zur Anfechtung anbieten oder darlege. Man sagt mir man solle alles so belassen und verlieren auch wenn man im Recht ist bzw sein sollte. Wie soll ich mich verhalten da mein Anwalt selbst mir droht ?

    Mfg und vielen Dank für eine Antwort.

    Frau Gerbig

    • 30. April 2018 um 09:40 Uhr

      Guten Tag,

      bei einem derart geschädigten Vertrauensverhältnis sollte ein Wechsel des Anwalts angedacht werden.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Thomas Feil

  • 23. April 2018 um 18:13 Uhr
    Simone says:

    Guten Abend Herr Feil
    ich werde das Gefühl nicht los, dass mein Anwalt sich nicht richtig mit meinem Fall auseinandersetzt. Antworten bekomme ich erst nach einer langen Zeit und oftmals sind mir diese unverständlich. Auch hieß es am Anfang meine Angelegenheit sei eine schnelle Sache, doch zu einer Lösung ist es immer noch nicht gekommen. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll.

    • 4. Mai 2018 um 12:42 Uhr

      Guten Tag,

      wir haben per E-Mail Kontakt mit Ihnen aufgenommen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Thomas Feil

  • 20. März 2018 um 17:56 Uhr
    Udo says:

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe letztes Jahr einen Anwalt für Medienrecht damit beauftragt eine Geldforderung für mich geltend zu machen und den Verkauf eines Youtube Kanals für mich abzuwickeln. Leider hat das Mandat noch nicht zum Erfolg geführt. Am 16.12.17 hat mir mein Anwalt geschrieben das es notwendig wäre ein Mahnverfahren einzuleiten damit ein Teil des Anspruchs nicht verjährt. Er hat mir dann per Mail einen Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides zukommen lassen und mich gebeten das an das Amtsgericht zuzusenden. Das habe ich dann am 21.12.17 gemacht. Mein Anwalt hat sich seit dem 21.12.17 nicht mehr gemeldet trotz meiner Mails. Nun habe ich beim Amtsgericht Stuttgart wegen des Mahnbescheids angefragt und es kam heraus das kein Verfahren im Gange ist.
    Evtl. konnte der Barcode des Antrages nicht eingelesen werden.
    Leider hat mich mein Anwalt völlig uninformiert gelassen.

    Ich bin nun sehr verärgert über diese Geschichte und der Anwalt meldet sich auch weiter nicht und geht auch nicht ans Telefon.

    Wer haftet jetzt für die Verjährung ?

    MFG und Danke für die Hilfe !

    • 21. März 2018 um 07:07 Uhr

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      wenn Sie den Mahnbescheid nicht über den Anwalt haben einreichen lassen, liegt vermutlich keine Beauftragung vor. Dann wird es aus meiner Sicht schwierig, für die Verjährung eine Haftung des Anwalts anzunehmen.

      Mit freundlichen Grüßen

      THomas Feil
      Rechtsanwalt

    • 21. März 2018 um 15:17 Uhr
      Udo says:

      Der Anwalt hat den Antrag selber ausgefüllt und ist im Antrag auch der Absender / Antragssteller. Er konnte wegen eines Urlaubsaufenthaltes im Ausland aber den Antrag nicht absenden und hat ihn mir per Mail zukommen lassen mit der Bitte das ich das abschicke für ihn. Das habe ich dann auch am gleichen Tag erledigt.

      MFG

    • 21. März 2018 um 19:18 Uhr

      Dann ist er nach meiner ersten Einschätzung für Versäumnisse haftbar.

      Mit freundlichen Grüßen
      Thomas Feil

  • 11. März 2018 um 16:20 Uhr
    Monika Klöckner says:

    Guten Tag Herr RA Feil, ich bin seit 4 Jahren getrennt lebend . Mein Noch-Mann mußte p- Gewaltschutzgesetz das gemeinsame Haus verlassen und ich habe das
    Wohnrecht bis zur Scheidung. Wir haben noch mehr gemeinsame Immobilien. Mein Noch -Mann möchte das ich total leer ausgehe und hat auch alle gemeinsame
    Objekte zur Teilungsversteigerung gegeben. Unser Wohnhaus, das ich z. Zt. bewohne, hat er letztes Jahr ersteigert, nachdem kein Bieter wegen der hohen Grundschulden mitgeboten hat. Ich habe Vollstreckungsschutz eingereicht und der Zuschlag wurde ihm vorerst versagt. Alle Mieteinnahmen vereinnahmt er bis jetzt selber und das Familiengericht gibt immer nur Aufschübe. In dieser Zeit verschleppt er das Vermögen, rechnet sich arm, kann aber eine Urlaubsreise nach der anderen buchen, Autos leasen und seine Immobilien ersteigern, obwohl er bei Gericht angibt, kein Geld zu haben. Das ist auch meiner Anwältin bekannt und sie unternimmt nichts um diese Sachen überprüfen zu lassen. Auch hat sie nicht um meine Prozesskostenhilfe gekämpft, da ich nur einen sehr kleinen gepfändeten Unterhalt bekomme. Jetzt kann ich ihre Rechnungen aufgrund dieser Situation nicht bezahlen und schickt mir eine Vollstreckung nach der anderen. Ich habe weniger Geld als Hartz 4 Empfänger und kann meine laufenden Kosten nicht bestreiten, viel weniger die Gerichtskosten. Wie kann ich da gegen die Anwältin vorgehen, die auf meine Bitten hin, keine neuen Anträge bei Gericht gestellt hat.? Vor Verhandlungen setzt sie sich nicht mit mir in Verbindung, so dass ich immer ins offene Messer dort renne und nicht weiß , was sich da abspielt. ?

    • 12. März 2018 um 08:23 Uhr

      Hallo,

      die Fragestellung ist zu komplex, als dass ich Sie hier beantworten kann. Ich empfehle Ihnen, sich an einen anderen Fachanwalt/Fachanwältin für Familienrecht bei IHnen vor Ort zu wenden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Thoams Feil
      Rechtsanwalt

  • 21. Dezember 2017 um 01:00 Uhr
    patrick says:

    Meine Revisions Frist ist Montag abgelaufen leider hat mein Anwalt nichts unternommen und mir einen Brief geschickt das er die nächsten 10 Tage nicht zu ereichen ist. Obwohl am 1 diesen Monats gezahlt wurde. Den Brief erhiehlt ich heute,sofort habe ich einen Termin bei einem anderen Anwalt wargenommen.
    Doch da kann man mir nicht helfen weil die Frist abgelaufen ist.
    Was kann ich jetzt noch machen um nicht in Haft zu gehen? Unverschuldet, ich habe alle Papiere Fristgemäss gefaxt.

    • 21. Dezember 2017 um 08:33 Uhr

      Das ist aus meiner Sicht ein Fall der Anwaltshaftung, insbesondere wenn Sie die Einlegung der Revision beauftragt haben.

      Mit freundlichen Grüßen
      Thomas Feil

  • 13. Dezember 2017 um 16:31 Uhr
    Uwe. K says:

    Guten Tag,

    ab was für einen Zeitraum kann man überhaupt von Untätigkeit sprechen? Ich bin bei jemanden gelandet den ich das erste mal am 3 Oktober beauftragt habe. Bis Heute habe ich noch kein einzige schreiben vom Anwalt erhalten woraus ich erkennen könnte das er bereits tätig geworden ist.

    Ich weiß nicht ob er die Rechtsschutz bzgl. Kostendeckungszusage kontaktiert hat, ich weiß nicht ob er bei der gegnerischen Versicherung meine Ansprüche gelten gemacht hat, ich weiß nicht ob er die Leasinggesellschaft bereits kontaktiert hat, etc….

    Vereinbarte Rückrufe werden nicht eingehalten, bzw. die telefonische Kontaktaufnahme gestaltet sich sehr schwer. Wenn dann ein Kontakt zustande kommt wird immer gesagt das er das und das und das macht. Wie aber bereits erwähnt seit 2 Monaten tätig (untätig) ? und noch kein einziges Schreiben erhalten

    • 13. Dezember 2017 um 19:03 Uhr

      Guten Tag,

      der von Ihnen geschilderte Zeitraum ist aus meiner Sicht schon ein Fall der Untätigkeit. Ich würde in Anwaltsvertrag kündigen.

      Mit freundlichen Grüßen

      RA Thomas Feil

    • 13. Dezember 2017 um 19:22 Uhr
      Uwe. K says:

      Ich wäge diese Möglichkeit wirklich ab, möchte aber Missverständnisse vermeiden. Ich werde Morgen meine Rechtsschutzversicherung anrufen und nachfragen ob es bereits eine Kostendeckungsanfrage gibt. Gleichzeitig auch die Leasinggesellschaft.

      Kann mir meine Rechtsschutzversicherung das verweigern einen neuen Anwalt zu beauftragen? Gerade im Bezug auf den 2 Monaten?

    • 14. Dezember 2017 um 08:24 Uhr

      Die Idee ist gut, den weiteren Verlauf mit der Rechtsschutzversicherung vorab abzuklären.Aus der Perspektive der Rechtsschutzversicherung ist nur die Frage wichtig, welche Gebühren der bisherige Anwalt abrechnet und ob aus der Beauftragung eines neuen Anwalts zusätzliche Kosten entstehen.

      Mit freundlichen Grüßen
      RA Thomas Feil

    • 14. Dezember 2017 um 11:05 Uhr
      Uwe. K says:

      Ich Danke ihnen vielmals für ihre kleine Hilfestellung. Es ist Heutzutage leider nicht selbstverständlich, “Kostenlos” ein paar hilfreiche Tipps zu bekommen. Dazu noch von jemanden vom Fach.

      Das nächste mal weiß ich an wen ich mich wenden sollte….

      Danke und Gruß

  • 10. November 2017 um 22:19 Uhr
    Brigitte says:

    Guten Abend Herr RA Feil 🙂
    so langsam weiss ich mir keinen Rat mehr. Meine Tochter ist im Dezember 2015 volljährig geworden und musste ab diesem Tag ihren Kindesunterhalt von ihrem Vater selbst einfordern. Da sie zu diesem Zeitpunkt noch Schülerin war bekam sie von der Rechtsberatungsstelle des AG einen Beratungsschein für eine anwaltliche Beratung/Hilfe. Ich weiß dass dies keine lohnende Aufgabe ist… da sich die Anwältin aber zur Übernahme des Mandats entschied und sie Kenntnisnahme davon hat/te dass meine Tochter Schulgebühren bezahlen muss und Unterstützung/Unterhalt dringend braucht verstehe ich nicht, dass sie bis heute keine Unterhaltsberechnung trotz mehrfacher Bitten wg. Dringlichkeit erhalten hat. Telefonisch versprochene Rückmeldung erfolgt auch nicht. Nun ist meine Tochter im August diesen Jahres zu ihrer grossen Schwester gezogen und hat im September eine Ausbildung begonnen bei der sie allerdings nicht sehr viel Vergütung erhält. Was geschieht eigentlich mit dem zuwenig bezahlten Unterhalt der letzten zwei Jahre… Haftet dafür die Anwältin? Es ist schon schlimm genug dass ein Kind einen Anwalt für die Geltendmachung ihrer Ansprüche braucht… aber dann noch so im Stich gelassen zu werden ist viel verletzender… Alle Unterlagen zur Berechnung liegen übrigens schon sehr lange vor. An wen kann sich meine Tochter nun bitte wegen Hilfe wenden?

    Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen 🙂
    Brigitte

    • 13. November 2017 um 13:34 Uhr

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      Ihre Tochter kann sich an die Rechtsanwaltskammer wenden, wenn die Beratung nicht ordnungsgemäß erfolgt. Ansonsten bleibt wohl nur die Option, den bestehenden Anwaltsvertrag zu kündigen und einen neuen Anwalt zu beauftragen. Allerdings können dann neue Kosten entstehen.

      Mit freundlichen Grüßen
      RA Thomas Feil

  • 11. April 2017 um 09:58 Uhr
    Hartmut S. says:

    gibt es überhaupt einen rechtsanwalt, der NICHT untätig ist? ich hatte bisher bei drei anwälten zu tun und alle waren “irgendwie” zu sehr beschäftigt, zu langsam, zu trantütig. es nervte ungeheuer, und mans elbst konnte nur untätig bleiben. nach 4 rückrufbitten traut man sich eben auch nicht mehr, weiter druck zu machen. ein anwalt konnte mich bisher überzeugen, aber das war in den niederlanden.

    • 11. April 2017 um 10:03 Uhr

      Guten Tag,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu “Ist Ihr Anwalt untätig?”. Ja, es gibt auch Anwälte, die NICHT untätig sind :-). Wir zum Beispiel. Allerdings können wir Ihren Frust nachvollziehen, Sie sind anscheinend an viele schwarze Schafe geraten. Wir wollen auch nicht verschweigen, dass in der Tat einige Anwälte meinen, dauerhaft in einer Bearbeitung untätig sein zu können, ohne letztlich Fälle der Anwaltshaftung auszulösen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Thomas Feil

    • 27. Oktober 2017 um 08:33 Uhr
      lissi Bettina Löchling says:

      “meinen” Amwalt habe ich gerade deswegen heute gekündigt. Darf ich Ihnen das Kündigeungsschreiben anonymisiert zusenden?

    • 30. Oktober 2017 um 08:13 Uhr

      Guten Tag,

      wenn Ihr Anwalt dauerhaft untätig ist, haben Sie guten Grund, die Zusammenarbeit zu beenden. Gern können Sie uns Unterlagen zuschicken.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Thomas Feil

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