Geld zurück von My24coin? Trading-Betrug?

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In Berichten, die uns übermittelt wurden, wird beschrieben, dass der Online-Broker My24coin Gelder nicht auskehrt, sondern statt dessen neue Zahlungen mit unterschiedlichen Begründungen verlangt.

Wie versuchen Betrüger an Ihr Geld zu kommen?

Betrügerische Online-Broker gehen raffiniert vor und haben viel Erfahrung, wie Geldanleger am Telefon überzeugt werden können. Zu Beginn wird telefoniert und das Gespräch gesucht. Zuerst soll nur eine kleine Summe investiert werden. Es wird dann ein Handelskonto bei dem Broker eingerichtet und es erfolgt eine Zahlung von 250 EUR.

Ihr Geld wirft schnell Gewinn ab und Sie freuen sich über diese interessante Geldanlage. Diese gewinne motivieren viele Anleger, weitere Zahlungen vorzunehmen. Hohe Gewinne winken und die Aussicht auf mehr Geldvermögen ist reizvoll.

Es kommen nicht gleich hohe Nachforderungen des Brokers, sondern es wird mit kleinen Schritten weiter eingezahlt. Summen von 500 EUR oder 1.000 EUR sind zu diesem Zeitpunkt nicht ungewöhnlich. Dabei bleibt es nicht, sondern irgendwann werden auch größere Beträge gefordert. Es können noch größere Gewinne und Erfolge erreicht werden, so die Empfehlung. Bei kritischen Nachfragen wird von Ihrem Ansprechpartner bei My24coin auf die langjährige Erfahrung verwiesen. Teilweise berichten uns Mandanten, dass bis zu diesem Zeitpunkt die Atmosphäre vertrauensvoll und gut war.

Die Situation ändert sich, wenn Kunden erstmalig eine Auskehrung eines Betrages wünschen. Die Stimmung kippt dann häufig. Wenn Sie an diesem Punkt als Betroffener angekommen sind, ist große Vorsicht geboten. Solche Abläufe deuten auf einen Betrug hin.

Weiterer Scam durch unzuverlässige Ermittlungsfirmen

Angebliche Ermittlungsunternehmen, die nach unserer Einschätzung zu den Täterinnen und Tätern des eigentlichen Kapitalbetrugs gehören, möchten unter Zuhilfenahme von Computerviren erfolgreich gegen die tatsächlichen Täter eines Kapitalanlagebetruges vorgehen. Dazu soll ein „RAT-Virus“ eingesetzt werden, der dem angeblichen Compliance-Team Zugriff auf Netzwerke der Betrugsbanden gewähren soll. Es wird behauptet, dass mithilfe von Schwachstellentests erfolgreich ein Back-End-Exploit durchführbar sei.

Es wird behauptet, dass die ansässigen Polizeibehörden keine Untersuchungen umsetzen können, da die Scammer tatsächlich gute Arbeit leisten, um ihre elektronischen Spuren zu überdecken und zu verstecken. Hier versichern solche angeblichen Ermittlungsunternehmen eine extrem höhere Erfolgsquote und eine Erfolgsgarantie.

Auf keinen Fall sollten Sie derlei Versprechungen glauben. Es wäre schlimm, wenn zu dem eigentlichen Betrug ein weiterer Betrug im Rahmen der behaupteten Ermittlungen hinzukäme.

Verbraucherschützer fordern mehr staatliche Maßnahmen

Nach dem Willen von Verbraucherschützern sollten staatliche Organe deutlicher gegen den Internetbetrug mit Finanzprodukten vorgehen. Eine wirksame Maßnahme könnte die Sperrung von Internetseiten sein. Dies könnte durch die Bundesnetzagentur oder eine andere Behörde erfolgen. Dies müsste der Gesetzgeber mit einer Rechtsvorschrift regeln.

Zu Recht stellen die Verbraucherschützer die Frage, warum eine offensichtlich irreführende Werbung mit beispielsweise Gewinnen von 10 % oder 20 % pro Woche in Deutschland möglich ist und warum weder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, noch die Bundesnetzagentur hier eingreifen können.

Verbraucherschützer raten Anlegern, die von den Betrügern ihr Geld nicht zurückbekommen, die Polizei einzuschalten. Auch können Ansprüche im weiteren zivilrechtlich sowohl gegen die Anbieter, als auch gegen die beteiligten Zahlungsdienstleister geltend gemacht werden.

Ein weiterer Aspekt zur Schadensregulierung ist die steuerliche Geltendmachung von Verlusten. Wie akquiriert My24coin seine Kunden? Vielen Betrügern und Scam-Brokern scheint es unmöglich, bei den Suchmaschinen, vornehmlich bei dem Marktführer Google, bei den höchst relevanten Suchbegriffen auf die vorderen Plätze zu kommen. Einerseits sind die Webseiten häufig nicht reif genug und nicht ausreichend informativ genug, zum anderen drängen sich viele interessante Portale um die vorderen Trefferlistenplätze in den Suchdiensten bei marketingträchtigen Schlüsselbegriffen wie “Geld sicher investieren” oder „Bitcoin“.

Um ihre “Investoren” zu manipulieren, verwenden betrügerische Broker aktuell insbesondere social media-Kanäle wie Instagram oder Facebook. Erfahrungsgemäß werden auch Marktingbanner auf großen Internetseiten wie spiegel.de oder bild.de gebucht. Auch eine Kontaktaufnahme mit „professionellen Finanzcoaches“ kann als Werkzeug verwendet werden, um Kunden zu betrügen. Bei dieser Art des Kundenfangs sind erfahrungsgemäß sprachliche Probleme zu vermerken, insbesondere wenn die Kommunikation in Deutsch ablaufen soll.

Betrug über Telefon

Bemerkenswert ist, dass betrügerische Broker im Schwerpunkt per Telefon agieren. Vermutlich können potentielle Kunden am Telefon leichter überzeugt werden.

In den Telefonaten wird nicht nur Geschäftliches, sondern auch Privates diskutiert. Informationen aus dem Privatleben oder der Familie werden gezielt in die Telefonate eingestreut.

Es entsteht eine vertrauensvolle persönliche Beziehung (so fühlt es sich zumindest an), die dann in betrügerischer Weise im Weiteren ausgenutzt wird.

Anwalt hilft Ihnen gegen My24coin

Ihnen liegen nun wichtige Informationen über My24coin vor. Jetzt müssen Sie entscheiden, ob Sie auf die Forderungen des Brokers My24coin nach weiteren Zahlungen eingehen wollen oder lieber alles Energie in die Rückforderung der eingezahlten Gelder stecken.

Wir unterstützen Sie gern und helfen Ihnen, Ihr Geld zurückzuholen. Nutzen Sie unsere Erfahrung und nehmen Sie mit uns unter kanzlei@recht-freundlich.de Kontakt auf. Sie erhalten unverzüglich eine Rückmeldung.


Wir sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig
2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 

Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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