Erfahrungen mit Treasure180, Geld zurück

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Nach uns vorliegenden Berichten kommt es zu Komplikationen mit dem Anbieter Treasure180.

Treasure180 soll nicht bereit sein, Rückzahlungen von investierten Beträgen vorzunehmen.

AnyDesk genutzt

Viele Kunden sind mit den technischen Abläufen der Geldanlage überfordert und lassen den Broker über AnyDesk oder Teamviewer auf den eigenen PC zugreifen. Der Broker nimmt dann über diesen Fernzugriff Transaktionen und Handelsgeschäfte vor.

Dies ist rechtlich leider keine gute Ausgangssituation. Es wird im Zweifel schwierig nachzuweisen sein, dass die jeweiligen Kunden die Aufträge nicht selbst durchgeführt haben, sondern die Broker selbst in den Handelskonten aktiv waren.

Unabhängig davon empfehlen wir im Falle eines Betrugs, den AnyDesk-Zugang und die dazugehörige Software auf jeden Fall zu löschen. Es muss vermieden wer-den, dass es weitere unberechtigte Zugriffe auf Ihre EDV gibt. Insbesondere dann, wenn Sie über denselben PC oder das gleiche Notebook Ihr Online-Banking vornehmen.

Hier sollte ein EDV-Unternehmen die Prüfung des Rechners vornehmen, ob über AnyDesk von dem Broker Schadsoftware und/oder ein Computervirus auf den Rechner aufgespielt wurde. Nur so können Sie die Gefahr ausschließen, dass es im Nachgang oder zu einem anderen Zeitpunkt einen unberechtigten Zugriff auf Ihr Online-Banking gibt und weitere Verlust eintreten. Cyber-Kapitalanlagebetrug Trading-Betrug ist eine neuartige Betrugsmasche im Internet. Spätere Geschädigte werden durch Marketingversprechen im Internet, über soziale Medien oder sonstige Plattformen gezielt kontaktiert, um eine Summe für eine vermeintlich seriöse Anlageform anzulegen.

Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether oder unbekanntere Coins, sowie Rohstoffe wie beispielsweise Gold oder Uran werden dargestellt. Kunden werden beträchtliche Gewinne versprochen.

Die Banden hinter dem Scam stellen eine professionell aussehende Trading-Plattform oder Website zur Verfügung, auf der die “Nutzer” ihre “Gewinnentwicklungen” mitverfolgen können.

Wenn dann Betroffene noch überschaubare Summen im ersten Schritt transferieren, werden häufig innerhalb kürzester Zeit überzeugende Renditen in der Software oder auf der Internetseite in den dargestellten Tradingdepots für den Geschädigten ausgewiesen.

Über Whatsapp, Telefon oder Mail halten die Täter mit ihren Opfern den Kontakt. Die Konten, auf die die Zahlungen überwiesen werden sollen, befinden sich meist im europäischen Ausland.

Werbung mit Promis

In sozialen Netzwerken werden rechtswidriger Weise Sequenzen von TV-Shows oder auch Fotomaterial von Stars wie Jauch oder Thelen für Werbung eingesetzt. Es wird darauf hingewiesen, dass die jeweiligen Prominenten über ein „Geheimwissen“ oder einen Informationsvorsprung in Marktchancen verfügen und dass über die in Frage stehende Internetseite eben dieses Wissen zur Verfügung gestellt wird.

Die Prominenten können sich gegen einen solchen Missbrauch ihrer Person kaum wehren, da eine globale Strafverfolgung hier nur schwer möglich ist. Mit wiederholt wechselnden IT-Systemen und Websites entwischen die Täter immer wieder den Strafverfolgungsbehörden.

Zahlungen in Bitcoins zurück

In vielen Betrugsfällen erfolgen Investitionen direkt auf Kryptonbörsen. Dort werden die Beträge als Kryptowährung an die Täter weitergeleitet. Können solche Zahlungen noch zurückgeholt werden?

Nach deutschem Recht haben die Investoren ein Eigentum an den jeweiligen Kryptowährungen erlangt. Wenn diese durch einen Betrug verfügt werden, ändert dies nicht automatisch die Eigentumsposition.

Allerdings ist die Durchsetzung der Eigentumsrechte insbesondere bei international organisierten Betrugsfällen schwierig. Hier sind allerdings die Rechtsprechung und die rechtliche Lage im Wandel.

Vermögende Opfer betrügerischer Aktivitäten setzen im Moment alle rechtlichen Hebel in Bewegung, um ihre Eigentumsrechte durchzusetzen. Wir erwarten, dass in den nächsten Monaten hier auch interessante rechtliche Möglichkeiten sich ergeben, Ihre Kryptowährungen zurückzuerlangen.

Sichern Garantien meine Auszahlung wirklich ab?

Im Laufe der Geschäftsbeziehungen werden Kunden mithilfe von sogenannten „Garantien“ des Brokers zu weiteren Einzahlungen überredet. Diese Dokumente sehen teilweise sehr amtlich aus, sind aber in der Regel Fälschungen.

Wenn eine solche Garantie von Ihnen als Kunde zu unterschreiben war, ist sie auf jeden Fall wertlos. Mit ihrer Unterschrift können Sie den Broker nicht rechtlich verpflichten.

Unabhängig davon ist zumeist der Inhalt der Garantie nebulös und ein Bezugspunkt in Form von vertraglichen Vereinbarungen fehlt. Auch angebliche Garantien von Behörden sind wertlos. Keine Behörde und kein staatliches Organ lässt über dem Broker eine Garantie an den Kunden übermitteln.

Dies ist in allen europäischen und außereuropäischen Ländern undenkbar. Behörden stellen nur selber entsprechende Dokumente aus und übertragen diese Aufgabe nicht an Online-Broker.

Mit erfahrenen Anwalt gegen Treasure180 vorgehen

Mit uns können Sie gegen den Finanzdienstleister Treasure180 vorgehen. Eine Kontaktaufnahme per E-Mail unter kanzlei@recht-freundlich.de ist jederzeit möglich. Auch können Sie uns telefonisch kontaktieren: 0511/4739060.

Wir lassen Ihnen kurzfristig eine kostenlose Ersteinschätzung mit möglichen Maßnahmenvorschlägen zukommen. Sie entscheiden dann, wie es weitergeht. Holen Sie Ihre Geld von Treasure180 zurück!

Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung. Dann können Sie entscheiden, ob Sie uns mit der Geltendmachung Ihrer Forderungen beauftragen wollen.


Wir sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig
2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 

Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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