Erfahrungen mit InvestingState, Betrug?

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Täglich erreichen uns Anfragen von Betroffenen, die bei einem Online-Broker wie InvestingState Geld investiert haben und keine Auszahlung erhalten. Es soll dann immer wieder eine Summe eingezahlt werden, es kommt eine Auszahlungsbestätigung des Brokers, aber Geld geht nicht ein.

Wer dieses Prozedere mehrfach erlebt hat, wird misstrauisch und hinterfragt die Angebote des Brokers.

Ähnlich ergeht es Betroffenen, die bei InvestingState investiert haben. Nach unserer Einschätzung ist ein Misstrauen mehr als berechtigt und besteht die Gefahr, dass investierte Gelder verloren gehen. Daher ist bei Trading-Betrug schnelles Handeln notwendig.

Was ist zu tun? Anlagebetrug?

Zuerst sollten keine weiteren Zahlungen an die InvestingState geleistet werden, wenn ein Verdacht des Betrugs besteht. Im zweiten Schritt empfehlen wir Ihnen professionelle Hilfe, um investierte Gelder zurückzuholen. Der Fokus sollte dabei auf den Investitionen und nicht auf den Gewinnen liegen. Nach unserer Einschätzung ist es kaum möglich, in Handelskonten bei InvestingState ausgewiesene Gewinne herauszuverlangen und solche Ansprüche durchzusetzen. Der Fokus sollte auf den eingezahlten Beträgen liegen.

Wir empfehlen eine anwaltliche Unterstützung bei Anlagebetrug. Zwar wird teilweise auch von Nicht-Anwaltskanzleien angeboten, investierte Gelder zurückzuholen und Anleger zu unterstützen, hier ist aber Vorsicht geboten. Solche Unternehmen verlangen zum einen Honorare von 5 bis 10 % der investierten Summe, zum anderen berichten uns Mandanten von eigentümlichen Abläufen, und es besteht der Verdacht, dass einige Anbieter solcher Leistungen mit zum Betrüger-Netzwerk gehören.

Gern können Sie als Betroffene mit uns telefonisch unter 0511/473906-0 oder per E-Mail unter kanzlei@recht-freundlich.de Kontakt aufnehmen. Wir können Sie kurzfristig unterstützen, um investierte Gelder zurückzuholen.

Welche Beobachtung und Erfahrung gibt es mit InvestingState? Liegt Trading-Betrug vor?

Wer auf die Internetseite von InvestingState geht und dort recherchiert, sieht zunächst einen professionellen Internetauftritt. Es wird damit geworben, dass InvestingState sich im Laufe des letzten Jahres zu einem der renommiertesten Investment-Broker entwickelt hat. Es wird damit geworben, dass InvestingState ein echter Branchenführer sei und auch einer der größten Investment-Broker.

Wenn Sie solche Aussagen ohne Referenzen lesen, ist Misstrauen angezeigt. Gerade betrügerische Online-Broker werben immer wieder damit, dass sie renommiert sind und zu den führenden Brokern gehören.

Ein Blick auf das Ende der Startseite offenbart, dass das Unternehmen auf den Marshallinseln sitzt, aber auch eine Registrierungsnummer in England hat. Dies darf bezweifelt werden. Der Firmensitz auf den Marshallinseln ist uns immer ein weiteres Indiz, dass im Zweifel rechtliche Ansprüche nur schwer durchsetzbar sind. A

llerdings wird am unteren Ende der Internetseite mit einer größeren Darstellung auf die Londoner Adresse verwiesen. Wir konnten nicht verifizieren, ob diese Adresse wirklich existiert. Wir haben Zweifel.

Warnmeldung der Aufsichtsbehörde – werde ich Geld zurück erhalten?

Die spanische Finanzaufsicht hat unter dem Datum vom 26.04.2021 eine Warnmeldung über das Unternehmen InvestingState herausgegeben. Ausweislich der Internetseite wird der Webauftritt von der Firma Wooko Global Ltd. betrieben.

Die spanische Aufsicht weist darauf hin, dass die Unternehmen nicht autorisiert sind, entsprechende Finanzdienstleistungen anzubieten. Solche Warnmeldungen sind immer ein starkes Indiz, dass der Broker nicht seriös ist.

Zusammenfassend ist also festzustellen, dass es mehrere Gründe für Misstrauen gibt.

Seien Sie bei InvestingState misstrauisch – Auszahlung womöglich verweigert

Sollten Sie Gelder bei InvestingState investiert haben und keine Auszahlung erlangen können, ist schnelles Handeln aus unserer Sicht angezeigt. Gerne unterstützen wir Betroffene in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche.

Dabei kommunizieren wir auch mit den Aufsichtsbehörden anderer Länder in den jeweiligen Landessprachen, um alle Möglichkeiten für die Durchsetzung Ihrer Forderungen zu nutzen.


Wir sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig
2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 

Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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