Bitcoin UP Kapitalanlagebetrug? Anwalt hilft!

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Kapitalanlage-Betrug über Online-Broker ist ein Massenphänomen, wie uns auch die Polizei in Telefonaten berichtet. Die Betrüger schalten Werbeanzeigen, verwenden Prominenten-Zitate, ohne Wissen der genannten Berühmtheiten, und preisen tolle Gewinnmöglichkeiten an.

Bei dem Anbieter Bitcoin UP gibt es das Risiko, das Ihre Einzahlungen abhanden kommen. Handeln Sie kurzfristig und mit professioneller Hilfe. Wichtig zu beachten::

Wenn der Broker seinen Sitz in Vincent and the Grenadines” (Sankt Vincent und die Grenadinen) oder “Commonwealth of Dominica” (Dominikanische Republik) hat, raten wir von einer Geldanlage ab.

Strafrechliche Verfolgung des Kapitalanlagebetruges

“Kapitalanlagebetrug” ist genannt in § 264a Strafgesetzbuch. So wollte der deutsche Gesetzgeber eine “Risikoerkenntnis” für Betrüger kreieren und eine Strafverfolgung des Kapitalanlagebetruges ermöglichen. Die Straftatermittlungen werden im Falle eines Betruges von der Polizei und den Staatsanwaltschaften geführt..

Bestraft wird besonders das Schweigen bezüglich “gefährlicher” Tatsachen oder das Anführen nicht zutreffender positiver Angaben. Solche strafbare Handlungen müssen gegenüber einem größeren Personenkreis erfolgen und die Entscheidung der Geschädigten über den Erwerb von Finanzprodukten manipulieren.

Warum ist der Broker Bitcoin UP immer noch aktiv?

Wiederholt werden wir gefragt, warum die Betrüger nicht abgeschaltet werden.

Scammer nutzen die Internationalität, um trotz polizeilicher Ermittlungen weiter aktiv zu sein. Die Drahtzieher sitzen häufig außerhalb von Europaund agieren mit wechselnden Internetseiten. Wenn eine Internetseite abgeschaltet wurde, entsteht unter neuem oder ähnlichem Namen eine neue Internetpräsenz, die wiederum Kunden anlocken soll.

Hier ist es der Staatengemeinschaft noch nicht gelungen, international effektive Regeln zu vereinbaren, um Fraud-Brokern das Handwerk zu legen.

Was unternehmen Behörden gegen Bitcoin UP?

Mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Abkürzung BAFin) soll sichergestellt werden, dass das System mit Banken und Finanzdienstleistern eine Rechtskonformität gewährleistet. Bankkunden und Investoren sollen dem Finanzsystem Vertrauen schenken können.

Die BaFin gehört mit über 2.000 Beschäftigten an den Standorten Bonn und Frankfurt am Main zu den großen Behörden. Nicht immer war die BaFin in der letzten Zeit erfolgreich tätig. Insbesondere die Ereignisse rund um Wirecard haben die BaFin in ein nicht so gutes Licht gerückt.

Die BaFin beaufsichtigt über 1.500 Banken, über 1.100 Finanzinstitute, Zahlungsinstitute und auch Zweigniederlassungen ausländischer Kreditinstitute. Des Weiteren werden Versicherer, Pensionsfonds, Kapitalverwaltungsgesellschaften und inländische Fonds von der BaFin beaufsichtigt.

Weiterhin hat die BaFin die Marktaufsicht und soll so gewährleisten, dass die Verhältnisse in den Märkten fair und transparent sind und die Verbraucher geschützt werden.

Der Trick mit dem Demokonto

Betrüger nutzen vielfach das Angebot eines kostenfreien Demokontos. Diese Demokontos sind manipuliert. Auch bekannte seriöse Finanzdienstleister oder möglicherweise Ihre Hausbank bieten ebenfalls solche Demokontos an.

In einem Betrugsfall werden Trades simuliert, so dass mehr Gewinne als Verluste entstehen. Für die Investoren entsteht das Gefühl, sie könnten mehr Geld besitzen.

Wenn dann echtes Geld bei dem Broker angelegt wird, hat dieser sein Ziel erreicht.

Bitcoin UP kommt ohne Verträge aus

Vertragsdokumente sind gesetzliche Pflicht und völlig normal im Umgang mit Banken und Zahlungsdienstleistern und auch mit Brokern. Nur so sind die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien geklärt.

Beispielsweise wird bei deutschen Zahlungsdienstleistern auch die sogenannte „Schufa-Klausel“ unterzeichnet, die einen Datenaustausch der Bank mit der Schufa ermöglicht. So wollen sich Banken vor Zahlungsausfällen absichern.

Bei Betrugsfällen im Internet ist zu beobachten, dass der „Vertragsschluss“ möglichst einfach gestaltet ist. Vertragsdokumente werden nicht ausgetauscht. Teilweise gibt es noch nicht einmal Vertragsbedingungen auf der Internetseite. Für den Kunden ist damit unklar, welche vertraglichen Rechte und Pflichten sich aus der Geschäftsbeziehung mit dem Online-Broker ergeben. Haben sie keine Vertragsdokumente von Bitcoin UP bekommen, sollten Sie sofort von weiteren Zahlungen Abstand nehmen und die Situation kritisch bewerten. Es besteht ein Betrugsverdacht und sie sollten mithilfe eines Anwalts die Situation klären und überprüfen.

Sind Auszahlungsbestätigungen hilfreich?

Die Geschäfte mit unseriösen Anbietern entwickeln sich häufig über Monate und langsam. Auszahlungswünsche der Kunden werden erst nach einiger Zeit geäußert. Der Broker schildert dann verschiedene Sachverhalte, warum Gelder nicht zurückgezahlt werden können. Häufig kommt dann das Argument, dass vor der Auszahlung Steuern an den Brokern zu zahlen sind. Dann würde auf jeden Fall sofort eine Auszahlung erfolgen.

Erfolgt dann diese weitere Einzahlung, erwartet der Kunde zurecht nachfolgend eine Auszahlung. Wenn diese dann nicht innerhalb einer überschaubaren Zeit eintritt, kommen Nachfragen seitens des Kunden. Um diese abzuwehren, werden von den Betrügern vielfach „Zahlungsbestätigungen“ übermittelt.

Solche Zahlungsbestätigungen sind gefälscht. Auch Bankbelege oder Behördenbestätigungen, die entsprechende Zahlungsabschlüsse darstellen sollen, erweisen sich als Fälschungen.

Eine wirkliche Zahlung kommt aber bei den Betroffenen nicht an. Die Anbieter argumentieren dann mit neuen „Erzählungen“ und fordern weitere Zahlungen, um dann aber endgültig eine Auszahlung möglich zu machen.

Mit erfahrenen Anwalt gegen Bitcoin UP vorgehen

Mit uns können Sie gegen den Finanzdienstleister Bitcoin UP vorgehen.

Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung. Dann können Sie entscheiden, ob Sie uns mit der Geltendmachung Ihrer Forderungen beauftragen wollen.


2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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