Auszahlung von Allfina Group erfolgt nicht? Wir helfen bei Krypt-Betrug!

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Wir erhalten Hinweise auf Auseinandersetzungen mit dem Broker Allfina Group. Wer sicher gehen will, kann ein IT-Unternehmen mit der Prüfung der EDV beauftragen. So wird vollständig ausgeschlossen, dass es im Nachgang unberechtigte Zugriffe auf die Rechner und PCs der Opfer gibt.

Personalausweis an den Broker gegeben

Üblicherweise wird im Rahmen der Kundenbeziehung von dem Broker der Personalausweis und weitere persönliche Dokumente abgefordert. Wenn sich der Verdacht eines Betruges erhärtet, ergibt sich die Frage, was mit den Personalausweisen geschieht.

Zwar sind es bisher noch keine Fälle bekannt, dass solche Personalausweise missbräuchlich genutzt worden sind. Dennoch ist Vorsicht geboten. Insbesondere sollten ungewöhnliche Zahlungen auf den Kontoauszügen nach verfolgt werden. Denkbar sind auch Käufe und Bestellungen mit gestohlenen Identitäten im Online-Handel.

Zwar lässt sich theoretisch der Broker auffordern, die Daten aus dem Personalausweis zu löschen. Allerdings wird eine solche Aufforderung bei Betrügern wenig Wirkung zeigen.

Wie kommt Allfina Group an seine Kunden?

Vielen Scammern und betrügerischen Brokern ist es nicht möglich, bei den Internetsuchmaschinen, insbesondere bei dem führenden Anbieter Google, bei den wichtigen Suchbegriffen auf die Spitzenpositionen zu kommen. Oftmals sind die Internetseiten häufig nicht alt genug und nicht gut recherchiert genug, zum anderen drängen sich überviele interessante Websites um die vorderen Trefferlistenpositionen in den Search Engines bei höchstrelevanten search words wie “Geld sicher investieren” oder „Bitcoin“.

Um ihre “Kunden” zu kontaktieren, verwenden nicht seriöse Broker aktuell insbesondere social media-Kanäle wie Instagram oder Tinder. Teilweise werden auch Werbeanzeigen auf großen Webseiten wie spiegel.de oder bild.de gebucht. Auch eine Kontaktaufnahme mit „authentischen Beratern“ kann als Weg verwendet werden, um Kunden zu manipulieren. Bei dieser Vorgehensweise beim Kapitalanlagebetrug sind vermehrt sprachliche Schwierigkeiten zu vermerken, insbesondere wenn die Kommunikation in Deutsch geschieht.

Weiterer Scam durch nicht seriöse Ermittlungsfirmen

Angebliche Ermittlungsunternehmen, die nachunseren bisherigen Informationen zu den Täterkreisen hinter dem Betrug hinzugezählt werden können, möchten mithilfe von Computerviren erfolgsbringend gegen die ursprünglichen Täter eines Tradingbetrugs vorgehen. Hierzu soll ein „RAT-Virus“ genutzt werden, der dem angeblichen Compliance-Team Zugriff auf IT-Infrastruktur der Betrugsbanden gewähren soll. Es wird zugesagt, dass mithilfe von Schwachstellentests erfolgreich ein Back-End-Exploit umsetzbar sei.

Es wird erklärt, dass die lokalen Strafverfolgungsbehörden keine Verfahren einleiten können, da die Betrüger tatsächlich gute Arbeit leisten, um ihre Vermögensverschiebungen zu verschleiern und zu verbergen. Hier garantieren solche angeblichen Ermittlungsunternehmen eine überzeugend höhere Erfolgsquote und eine Erfolgsgarantie.

Unter keinen Umständen sollten Sie solcherart Versprechungen Glauben schenken. Es wäre unnötig, wenn zu dem bereits getätigten Betrug ein weiterer Betrug im Rahmen der behaupteten Ermittlungen hinzukäme.

Vertrag und Dokumente vom Broker Allfina Group erhalten?

Vertragsdokumente sind gesetzliche Pflicht und völlig normal im Umgang mit Banken und Zahlungsdienstleistern und auch mit Brokern. Nur so sind die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien geklärt.

Beispielsweise wird bei deutschen Zahlungsdienstleistern auch die sogenannte „Schufa-Klausel“ unterzeichnet, die einen Datenaustausch der Bank mit der Schufa ermöglicht. So wollen sich Banken vor Zahlungsausfällen absichern.

Bei Betrugsfällen im Internet ist zu beobachten, dass der „Vertragsschluss“ möglichst einfach gestaltet ist. Vertragsdokumente werden nicht ausgetauscht. Teilweise gibt es noch nicht einmal Vertragsbedingungen auf der Internetseite. Für den Kunden ist damit unklar, welche vertraglichen Rechte und Pflichten sich aus der Geschäftsbeziehung mit dem Online-Broker ergeben. Wenn Sie keine Vertragsdokumente von Allfina Group erhalten haben und auch auf der Internetseite keine Vertragsregelungen finden, ist Vorsicht geboten. Möglicherweise liegt ein Betrug vor. Wir empfehlen Ihnen eine anwaltliche Beratung und Prüfung.

Welchen Beweiswert haben Videoaufnahmen und Messenger-Verläufe?

Bei unserer Beauftragung analysieren wir auch die umfangreiche Kommunikation zwischen Anlagebetrugsopfern und Betrügern. Einige Opfer von kriminellen Online-Angeboten erstellen auch Videos und umfangreiche WhatsApp-Verläufe.

Es stellt sich die Frage, welchen Beweiswert solche Videos und WhatsApp-Verläufe aufweisen. Im Rahmen der strafrechtlichen Kriminalinspektion prüft die Polizeistelle, ob sich aus solchen Informationsmaterialien Hinweise auf die Kriminellen ergeben. Ob letztendlich Videos und WhatsApp-Verläufe im Rahmen von Polizeiverfahren zu Verurteilungen führen können, kann nicht vorhergesagt werden.

Aus unserer Sicht ist es aber wichtig, möglichst alle Tathinweise über den Online-Betrug und die unseriösen Anleger-Services zusammenzutragen, um im Rahmen der zivilrechtlichen Maßnahmen und der strafrechtlichen Ermittlungen erfolgreich handeln zu können.

Mit erfahrenen Anwalt gegen Allfina Group vorgehen

Mit uns können Sie gegen den Finanzdienstleister Allfina Group vorgehen.

Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung. Dann können Sie entscheiden, ob Sie uns mit der Geltendmachung Ihrer Forderungen beauftragen wollen.

Fachanwalt IT-Recht Thomas Feil

Wir sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig
2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 

Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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