Vorsicht nicht nur bei der Preisangabe, sondern auch bei der Buchpreisbindung!

Jeder, der neue Bücher verkauft, ist an die Buchpreispindung selbst gebunden. Das ist jedenfalls Grundsatz nach dem Buchpreisbinungsgesetz (genauer: über die Preisbindung für Bücher).

§ 3 Buchpreisbindungsgsetz regelt: “Wer gewerbs- oder geschäftsmäßig Bücher an Letztabnehmer verkauft, muss den nach § 5 festgesetzten Preis einhalten. Dies gilt nicht für den Verkauf gebrauchter Bücher.”

Sofern nun ein Anbieter neuer Bücher gleichzeitg mit dem Verkauf Gutscheine verteilt, die im gleichen Zuge auch eingelöst werden können, so ist dies gegebenenfalls als wettbewerbswidrig selbst dann zu betrachten, wenn diese Rabattierung durch einen Dritten finanziert wird, der die Preisdifferenz an den Händler erstattet.

 

Es gilt also genau zu überlegen, wie man seine Preise bemisst und angibt, um nicht Gefahr zu laufen, wegen einer Umgehung der Buchpreisbindung von Wettbewerbern Anspruch genommen zu werden.

 

Gerne informieren und beraten wir Sie, wenn Sie Fragen zum wettbewerbskonformen Verhalten beim Verkauf haben, nicht nur in Bezug auf Bücher.

Feil Rechtsanwaltsgesellschaft

Tel. 0511 4739060

Email: kanzlei@recht-freundlich.de

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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