Vorsicht bei Werbung mit Testergebnissen!

Vielfach werden heute in der Aussagen hinsichtlich der Güte eines angepriesenen Produkts mit Testgergebnissen untermauert und “belegt”. Dabei ist es jedoch nicht immer so, dass die unmissverständlich zu bewerten sind. Auch kommt es vor, dass die Testgrundlagen nicht ersichtlich oder nachvollziehbar dargelegt werden, sondern vielmehr geschieht es tatsächlich, dass man als Verkäufer angibt, dass es ein ähnliher Artikel gewesen sei, der von den Testern geprüft und bewertet wurde.

Nixcht nur die Stiftung Warentest, sondern auch TÜV- und andere “Auszeichnungen” werden dazu herangezogen.

Wichtig ist für den Anbieter von Waren im Internet, dass er auch tatsächlich nur mit den Testeregbnissen wirbt, die für das konkret angebotene Warenstück gelten. Dabei genügt es auch nicht, dass man etwa dazu notiert, dass sich das Testergebnis auf Vorgängerserien oder ähnliche Geräte/ Waren beziehen würde.

Dazu kommt, dass der Angabe beispielsweise eines nicht mehr aktuellen – weil überholten – Testergebnisses hinzuzufügen ist, dass die dargestellten Ergebnisse aus einem Test resultieren, der nicht mehr aktuell ist und dass die dargestellten Ergebnisse nicht mehr erzielt werden könnten.

Die Werbung mit Zertifikaten und Testergebnissen ist immer wieder Gegenstand wettbewwerrbsrechtlicher Abmahnungen und daher raten wir dringend dazu, sich vor der Einbeziehung von Testergebnnissen in Werbeaussagen (dazu gehört auch die einfache Darstellung auf der Seite der Artikelbeschreibung in einem Angebot) dahingend beraten zu lassen, welche Details zu beachten sind.

 

Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung, um Sie wettbewerbsrechtlich auch insoweit zu begleiten.

Feil Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Tel. 0511 47 39 060

Email: kanzlei@recht-freundlich.de

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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