Musiker Jan Delay kritisiert Praktiken von Abmahnanwälten

Der Hamburger Musiker hat auf Google+ die Praktiken von Abmahnanwälten heftig kritisiert. Der Künstler schreibt in seinem Post: “Windige Anwälte beschäftigen Billiglöhner, die den ganzen Tag nix anderes tun, als IP-Adressen von illegalen Saugern aufzuschreiben, um diese mit einem Bußgeldbescheid von durchschnittlich 1.500 Euro abzumahnen und mit Gerichtsverfahren drohen, falls nicht gezahlt wird.” Nach Angaben des Musikers gab es  im vergangenen Jahr 800.000 Abmahnungsverfahren wegen illegalen Downloads.

Dabei sollen 2010 rund 1,2 Milliarden Euro zusammengekommen sein. Die Summe wurde, laut Delay, unter den Anwälten und den Plattenfirmen aufgeteilt. Die Künstler sollen davon nichts bekommen haben. “Das sind alles miese Schweine!! Saugt bitte alle ruhig weiter und lasst euch nicht erwischen”, schreibt Delay weiter. Inzwischen relative Delay seine Kritik in einem weiteren Beitrag auf  seiner offiziellen Google+ Fanpage: “Es war vielleicht ein wenig impulsiv, deshalb hier ein paar Ergänzungen und Verdeutlichungen: “Ich rufe nicht dazu auf grundsätzlich Musik zu klauen! Ich rufe dazu auf, sich nicht beim Saugen von schlechter – oder ohne Herzblut gemachter Musik erwischen zu lassen! Und ich rufe dazu auf, Künstler, die man für gut befindet, zu supporten, indem man ihre Musik kauft!”

Delay fordert ein neues gerechteres System. Die großen Labels sollen sich mit kleinen Labels, , GVL, Rundfunk-Rat und Helmut Schmidt zusammensetzen und ein für alle faires System entwickeln.

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Noch keine Bewertungen)
Loading...

Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

Ein Kommentar zu “Musiker Jan Delay kritisiert Praktiken von Abmahnanwälten
    Schreibe einen Kommentar
    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

    Sie können folgende HTML-Tags benutzen:

    <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

    *
    *