Interessantes zur „Schriftform“ bei VOB/B-Fällen

ist nicht gleich :

 

Die Notwendigkeit, einen Mangel im Falle eines Vertrages, der unter die VOB/B fällt, in Schriftform zu rügen, bedeutet gleichzeitig, dass eine solche Mängelrüge nicht in Form einer E-Mail möglich ist.

 

Sollte also dem Bauherren ein Mangel auffallen, in der Ausführung der in Auftrag gegebenen Arbeiten, so sollte nicht gezögert werden, tatsächlich schriftlich (das bedeutet handschriftlich unterzeichnet oder mit notariell beglaubigtem Handzeichen) den Mangel entsprechend dem Auftragnehmer anzuzeigen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die eintritt und nachträglich die Ansprüche aus dem Bauvertrag nicht mehr durchgesetzt werden können.

 

Die im allgemeinen Zivilrecht geltenden Vorgaben hinsichtlich der Schriftform oder der sonstigen Formerfordernisse schlagen sich also auch nieder in derartigen Fällen, die sich auf anderweitige gesetzliche Spezialregelungen beziehen. Hier gilt Vorsicht.

 

Haben Sie Fragen zum Formerfordernis in der elektronischen Kommunikation, so zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

 

Feil Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Telefon: 0511/473906-0, E-Mail: kanzlei@recht-freundlich.de

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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