Bundesverband Musikindustrie e.V: Jeder zehnte Deutsche nutzt bereits Musikstreaming-Dienste

Etwa jeder zehnte Deutsche hat schon einmal einen der 17 in Deutschland verfügbaren legalen Audiostreaming-Dienste genutzt, sei es im Rahmen eines werbefinanzierten Gratismodells, eines Premium-Services oder eines Schnupperangebots. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens respondi, das im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie zu Beginn des Jahres 1.000 Personen im Internet zu ihren Musikhörgewohnheiten befragt hat. Während die Reichweite bezahlter Streaming-Abonnements in der deutschen Online-Bevölkerung bei 10 Prozent liegt, haben sogar 14 Prozent bereits die werbefinanzierte Variante dieser Audiostreaming-Services genutzt.

Damit sich die Verbraucher in der Fülle dieser neuen legalen Möglichkeiten, Musik per Mietmodell zu streamen, besser orientieren können, hat die 2013 gegründete Initiative PLAYFAIR zum Weltverbrauchertag am 15. März 2014 die zehn wichtigsten Fragen zum Musikstreaming noch einmal zusammengefasst. Dazu Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie:

“Obwohl das Musikstreaming derzeit zu den meistdiskutierten Trends in der Musikwelt gehört, ist diese neue Option, Musik zu nutzen, in der breiten Bevölkerung noch nicht angekommen. Grund genug, im Rahmen der Initiative PLAYFAIR noch einmal die wichtigsten Fragen zum Streaming zu beantworten, um mögliche Unsicherheiten hinsichtlich der neuen Services aus dem Weg zu räumen. Für welche Art der Musiknutzung sich der Verbraucher dann am Ende entscheidet, ist eine höchst individuelle Frage, die sich neben den medialen Gewohnheiten zum Beispiel am Klangerlebnis oder dem Wunsch, eine eigene Sammlung aufzubauen, orientiert. Gerade an der starken CD, der stabilen Download-Nachfrage oder dem Retrotrend zum Vinyl lässt sich dabei ablesen, wie viele unterschiedliche Bedürfnisse im Markt existieren und dass nicht das eine Angebot für alle gleich gut passt.”

Trotz der steigenden Bekanntheit der Streaming-Dienste werden die höchsten Nutzungsreichweiten in der Bevölkerung nach wie durch das herkömmliche Radio (81 Prozent) erreicht. An zweiter Stelle folgt das Hören von Musik über digitale Dateien wie MP3s (59 Prozent), während 52 Prozent der Deutschen angeben, Musik über physische Tonträger zu nutzen.

Eine Grafik zu den Reichweiten der verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten finden Sie hier.

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 2 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...

Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

Schreibe einen Kommentar
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Sie können folgende HTML-Tags benutzen:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

*
*