Abmahnung Kanzlei Daniel Sebastian für DigiRights Administration GmbH – Michael Teló – Ai Se Eu Te Pego

Die Berliner Kanzlei verschickt eine Vielzahl von Abmahnungen für die Firma . Unter anderem geht es in aktuellen Abmahnungen um die Tonaufnahme . Angeblich sollen betroffene Anschlussinhaber rechtswidrig dieses Werk im Internet über Tauschbörsen oder Filesharing-Systeme verbreitet haben. Beispielhaft wird in der Abmahnung als Filesharing-System bittorrent und eDonkey / eKad genannt. Angeblich erleidet die Firma durch die Verbreitung im Internet über Tauschbörsen erhebliche Schäden. Die Ermittlungen soll die Firma SKB UG vorgenommen haben. Der angebliche Verstoß soll im September 2013 erfolgt sein. Mit der Abmahnung werden Unterlassungsansprüche geltend gemacht. Daneben fordert die Kanzlei Sebastian eine Summe von 1.045,40 €. Offensichtlich wirkt das Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken, das eigentlich zu einer Reduzierung der Forderungen in urheberrechtlichen Abmahnungen gegenüber Verbrauchern führen sollte, nicht wirklich. Gefordert wird ein Aufwendungsersatz für die Anwaltsgebühren in Höhe von 745,40 €. Daneben wird ein Schadensersatzanspruch in Höhe von 300,00 € im Wege der Lizenzanalogie für ein Musikalbum geltend gemacht.IMG_1463

Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich eine Abmahnung der Kanzlei Sebastian bekommen habe?

Wichtig ist, dass Sie nicht sofort unterschreiben und eine Unterlassungserklärung zurücksenden. Auch sollten Sie nicht sofort die 1.045,40 € zahlen. Die gesetzte Frist sollte beachtet werden. Wird die Frist nicht eingehalten und erfolgt keine angemessene juristische Reaktion, so kann der Rechteinhaber eine sogenannte einstweilige Verfügung, sprich ein gerichtliches Eilverfahren, einleiten. Dies führt in der Praxis zu erheblichen zusätzlichen Kosten. In der Abmahnung wird von einem Prozesskostenrisiko für die erste Instanz von über 1.800,00 € gesprochen.

Bitte nehmen Sie auch keinen Kontakt zu der abmahnenden Kanzlei auf. Wir erleben in der Praxis immer wieder, dass Betroffene vorschnell Informationen an Abmahn-Kanzleien geben, die dann letztendlich rechtliche Nachteile mit sich bringen.

Hafte ich in jedem Fall für die angebliche Urheberrechtsverletzung?

Entgegen der Darstellung in der Abmahnung haften betroffene Anschlussinhaber nicht auf jeden Fall. Wenn der Anschlussinhaber gleichzeitig Täter ist, ist er für die Urheberrechtsverletzung verantwortlich. Allerdings gibt es nach unserer Erfahrung vielfältige Konstellationen, die dazu führen, dass der Anschlussinhaber nicht für die Forderungen aufkommen muss, zumindestens nicht für die finanziellen Forderungen. Wenn beispielsweise Dritte Zugriff auf den Internetanschluss haben, kann es zu einer sogenannten Störerhaftung des Anschlussinhabers kommen.

Es ist daher jeweils im Einzelfall zu prüfen, ob tatsächlich eine Verantwortung in vollem Umfang, sprich im Hinblick auf die Unterlassungsansprüche und auch im Hinblick auf die finanziellen Forderungen besteht.

Nutzen Sie unsere kostenlose Hotline, wenn Sie eine Abmahnung der Kanzlei Sebastian erhalten haben. Wir beraten bundesweit.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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