Abmahnung Filesharing Anwaltskosten

Wer eine urheberrechtliche Abmahnung erhält, muss sich im Klaren darüber sein, dass er sich binnen der darin gesetzten Frist rechtserheblich verhalten muss. Das heißt entweder, der Betroffene zahlt den geltend gemachten Schadensersatz und die Abmahnkosten der Gegenseite, oder er setzt sich zur Wehr und beauftragt selbst einen Anwalt oder eine Kanzlei. Wir klären darüber auf, welche Kosten im Falle einer Rechtsberatung und Bevollmächtigung in einer Filesharing-Angelegenheiten anfallen können, und was beachtet werden sollte.

Ihr Ansprechpartner Rechtsanwalt Thomas Feil

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Anwaltskosten außergerichtlich

Zunächst erhält der Betroffene eine Abmahnung wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung (Filesharing). Sollte er dann einen Anwalt für Urheberrecht aufsuchen wollen, der zunächst gegen die Abmahnung tätig wird, spricht man vom außergerichtlichen Verfahren – denn noch ist kein Gericht angerufen worden. Ein Gericht kommt erst bei einer Einstweiligen Verfügung, einem Mahnbescheid oder einer Klage ins Spiel.

Für die außergerichtliche Vertretung und Rechtsberatung können Anwälte den Mandanten eine Honorarvereinbarung auf Stundenbasis anbieten, oder einen Pauschalbetrag. Im Internet gibt es Anwälte, die sehr günstige Pauschalangebote machen – hier sollte jeder Mandant jedoch wissen, dass es mit einer “baukastenähnlichen Erwiderung” auf das Abmahnschreiben der Gegenseite meist nicht getan ist. Viele Abmahnfälle müssen individuell bearbeitet werden, sodass die Erwiderung durch einen Anwalt auch genug Druck auf die Gegenseite ausübt. Die sehr günstigen Pauschalangebote im Internet sind daher mit Vorsicht zu genießen – bei den Anwaltskosten in der außergerichtlichen Verteidigung lassen sich zwar tatsächlich Kosten einsparen, indem Angebote verglichen werden, allerdings muss auf Qualität geachtet werden. Richtige Ansprechpartner für die Verteidigung sind Kanzleien, die sich mit Filesharing-Fällen auskennen, also Anwälte für IT-Recht und Urheberrecht. Diese Fachspezialisierung schlägt sich zwar auch im Preis nieder, bietet aber rechtlich gesehen den bestmöglichen Schutz für den Betroffenen einer urheberrechtlichen Abmahnung.

Ein guter Anhaltspunkt für die pauschale Abgeltung der außergerichtlichen Verteidigung sind 200 Euro. Davon umfasst sind Erwiderungsschreiben an die Gegenseite und alles, was außergerichtlich in der Angelegenheit sonst noch rechtlich anfällt. Rücksprachen per Telefon und bei Bedarf reger Kontakt sollten von dieser Pauschalberatung umfasst sein.

Kosten für Abmahnungsverteidigung im gerichtlichen Verfahren

Die Anwaltskosten für die Verteidigung vor Gericht setzen sich anders zusammen. Sobald es vor eine deutsche Gerichtsbarkeit geht – etwa, weil eine Klage erhoben wurde, die die in der Abmahnung aufgeführten Ansprüche erhebt – ist das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) die Berechnungsgrundlage. Hierbei wird zunächst nach dem RVG eine Verfahrensgebühr fällig, sowie die Auslagenpauschale von 20 Euro und die Mehrwertsteuer. Die genauen Kosten sind abhängig vom Gegenstandswert des Verfahrens: je höher dieser, desto höher die Anwaltskosten nach dem RVG. Ihr Anwalt für IT-Recht und Urheberrecht kann Sie bei Kenntnis des Gegenstandswertes aber jederzeit über die laufenden Kosten informieren, sodass keine großen Überraschungen zu erwarten sind.

Sollte die Klage dazu führen, dass nicht nur ein schriftliches Verfahren geführt wird, sondern dass ein Termin vor dem Gericht anberaumt wird, muss nach dem RVG eine Terminsgebühr berechnet werden. Auch diese ist wieder abhängig vom Gegenstandswert des gerichtlichen Streits. Sollte eine Einigung mit der Gegenseite erzielt werden, wird zudem eine Einigungsgebühr fällig.

Ein guter Anwalt informiert seinen Mandanten auf Wunsch regelmäßig über die anfallenden und zu erwartenden Kosten, aber auch über das Risiko einer Klage und über die möglichen Erfolgsaussichten. Insbesondere bei der Einigungsgebühr muss überlegt werden, ob der Mandant dadurch am Ende wirklich finanziell besser dasteht, als wenn er es auf eine richterliche Entscheidung ankommen lässt.

Unsere Kanzlei macht die Kosten transparent

Sollten Sie eine urheberrechtliche Abmahnung wegen Filesharing erhalten haben, können Sie sich gerne an unsere Kanzlei für IT-Recht und Urheberrecht wenden. Wir sind auf diese Abmahnfälle spezialisiert und haben in den letzten Jahren über 6000 Abmahnungen bearbeitet. Gern übernehmen wir auch Ihre rechtliche Angelegenheit und verteidigen Sie zunächst außergerichtlich, und falls nötig auch vor Gericht – die dabei entstehenden Kosten für die Rechtsberatung oder das Gerichtsverfahren können Sie offen mit uns abklären. Wir machen die Anwaltskosten für Sie so transparent, dass Sie eine gute Entscheidung treffen können.

 
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