Abmahnung als Folge von Filesharing

Das Internet bietet eine wahre Vielzahl von kostenlosen Inhalten, die jedoch bei näherer rechtlicher Betrachtung sehr mit Vorsicht zu genießen IMG_0082sind. Besonders die Filesharingsoftware sollte von dem Internetnutzer sehr mit Bedacht genutzt werden, da hier der Grad zur Copyrights-Verletzung extrem niedrig ist und sich der Benutzer sehr schnell strafbar machen kann. Eine Abmahnung durch ein Rechtsanwaltsbüro mit einer entsprechenden Geldforderung ist nicht selten die Folge!

Was bedeutet Filesharing eigentlich?

Unter Filesharing versteht man das kostenfreie Teilen eines bestimmten Inhalts mit anderen Nutzern. Ein Internetnutzer stellt dem anderen eine Datei, unabhängig davon welches Format sie hat oder um was genau es sich handelt, kostenlos zur Verfügung. Der Nutzer lädt es vom eigenen Computer auf einen externen Server, von welchem es der andere Nutzer wiederum herunterlädt. Dies ist im Grunde genommen nicht strafbar, jedoch hängt die Strafbarkeit stark davon ab, um was es sich letztlich handelt.

Copyright-Verletzung oder illegaler Inhalt, die Gefahren des Filesharing!

Letztlich ist es so, dass besonders gerne musikalische Inhalte oder auch Videodateien in den Filesharingbörsen sehr beliebt sind. Aus rechtlicher Sicht ist diese Form des Teilens schlichtweg verboten, da sowohl vom teilenden Nutzer als auch von dem Nutzer, der sich die Inhalte per Tauschbörse auf den eigenen Rechner herunterlädt, eine Copyrights-Verletzung vorliegt. Der hochladende Nutzer ist nicht zur öffentlichen Weitergabe berechtigt und der herunterladende Nutzer macht sich ebenfalls strafbar. Die Strafbarkeit ist jedoch nicht ausschließlich auf Dateien mit musikalischem Inhalt beschränkt.

Wenn jetzt nunmehr eine Abmahnung vorliegt, so ist diese jedoch auf jeden Fall zu überprüfen. Bedauerlicherweise hat sich hier in der letzten Zeit ein Geschäftsmodell herauskristallisiert, welches auch für Menschen greift, die gar nicht in einer Tauschbörse aktiv geworden sind. In diesem Fall sollte die Abmahnung rechtlich überprüft werden lassen. Um eine echte Abmahnung von einer falschen zu unterscheiden gibt es jedoch Kriterien. In einer echten Abmahnung wird immer der Name der Abmahnkanzlei, der Rechteinhaber sowie der abgemahnte Werktitel eindeutig beziffert. Sollte es sich um eine echte Abmahnung handeln so ist der Gang zu einem Rechtsanwalt stets ratsam, da – dank der heutigen technischen Möglichkeiten – es sich problemlos beweisen lässt wenn der Nutzer nicht in einer Tauschbörse aktiv gewesen ist.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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