Abmahnung für Fred Perry Limited durch Rechtsanwälte Lorenz Seidler Gossel

Die Kanzlei Lorenz Seidler Gossel aus München vertritt die Firma Fred Perry (Holdings) Limited aus London, Großbritannien. Die Holdinggesellschaft gehört zu dem weltweit tätigen Bekleidungshersteller Fred Perry. Aktuell liegt uns eine markenrechtliche Abmahnung vor. Den Betroffenen wird vorgeworfen, über Ebay und Amazon Bekleidungsstücke von Fred Perry verkauft zu haben, die sich im Nachhinein als Fälschung herausstellen. Dabei wurde die Wortmarke „FRED PERRY“, ein Lorbeerkranz-Emblem genutzt, die Markenverletzungen darstellen. Zum einen ist die Fred Perry (Holdings) Limited Inhaber sämtlicher Marken, Unternehmenskennzeichen und Namensrechte und Inhaber der Wortmarke „FRED PERRY“. Darüber hinaus wurde für das Lorbeerkranz-Emblem auch eine Wortbildmarke angemeldet. Nach Behauptung der Kanzlei Lorenz Seidler Gossel hat die Name und die Marke „FRED PERRY“ eine beträchtliche Bekanntheit und einen hervorragenden Ruf; sie geht zurück auf den Tennisspieler Fred Perry, der das Tennisturnier von Wimbledon in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts drei Mal in Folge gewonnen hat. Die Kanzlei Lorenz Seidler Gossel behauptet, dass es sich bei der Marke „FRED PERRY“ um ein begehrtes Kult-Laible für hochwertige Produkte handelt. Auch in Deutschland soll die Marke Millionenumsätze erzielen, u.a. mit Polo-Shirts.

Eine Nutzung der Wortmarke und der Wortbildmarke für Fälschungen ist eine Verletzung der Unternehmenskennzeichenrechte [Art. 9 Abs. 1 lit.a Unionsmarkenverordnung (UMV), § 15 Abs. 2 Markengesetz]. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes trifft bei Fälschungen die Beweislast für die Echtheit der Produkte den jeweiligen Verkäufer. Im vorliegenden Fall wurde ein Testkauf gemacht, um die Echtzeit festzustellen.

Mit der Abmahnung wird eine umfangreiche Unterlassungserklärung gefordert, die sich sowohl auf das Lorbeerkranz-Emblem als auch auf den Namen bezieht. Weiterhin werden Auskunftsansprüche geltend gemacht. Betroffene sollen offenlegen, wie viele Produkte sie bezogen haben, woher diese stammen und wohin diese verkauft worden sind. Diese Angaben dienen zur Vorbereitung von möglichen Schadensersatzbeträgen, die nach unserer Erfahrung durchaus erheblich sein können. Bei vielen Betroffenen werden diese finanziellen Risiken durch die Schadensersatzansprüche nicht berücksichtigt.

Weiterhin werden Abmahngebühren auf Basis eines Gesamtgegenstandswertes von 250.000,00 € berechnet. Eine 1,5-fache Geschäftsgebühr wird verlangt, die allein eine Nettoforderung in Höhe von 3.379,50 € ausmacht. Auch über diese Summen wird deutlich, dass Markenverletzungen kein „Kinderspiel“ sind, sondern in Zusammenspiel mit den potentiellen Schadensersatzansprüchen eine erhebliche finanzielle Bedrohung für Betroffene darstellen können. Auf jeden Fall sollten Sie sich anwaltlich beraten lassen, wenn Sie eine Abmahnung der Kanzlei Lorenz Seidler Gossel erhalten haben oder Fälschungen der Marke „FRED PERRY“ verkauft haben. Gern beraten wir Sie bundesweit.

 
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