Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung erhalten?

Wer eine Urheberrechtsverletzung begangen hat, muss damit rechnen, in irgendeiner Form in Anspruch genommen zu werden. Grundsätzlich stünde dem Urheber oder Rechteinhaber wegen einer Rechtsverletzung der Weg vor die Gerichtsbarkeit offen – allerdings ist dies meist zeit- und kostenaufwendig, sodass der außergerichtliche Weg in den allermeisten Fällen zumindest versucht wird. Dieser außergerichtliche Weg wird meist durch das Verschicken einer urheberrechtlichen Abmahnung beschritten. Darin wird das Unterlassen des Verhaltens beansprucht, welches eine Urheberrechtsverletzung darstellt (beispielsweise Filesharing), und die Zahlung der durch die Abmahnung entstandenen Abmahnkosten verlangt. Betroffene einer solchen urheberrechtlichen Abmahnung sollten unbedingt eine Rechtsberatung bei einem Anwalt oder einer Kanzlei für Urheberrecht aufsuchen, um sich rechtlich verteidigen zu lassen. Denn auch außergerichtlich kann rechtlich Verbindliches vereinbart werden, und wer einmal auf eine Forderung gezahlt hat, obwohl diese gar nicht oder nicht der Höhe nach bestand, hat Schwierigkeiten, wieder an sein Geld zu kommen. Unsere Kanzlei für Urheberrecht in Hannover berät Mandanten bundesweit in Angelegenheiten des Urheberrechts und hat in den letzten Jahren über 6000 Abmahnungen bearbeitet – wir kennen daher die genaue Vorgehensweise und die bekannten Abmahnkanzleien sehr gut. Zu den bekannten Abmahnkanzleien gehören die Rasch Rechtsanwälte, Rechtsanwalt Daniel Sebastian, die Fareds Rechtsanwaltsgesellschaft, die WeSaveYourCopyrights Anwälte, Baumgarten Brandt, Bindhardt Lenz, Kornmeier, Negele Zimmer Greuter Beller, Rechtsanwälte Deubelli und Sasse & Partner sowie Denecke, Priess & Partner. Gern übernehmen wir Ihre Abmahnsituation und schützen Ihre Rechte.

Urheberrechtsverletzung führt zur Abmahnung – wieso eigentlich?

Das deutsche Urheberrechtsgesetz sieht für den Schöpfer eines Werks bestimmte ausschließliche Rechte vor. Zu diesen Rechten gehören unter anderem das Vervielfältigungsrecht und das Recht des öffentlichen Zugänglichmachens eines urheberrechtlich geschützten Werks. In anderen Worten: nur der Urheber darf sein Werk verbreiten. Diese sogenannten Verwertungsrechte können auch rechtlich nicht übertragen werden, der Urheber bleibt also in jedem Falle der Träger der Verwertungsrechte. Allerdings kann der Urheber zwecks Vereinfachung der Vermarktung seiner Werke anderen Personen Nutzungsrechte an den Verwertungsrechten einräumen, sodass nicht nur der Urheber, sondern auch die Rechteinhaber solche Rechte gegenüber Dritten geltend machen können. So kann es sein, dass das Werk eines Urhebers nicht vom Urheber selbst wegen Vervielfältigungsrechten abgemahnt wird, sondern vom jeweiligen Rechteinhaber, der sich Nutzungsrechte an genau dieser Handlung hat einräumen lassen. Meistens wird die Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung nicht vom Urheber und auch nicht vom Rechteinhaber, sondern von einem Anwalt oder einer Kanzlei, die beauftragt worden sind ausgesprochen. In jedem Falle muss jedoch feststehen, dass hinter der Abmahnung auch tatsächlich ein Berechtigter steckt – dies muss im Zweifel von einem Anwalt für Urheberrecht nachgeprüft werden.

Was ist eine Abmahnung überhaupt?

Eine Abmahnung ist die Möglichkeit, eine Rechtsstreitigkeit im außergerichtlichen Verfahren, also ohne Zurhilfenahme eines Gerichts zu klären. Ein Urheber oder Rechteinhaber, der festgestellt hat, dass ein Dritter die eigenen Rechte verletzt (beispielsweise durch Filesharing), kann entweder direkt Klage erheben, oder aber er versucht, durch eine Abmahnung ein Unterlassen zu erwirken und gleichzeitig Abmahnkosten einzufordern. Dies wurde in den letzten Jahren zu einem sehr lukrativen Geschäft für Abmahnkanzleien und Rechteinhabern. Die Abmahnung kann dabei jeden erdenklichen Urheberrechtsverstoß als Ziel haben, beispielsweise wegen Bilderklau im Internet, wegen der Nutzung von Filesharing-Programmen oder wegen Hochladens von urheberrechtlich geschützten Videos auf YouTube. In der Abmahnung wird von dem jeweils abmahnenden Anwalt oder der beauftragten Kanzlei immer eine Unterlassungserklärung eingefordert (unter Androhung einer Vertragsstrafe) sowie die Zahlung von den entstandenen Abmahnkosten gefordert. Hier empfiehlt es sich, selbst eine Kanzlei für Urheberrecht einzuschalten, die die erhaltene Abmahnung in jeder Hinsicht auf Rechtswirksamkeit und Angemessenheit überprüft.

Rechtsberatung wegen einer Abmahnung in Anspruch nehmen?Anwalt Kanzlei Urheberrechtliche Abmahnung erhalten Filesharing Hannover

Jeder Betroffene einer urheberrechtlichen Abmahnung – sei es wegen Filesharing oder anderer Handlungen – sollte unbedingt einen Anwalt einschalten, um die eigenen Rechte zu verteidigen. Nicht selten versuchen Abmahnkanzleien nämlich “ihr Glück” und hoffen, durch die bedrohlich wirkenden Anwaltsschreiben einen solchen Druck bei den Betroffenen aufzubauen, dass diese ohne weitere Überprüfung einfach des Friedens willen Folge leisten und also die Unterlassungserklärung unterzeichnen und auch der Zahlungsaufforderung vollumfänglich nachkommen. Insbesondere die Unterlassungserklärung birgt noch ein hohes rechtliches Risiko: dort binden sich die Unterzeichner nämlich rechtlich derart, dass bei wiederholtem Urheberrechtsverstoß (auch in weiter und ferner Zukunft) eine Vertragsstrafe fällig wird. Diese ist meistens im vierstelligen Bereich angesiedelt – sollte dieser Fall eintreten, hilft auch kein Anwalt mehr weiter. Daher modifizieren wir die Unterlassungserklärungen für unsere Mandanten derart, dass eine solche weite rechtliche Bindung gar nicht eintreten kann. Auch überprüfen wir im Rahmen unserer Rechtsberatung, ob die Abmahnung überhaupt berechtigt ist (wurden tatsächlich beim Filesharing Urheberrechte verletzt?) und falls ja, ob die Zahlungsaufforderung auch der Höhe nach angemessen und nicht etwa übertrieben ist. Unsere Kanzlei für Urheberrecht in Hannover hat schon über 6000 Abmahnungen bearbeitet und kann Ihnen daher jederzeit weiterhelfen – wir beraten Mandanten bundesweit in allen urheberrechtlichen Abmahnangelegenheiten. Auch informieren wir über die dabei anfallenden Anwaltskosten in transparenter, fairer Weise.

Filesharing Abmahnung erhalten – was tun?

Das Nutzen von Tauschbörsen ist grundsätzlich nicht illegal – werden dort aber urheberrechtlich geschützte Mediendateien getauscht, ohne dass dafür die rechtliche Einwilligung des Urhebers oder Rechtsinhabers vorliegt, ist darin eine Urheberrechtsverletzung zu sehen. Anknüpfungspunkt ist dabei nicht der Download durch das Filesharing, sondern das Zurverfügungstellen für andere (rechtlich “öffentliches Zugänglichmachen”). Wer also beispielsweise ein Musikstück, einen Film oder ein E-Book unbefugterweise anderen beim Filesharing anbietet, muss mit einer Abmahnung rechnen. Dabei stellen uns viele Mandanten die Frage, wie die Abmahnkanzleien und deren Anwälte überhaupt an die Klarnamen und Adressen gekommen sind. Dies ist leicht zu beantworten: die Urheber und Rechteinhaber bedienen sich spezialisierter IT-Firmen, die in Tauschbörsen und den bekannten Filesharing-Tools nach Urheberrechtsverletzern Ausschau halten und deren IP-Adressen aufzeichnen. Mit dieser IP-Adresse wird per richterlichem Beschluss der Klarname erwirkt (beim Provider wird ein Auskunftsverlangen gestellt). Sodann verschickt ein Anwalt oder die eingeschaltete Kanzlei eine urheberrechtliche Abmahnung wegen Filesharing und die Betroffenen wundern sich. Zu den bekannten Abmahnkanzleien gehören Rechtsanwalt Daniel Sebastian, die Fareds Rechtsanwaltsgesellschaft, die WeSaveYourCopyrights Anwälte, Baumgarten Brandt, Bindhardt Lenz, Kornmeier, Denecke, Priess & Partner, Rasch Rechtsanwälte, Negele Zimmer Greuter Beller, Kanzlei Deubelli und Sasse & Partner. Wer immer Ihnen eine Abmahnung geschickt hat – die Vorgehensweise dagegen ist die gleiche. Nehmen Sie bitte keinen Kontakt zu den Anwälten der Gegenseite auf! Achten Sie auf die in der Abmahnung genannte Frist. Überweisen Sie kein Geld und unterzeichnen Sie keinesfalls die mitgeschickte Unterlassungserklärung! Suchen Sie selbst einen Anwalt oder eine Kanzlei für Urheberrecht auf und nehmen eine Rechtsberatung in Anspruch!

Urheberrecht im Internet – ein generelles ProblemAbmahnung erhalten Anwalt Kanzlei Hannover Rechtsberatung was tun

Aber nicht nur das Filesharing führt zu urheberrechtlichen Abmahnungen – auch jede andere Urheberrechtsverletzung im Internet kann zu einem anwaltlichen Schreiben führen. Wer beispielsweise auf Facebook, Twitter oder auf YouTube die Rechte von Urhebern oder von Rechtsinhabern verletzt, kann ebenso abgemahnt werden. Beliebtes Beispiel ist das Hochladen von Musikvideos auf YouTube, für die der Urheber oder ein Rechteinhaber die ausschließlichen Rechte innehat. Viele Fans von Musikern denken, sie täten ihren Idolen damit einen gefallen, die Musikvideos hochzuladen – dies mag sein, dennoch handelt es sich um eine urheberrechtlich relevante Handlung, die in den allermeisten Fällen geahndet wird. Aber auch Zitate von Schriftstellern oder Teile von Songtexten, die auf Facebook oder Twitter zitiert werden, können ein Urheberrechtsverstoß sein. Daher gilt: keine urheberrechtlich geschützten Inhalte verbreiten!

Unsere Kanzlei für Urheberrecht aus Hannover – bundesweite Rechtsberatung!

Gern können Sie wegen einer urheberrechtlichen Abmahnung oder einer sonstigen Urheberrechtsfrage unsere Anwälte in Hannover wegen einer Rechtsberatung kontaktieren – wir helfen Mandanten bundesweit und haben durch die Bearbeitung von über 6000 Abmahnungen in den letzten Jahren die nötige rechtliche Erfahrung und Kompetenz, um Ihre Abmahnsitaution bestmöglich für Sie zu lösen.

 

 
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