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Schreiben von Debcon: Wie gefährlich sind die Mahnschreiben? Was ist zu tun?

2. August 2014 von RA Thomas Feil

Die Debcon GmbH verschickte in der Vergangenheit eine Vielzahl von Mahnschreiben nach Filesharing-Abmahnungen. Und auch aktuell ist DebconSchönfelder Deutsche Gesetze wieder sehr aktiv.

Alte Forderungen neu belebt

Insbesondere in angeblichen offenen Forderungen aus älteren Filesharing-Fällen werden Betroffene wieder angeschrieben. Dabei zeigte sich Debcon in der Vergangenheit durchaus einfallsreich mit Aussagen wie „Schießen Sie kein Eigentor – senken Sie Ihren Schuldenfaktor-Schreiben“ oder ähnlichen Motivationssprüchen. Gern werden immer wieder einmalige Zahlungsangebote unterbreitet.

Neue Zahlungsmodelle von Debcon

In aktuellen Schreiben aus August 2014 tauchen neue Einfälle von Debcon auf. Es werden Abgemahnten verschiedene Zahlungsmodelle angeboten. Folgende Varianten gibt es:

Debcon Deal (als Einmalzahlung in Höhe von 500,- Euro),

Debcon Flex (12 mal 50,- Euro) oder

Debcon Assistance (12 mal 25,- Euro in Härtefällen).

Die originelle Beschreibung der Zahlungsmethoden darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit solchen Schreiben Druck auf Betroffene ausgeübt werden soll. Geben Sie diesem Druck nicht nach und leisten Sie keine sofortige Zahlung.

Was ist zu tun?

Wir erleben in der Vergangenheit in Auseinandersetzungen mit Debcon, dass kaum eine Betrachtung rechtlicher Einwände erfolgt. Stattdessen kommen weitere Standardschreiben. Wenn im Vorfeld Debcon zum einen mehr Informationen geben würde, welche Beweise tatsächlich gegen Betroffene vorliegen, und zum anderen auf rechtliche Argumente eingehen würde, könnte viel „Papierkrieg“ unterbleiben. Auch liegen bei dem Inkassobüro nicht immer aller Schreiben vor, die bereits in der Vergangenheit übermittelt wurden. Das führt ebenfalls zu lästigen Wiederholungen.

Unsere Empfehlung: Wehren Sie sich!

Betroffene sollten nach rechtlicher Prüfung die Forderungen zurückweisen und deutlich machen, dass keine Zahlungen geleistet und auch die angedrohten Schufa-Einträge in keiner Weise akzeptiert werden. Allerdings sollte vorher geklärt werden, ob die Ansprüche der Debcon wirklich unberechtigt sind. Für diese Klärung empfehlen wir anwaltliche Unterstützung.

Weitere Informationen zu Schreiben von Debcon:

http://www.anwalt.de/rechtstipps/inkasso-schreiben-von-debcon-was-ist-zu-tun_057330.html

http://debcon.redrotate.de/  Debcon Eigenwerbung

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Mahnungen der Firma Webtains GmbH durch Deutsche Zentral Inkasso

5. September 2011 von RA Thomas Feil

Nach wie vor verschickt die Firma Webtains GmbH über die Deutsche Zentral Inkasso Zahlungsaufforderungen. In den verschiedenen Schreiben, die nacheinander bei Betroffenen eingehen, werden die Formulierungen immer bedrohlicher. Aus den ursprünglich € 96,00 können dann, so in einem uns vorliegenden Mahnschreiben, schnell € 155,52 werden.

In der Mahnung der Deutschen Zentral Inkasso heißt es dann, dass bei anhaltendem Zahlungsverzug gerichtlich gegen Betroffene vorgegangen wird. Bewusst werden dann Begriffe, wie „Verurteilung“, gewählt, um bei Betroffenen auch strafrechtliche Assoziationen zu wecken.

Wir empfehlen Ihnen anwaltliche Beratung. Nach unserer Einschätzung lässt sich eine unberechtigt geltend gemachte Forderung auf jeden Fall abwehren. Wir bieten diesbezüglich unseren Mandanten Beratungspauschalen an.

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