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Mangelbeseitigung ohne Mangel? Entscheidung des BGH vom 23.08.2012 (VII ZR 155/10)

Der Bundesgerichtshof hat in einer aktuellen Entscheidung (VII ZR 155/10) dargelegt, dass es möglich ist, dass ein Unternehmer eine „Mangelbeseitigung“ vornimmt, ohne dass damit ein tatsächliches Vorliegen eines Mangels anerkannt wird. Bringt demgemäß ein Unternehmer ausdrücklich vor, dass es sich nicht um ein Anerkenntnis handele und dass er eine Behebung eines angeblichen Mangels nur vornehme, um aus Kulanz zu handeln, ein Mangel aber gerade nicht erkannt wird, so kann daraus nicht abgeleitet werden, dass es sich um ein Anerkenntnis tatsächlich handele. Es ist demgemäß wichtig, dass Unternehmer darauf achten, wie sie sich äußern, wenn ein Besteller Mängel rügt und wie …

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Planung tut Not – Die Anbietersicht – IT-Projekte erfolgreich durch-führen

Jedes gescheiterte oder schlecht ausgeführte IT-Projekt schadet einem IT-Systemhaus. Diese Erfahrung zeigt die Praxis, dennoch werden IT-Projekte häufig schlecht vorbereitet und damit die Basis für Projektfehlläufe gelegt. Die Planungsfehler verursachen beim Anbieter zusätzliche Kosten, zehren den Gewinn auf und frustrieren den Auftraggeber, der anschließend wenig Lust auf weitere technische Innovationen hat. Das wichtige Folgegeschäft ist dahin.  Die Definition und Festlegung des konkreten Zieles ist die wichtigste Vorarbeit für die erfolgreiche Durchführung eines IT-Projektes. Auch während des Projektverlaufes sollte diese Basis immer wieder überprüft, ergänzt und dokumentiert werden.

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Der Abschluss von Dienstverträgen

Der Dienstvertrag ist bewusst oder unbewusst der beliebteste Vertragstyp der IT-Branche. Alle wissen um die Schwierigkeiten, IT-Projekte erfolgreich und störungsfrei durchzuführen oder fehlerfreie Software zu erstellen. Daher möchte ein Fachhändler oder ein Systemhaus nicht vertraglich zum Erfolg verdammt sein. So aber sind Kaufverträge und Werkverträge nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) gestrickt. Dagegen verlangt der Dienstvertrag nach BGB nur ein Bemühen. Plastisch wird dies beim Arztvertrag. Der Arzt schuldet im Rahmen seiner vertraglichen Leistungen nicht den Erfolg „Gesundheit“, sondern nur eine passende medikamentöse Behandlung. Ein Bemühen allein wäre daher auch für einen IT-Vertrag ideal. § 611 Abs. 1 BGB definiert …

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IT-Projekte rechtlich absichern – Projektplan – Planungsziel – Planungsschritte

Die Definition und Festlegung eines Zieles ist die wichtigste Vorarbeit für die erfolgreiche Durchführung eines IT-Projektes. Auch während des Projektverlaufes sollte diese Basis immer wieder überprüft und ergänzt werden. Die Praxis zeigt, dass eine erfolgreiche Projektrealisierung häufig auch an der fehlerhaften Vorbereitung scheitert. Verträge werden geschlossen, ohne dass die Leistungsbeschreibung detailliert erarbeitet ist oder beide Vertragspartner hoffen, dass man sich im Projektverlauf schon einigen werde. Eine Hoffnung, die nicht immer erfüllt wird und dann zu betrieblichen Nachteilen führt. Rechtliche Absicherung von Projektplänen Als Auftraggeber möchte man vermeiden, dass neben den vielfältigen Anforderungen des Projektes Diskussionen und Verhandlungen mit verschiedenen …

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IT-Vertrag: Abschluss von Dienstverträgen

Der Dienstvertrag ist bewusst oder unbewusst der beliebteste Vertragstyp der IT-Branche. Alle wissen um die Schwierigkeiten, IT-Projekte erfolgreich und störungsfrei durchzuführen oder fehlerfreie Software zu erstellen. Daher möchte ein Fachhändler oder ein Systemhaus nicht vertraglich zum Erfolg verdammt sein. So aber sind Kaufverträge und Werkverträge nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) gestrickt. Dagegen verlangt der Dienstvertrag nach BGB nur ein Bemühen. Plastisch wird dies beim Arztvertrag. Der Arzt schuldet im Rahmen seiner vertraglichen Leistungen nicht den Erfolg „Gesundheit“, sondern nur eine passende medikamentöse Behandlung. Ein Bemühen allein wäre daher auch für einen IT-Vertrag ideal. § 611 Abs. 1 BGB definiert …

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Zuerst Risikoanalyse

Bevor ein Vertrag erstellt wird, sollte eine umfassende Analyse der Interessenlagen und der Risiken der jeweiligen Vertragssituation oder des IT-Projektes vorausgehen. Verträge sollen Risiken minimieren und verteilen. Dies ist aber nur sinnvoll und möglich, wenn vorab eine Risikoanalyse stattgefunden hat. Eine Risikoanalyse muss sowohl die wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Faktoren berücksichtigen. Auch die juristischen Risikoaspekte sind zu beachten.

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