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US-Kritik an Google

29. Februar 2012

Der Suchmaschinenbetreiber steht erneut wegen seiner neuen Datenschutzregelungen in der Kritik. Es zeigen sich die obersten Rechtsberater von 35 US-Bundesstaaten besorgt.

Sie bemängeln eine von durchgeführte Datenzusammenführung. Der schützenswerten Privatsphäre der Nutzer entsprechend wäre es vorzuziehen, die Daten nicht zu verbinden. Falls der Nutzer dies nicht möchte, bleibt ihm momentan nur die Möglichkeit auf alle Angebote von zu verzichten. Am schwersten trifft dies aber die Nutzer von Android. Diesen wurde in den bisherigen Datenschutzbestimmungen zugesichert, dass ihre Kundenrechte nicht ohne ihre Zustimmung vermindert werden. Die sei nun aber genau der Fall und zwinge datenschutzbewusste Nutzer zum Kauf eines anderen Smartphones. stelle weder eine zufriedenstellende Opt-in noch Opt-out Lösung für die neuen Bestimmungen bereit.

Vom Verbraucherschutz unterstützt wird nun eine Antwort von bis zum 29.02.12 gefordert.

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EU bittet Google vergebens um Aufschub bei neuer Datenschutzerklärung

6. Februar 2012

Die Europäischen Datenschützer haben  bei der Einführung seiner neuen vergeblich um einen Aufschub gebeten. In einem Brief der Artikel 29 Working Party, einem Arbeitskreis von Datenschützern aus 27 Mitgliedsländern und der EU-Kommission, an -Chef Larry Page heißt es, dass die Änderungen angesichts der Anzahl und Beliebtheit der betroffenen Angebote viele EU-Bürger beträfen. Die Gruppe ist nach Artikel 29 der europäischen  benannt, in der sie festgeschrieben ist.

“Angesichts dessen fordern wir einen Aufschub, bis wir unsere Analyse abgeschlossen haben, um sicherzugehen, dass es keine Missverständnisse über Googles Bekenntnisse zu den Informationsrechten der Nutzer und EU-Bürger gibt.” Wie viel Zeit sie benötigen, schreibt Jacob Kohnstamm, Vorsitzender des Artikel-29-Arbeitskreises, nicht.

Der rheinland-pfälzische Datenschützer Edgar Wagner warnte davor, dass die Ankündigung von  ab dem 1. März 2012 alle Daten von registrierten Nutzern zusammenführen den verschlechtere. Dadurch würden Menschen für Google noch leichter als bisher zum gläsernen Nutzer, betonte  Wagner.

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Datenschützer kritisiert Facebook-Chronik

1. Februar 2012

Der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte Edgar Wagner hat die neue Darstellung von -Profilen kritisiert. ”Wieder einmal geht es nur darum, mit den Nutzerdaten noch mehr Geld zu verdienen. Die neu eingeführten Schnittstellen der Chronik zu Werbetreibenden (sog. Frictionless Sharing) unterstreichen dies.”

Immer mehr Menschen steigen deshalb mittlerweile aus  aus und stellten dann fest, dass es auch in der realen Welt ganz schön sein kann. Mitglieder des sozialen Netzwerks  sollten laut Wagners die Einführung der neuen Facebook-Chronik dafür nutzen, den Umfang der bei Facebook gespeicherten Daten zu prüfen und gegebenenfalls zu löschen. “Unterliegen Sie nicht der Versuchung, freie Felder lückenlos auszufüllen”, sagte der Datenschützer. 

Die Einführung der Facebook-Chronik (“Timeline”) wird derzeit verbindlich für alle Mitglieder eingeführt. Ursprünglich sollte den Nutzern noch eine Wahlmöglichkeit eingeräumt werden. Auch wenn die Änderungen zunächst nur das Layout, nicht aber die Sicherheitseinstellungen oder die hinterlegten Daten der Mitglieder betreffen: Die Art und Weise der Darstellung soll die Nutzer dazu veranlassen, die Chronik mit privaten Details zu komplettieren. So soll ein vollständiger digitaler Lebenslauf, angereichert mit Fotos und Videos, entstehen. “Der erste Kuss geht Facebook nichts an”, kommentiert Wagner, das neue Werkzeug.

Datenschützer Wagner warnte davor, dass die nahezu zeitgleiche Ankündigung von  ab dem 1. März 2012 alle Daten von registrierten Nutzern zusammenführen den verschlechtere. Dadurch würden Menschen für noch leichter als bisher zum gläsernen Nutzer, warnte Wagner.

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Arbeitnehmer lassen den Chef bei Facebook abblitzen

16. Januar 2012

Für viele Arbeitnehmer ist die Frage, ob sie die Freundschaftseinladung ihres Chefs bei oder + annehmen sollen, heikel.  Mehr als die Hälfte lehnt laut einer FORSA-Umfrage im Auftrag des Hightechverbands  dieses Gesuch ab.  

Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer (56 Prozent) will mit dem Chef nicht in sozialen Netzwerken verbunden sein. Ein Fünftel der Befragten (19 Prozent) würde eine Anfrage “mit Sicherheit” annehmen, weitere 19 Prozent “wahrscheinlich”. Lediglich zwei Prozent der in sozialen Netzwerken aktiven Arbeitnehmer haben selbst bereits eine Freundschaftsanfrage an den Vorgesetzten geschickt. 

Vor allem Frauen tendieren dazu, Vorgesetzte in Social Media abblitzen zu lassen, fast zwei Drittel (63 Prozent) würden das Kontaktgesuch ihres Chefs nicht annehmen. Bei den Männern sind es 50 Prozent.

“Bevor man Freundschaftsanfragen seines Chefs annimmt, sollte man sich aber auf jeden Fall genau überlegen, welche Profildetails oder Einträge er sehen darf”, sagt Tobias Arns, Social Media Experte des Hightech-Verband. Aber auch an die Chefs appelliert der Verband: Die Privatsphäre der Mitarbeiter müsse unbedingt respektiert werden, denn ein Kontaktgesuch in sozialen Netzwerken werde von Mitarbeitern oft als nötigend empfunden.

Für die Studie wurde von FORSA 1.002 deutschsprachige Internetnutzer befragt.

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Iniatiative für mehr Privatsphäre im Internet: Digitale Überwachung nimmt zu

28. Dezember 2011

Der Bundestrojaner, die Vorratsdatenspeicherung und die Debatte um . Die digitale Überwachung der Privatsphäre und der Abbau des  Datenschutzs haben 2011 nach Angaben der Initiative für mehr Privatsphäre im Internet zugenommen. Ihr Privatsphäre- und Datenschutzreport für 2011 zeigt was die Netzwelt in diesem Jahr geprägt hat. mehr lesen

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Datenschutz und Facebook-Button

19. Dezember 2011

Die Diskussion um den bei sozialen Netzwerken reißt nicht ab. Auch zum Ende des digitalen Jahres 2011 bleibt die Debatte um den umstrittenden “Gefällt mir”-Button von spannend.  mehr lesen

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Youtube präsentiert sich in neuem Gewand

2. Dezember 2011

Das Videoportal  hat zum ersten Mal seit der Übernahme durch im Jahre 2006 eine grundlegende Veränderungen bekommen. Offenbar will die Seiten seiner Dienste einander anpassen, denn das neue Gewand ähnelt stark den anderen -Webseiten. Auffällig ist zudem die stärkere Integration von Google+ und . Damit soll das Onlineportal offenbar stärker mit dem soziale Netzwerke verbunden werden. 

Der Bildschirm ist drei geteilt. Zentrales Element des neuen Designs ist dabei ein dunkel hinterlegter, und damit farblich deutlich abgehobener Balken im linken Bereich der Seite, über welchen Abonnements, Kanäle und Empfehlungen übersichtlich und zentral dargestellt werden. Insgesamt wirkt die Seite dadurch kompakter, aufgeräumter und nicht überladen. Der Schwerpunkt liegt nicht mehr auf zahllosen Videos, die das Portal so populär  gemacht haben, sondern auf den Kanälen.

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EuGH: Neue Entscheidung zu Google-AdWord

23. September 2011
Der EuGH hat den Umfang des Markenschutzes in der EU präzisiert. Im vorliegenden Fall hat das nationale Gericht u. a. zu prüfen, ob Marks & Spencer durch Benutzung von der Marke ihres Mitbewerbers Interflora entsprechenden Schlüsselwörtern im Rahmen des -Referenzierungsdienstes eine der „Funktionen“ dieser Marke beeinträchtigt oder diese in unlauterer Weise ausgenutzt hat („Trittbrettfahren“).

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