Das Bundesarbeitsgericht hat in einem Urteil vom 24.03.2011 (Az.: 2 AZR 282/10) zu der Frage Stellung genommen, ob eine Kündigung wegen Speicherung privater Dateien auf einem Firmen-Laptop für eine fristlose Kündigung ausreicht. Die klare Antwort des Bundesarbeitsgerichts lautet, es fehle an einem wichtigen Grund im Sinne von § 626 Abs. 1 BGB. 

Im vom Bundesarbeitsgericht zu entscheidenden Fall hatte ein Mitarbeiter private Dateien auf seinem Firmen-Laptop gespeichert und darüber hinaus in unerlaubter Weise unternehmensbezogene Dateien auf eine private Festplatte ohne Sicherung gegen unbefugten Zugriff gespeichert. Der Arbeitgeber sah darin eine schwerwiegende Pflichtverletzung und kündigte den Mitarbeiter fristlos. In allen drei Instanzen verlor der Arbeitgeber.  mehr lesen