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Schreiben der Debcon GmbH: Motivieren neue Zahlungsvarianten, Geld zu überweisen?

7. August 2014 von RA Thomas Feil

Die Debcon GmbH ist mit Inkassoschreiben für diverse Rechteinhaber im Bereich der Filesharing-Abmahnungen tätig. Das Unternehmen ist nach eigenenOtto gelbe Karte 1 Angaben bei dem Oberlandesgericht Hamm als Inkassounternehmen zugelassen.

Debcon aktuelle: Debcon Deal, Debcon Flex oder Debcon Assistance

Immer wieder ist in der Vergangenheit von der Debcon versucht worden, mit mehr oder weniger originellen Methoden Zahlungen auszulösen. Die neueste Variante ist ein 3-stufiges Vorgehen mit den Überschriften „Debcon Deal“, „Debcon Flex“ und „Debcon Assistance“. Nach eigenen Auskünften soll damit eine schnelle Entschuldung und Beendigung eines Rechtstreits möglich sein. Hier liegt nach unserer Auffassung schon der erste Fehler. Zum einen können unberechtigt geltend gemachte Ansprüche nicht zu einer Verschuldung führen. Insoweit ist auch keine Entschuldung notwendig. Zum anderen liegt kein Rechtstreit vor, sondern der Versuch von Rechteinhabern, mit Hilfe von Filesharing-Abmahnungen finanzielle Forderungen durchzusetzen. Gerichtsanhängig sind die Verfahren, die dann mit Inkassoschreiben der Debcon bearbeitet werden, nicht.

Angebote eine wirkliche Alternative?

Bei dem „Produkt“ Debcon Deal soll ein einmaliger Vergleichsbetrag gezahlt werden. Die Forderungsangelegenheit sei dann vollständig erledigt. Gefordert wird ein Betrag in Höhe von 500,00 €. Bei dem Produkt Debcon Flex sollen kleine monatliche Beträge von 50,00 € gezahlt werden. Allerdings dann 12 Beträge, sprich 600,00 €. Ratenzahlung ist also nicht nur teurer, sondern auch finanziell höchst unattraktiv.

Das Produkt Debcon Assistance soll eine Härtefallregelung ermöglichen. Dazu muss ein Betroffener nachweisen, dass er derzeit in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen ist. Was genau aus Sicht der Firma Debcon GmbH schwierige wirtschaftliche Situationen sind, ist allerdings nicht weiter erklärt.

Abschließend wird dann motivierend formuliert, dass die Firma Debcon sicher ist, Betroffenen einen gangbaren Weg aufzuzeigen, der ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten widerspiegelt. Mit einer abschließenden Fristsetzung wird darauf hingewiesen, dass ansonsten bei Nichtzahlung das gerichtliche Verfahren eingeleitet wird.

Schreiben von Debcon nach 1 oder 2 Jahren Ruhe

Beeindruckend ist nach wie vor im negativen Sinne, dass auf außergerichtliche Stellungnahmen und Argumente, die gegen die mit den urheberrechtlichen Abmahnungen eingeforderten Beträge sprechen, die Firma sich nicht weiter auseinandersetzt. Mit standardisierten Bearbeitungen wird versucht, Zahlungen zu generieren. Eine Auseinandersetzung mit der Sache erfolgt nicht. Dies ist sehr bedauerlich und führt in der Praxis nur dazu, dass wir Betroffenen in Anbetracht der mangelnden Informationen und Stellungnahmen zu rechtlichen Fragen nur raten können, keine Zahlung zu leisten und abzuwarten, ob gerichtliche Verfahren eingeleitet werden. Gern können wir Betroffene dahingehend unterstützen, dass gegenüber der Debcon GmbH hinsichtlich der Rechtslage Stellung bezogen wird und darauf verwiesen wird, dass weiterer Schriftverkehr überflüssig ist. Für viele ist es doch belastend, wenn nach Zeiträumen von 1 oder 2 Jahren plötzlich wieder Schreiben auftauchen. Dies insbesondere dann, wenn bereits in früheren Zeiten eine anwaltliche Beauftragung erfolgte, die in vielen Fällen von der Debcon GmbH einfach ignoriert wird.

Gern stehen wir Ihnen für Rückfragen und weitere Informationen zur Verfügung.

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Schreiben von Debcon: Wie gefährlich sind die Mahnschreiben? Was ist zu tun?

2. August 2014 von RA Thomas Feil

Die Debcon GmbH verschickte in der Vergangenheit eine Vielzahl von Mahnschreiben nach Filesharing-Abmahnungen. Und auch aktuell ist DebconSchönfelder Deutsche Gesetze wieder sehr aktiv.

Alte Forderungen neu belebt

Insbesondere in angeblichen offenen Forderungen aus älteren Filesharing-Fällen werden Betroffene wieder angeschrieben. Dabei zeigte sich Debcon in der Vergangenheit durchaus einfallsreich mit Aussagen wie „Schießen Sie kein Eigentor – senken Sie Ihren Schuldenfaktor-Schreiben“ oder ähnlichen Motivationssprüchen. Gern werden immer wieder einmalige Zahlungsangebote unterbreitet.

Neue Zahlungsmodelle von Debcon

In aktuellen Schreiben aus August 2014 tauchen neue Einfälle von Debcon auf. Es werden Abgemahnten verschiedene Zahlungsmodelle angeboten. Folgende Varianten gibt es:

Debcon Deal (als Einmalzahlung in Höhe von 500,- Euro),

Debcon Flex (12 mal 50,- Euro) oder

Debcon Assistance (12 mal 25,- Euro in Härtefällen).

Die originelle Beschreibung der Zahlungsmethoden darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit solchen Schreiben Druck auf Betroffene ausgeübt werden soll. Geben Sie diesem Druck nicht nach und leisten Sie keine sofortige Zahlung.

Was ist zu tun?

Wir erleben in der Vergangenheit in Auseinandersetzungen mit Debcon, dass kaum eine Betrachtung rechtlicher Einwände erfolgt. Stattdessen kommen weitere Standardschreiben. Wenn im Vorfeld Debcon zum einen mehr Informationen geben würde, welche Beweise tatsächlich gegen Betroffene vorliegen, und zum anderen auf rechtliche Argumente eingehen würde, könnte viel „Papierkrieg“ unterbleiben. Auch liegen bei dem Inkassobüro nicht immer aller Schreiben vor, die bereits in der Vergangenheit übermittelt wurden. Das führt ebenfalls zu lästigen Wiederholungen.

Unsere Empfehlung: Wehren Sie sich!

Betroffene sollten nach rechtlicher Prüfung die Forderungen zurückweisen und deutlich machen, dass keine Zahlungen geleistet und auch die angedrohten Schufa-Einträge in keiner Weise akzeptiert werden. Allerdings sollte vorher geklärt werden, ob die Ansprüche der Debcon wirklich unberechtigt sind. Für diese Klärung empfehlen wir anwaltliche Unterstützung.

Weitere Informationen zu Schreiben von Debcon:

http://www.anwalt.de/rechtstipps/inkasso-schreiben-von-debcon-was-ist-zu-tun_057330.html

http://debcon.redrotate.de/  Debcon Eigenwerbung

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Keine Angst vor Inkasso-Schreiben der Debcon GmbH

19. Februar 2014 von RA Thomas Feil

Die Debcon GmbH, Steinstraße 4, 58452 Witten agiert für verschiedene Anwaltskanzleien als Inkassobüro. Auch für die nunmehr in Zusammenhang mit Redtube in Verruf geratene Kanzlei Urmann und Collegen war Debcon schon tätig.

Mit den Inkassoschreiben werden angebliche Lizenzentschädigungsansprüche aus Urheberrechtsverletzungen geltend gemacht. Lassen Sie sich von solchen Schreiben nicht beängstigen. Aus anwaltlicher Sicht lässt sich gut gegen die Forderungen vorgehen. Wenn zu Unrecht Geldforderungen eingetrieben werden sollen, gibt es auch die Möglichkeit, eine negative Feststellungsklage einzureichen. Gegenwehr kann also durchaus angezeigt sein.

Auch sollte wegen des angedrohten SCHUFA-Eintrages gegen Debcon vorgegangen werden. Sie können über uns einen Auskunftsanspruch nach § 34 BDSG gegenüber der SCHUFA geltend machen und in Erfahrung bringen, was über Sie bei der SCHUFA eingetragen ist. Bei falschen Angaben gibt es einen Berichtigungsanspruch, bei einigen Angaben auch einen Löschungsanspruch.

Wird eine Forderung bestritten, so ist die Androhung eines SCHUFA-Eintrags rechtswidrig. Betroffene können sich hiergegen gerichtlich zur Wehr setzen . Die dazugehörige Rechtsnormen sind die analoge Anwendung der §§ 1004 Abs. 1, 823 Abs. 1 BGB (Bericht der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt zu: AG Halle, Beschluss vom 09.12.2009, Az. 105 C 4636/09). Mit Beschluss vom 13.01.2010 entschied auch das AG Leipzig (Az. 118 C 10105/09) im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahren gegen die Androhung eines unberechtigten SCHUFA-Eintrags. Wörtlich heißt es in der Leipziger Entscheidung:

“Fraglich ist es bereits, ob eine Datenübermittlung an die Schufa Holding AG oder andere Wirtschaftsinformationsdienste vor einer rechtskräftigen Entscheidung über die streit­gegen­ständliche Forderung rechtmäßig ist, wenn der Betroffene Einwendungen geltend macht, die nicht offensichtlich unbegründet sind, und der Betroffene nicht bereits in der Vergangenheit unberechtigt die Zahlung verweigert oder unberechtigte Einwendungen geltend gemacht hat.”

Also: Wehren Sie sich gegen Debcon und gehen Sie aktiv gegen Forderungen und unberechtigte SCHUFA-Einträge vor.

Weitere Informationen zu Inkassoschreiben von Debcon:

http://www.recht-freundlich.de/debcon-inkasso-schreiben

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Inkasso-Schreiben von Debcon: Was ist zu tun?

3. Dezember 2013 von RA Thomas Feil

Die Firma Debcon GmbH aus Witten wirbt auf Ihrer Internetseite mit Debitorenmanagement und Consulting. Nach unserer Wahrnehmung ist aber eines der Schwerpunkte dieses Unternehmens pure Inkassotätigkeit für Abmahnkanzleien. Beispielsweise ist die Firma Debcon für folgende Kanzleien und Rechteinhaber tätig:

  • Negele, Zimmel, Greuter, Beller
  • U + C Rechtsanwälte aus Regensburg
  • MIG Film GmbH
  • Silwa Filmvertrieb AG
  • und andere.

Rechtsanwalt Sebastian Wulf lässt über die Debcon Mahnbescheide beantragen. dabei handelt es sich um ursprüngliche Forderungen der Kanzlei Baek-Law.

Auf der Internetseite heißt es weiter, dass die Firma Debcon in der Art und Weise des Forderungseinzugs spezialisiert ist, was immer dies bedeutet. Auch versteht sich die Firma als „Bindeglied zwischen Gläubigern und Schuldnern, um wirtschaftlich optimale Ergebnisse zu erzielen.“ Diese Werbeaussage entspricht nach unserer Wahrnehmung nicht der Realität. Wir haben in den bisherigen Beratungen zu Mahnschreiben noch nicht erlebt, dass das Unternehmen ein „Bindeglied“ zwischen Gläubigern und Schuldnern ist oder überhaupt Interessen von Schuldnern wahrnimmt. Offensichtlich handelt es sich bei diesen Formulierungen um Werbesprüche.

Eine Aussage auf der Startseite muss nicht weiter kommentiert werden:

„Debcon geht dahin, wo es weh tut, ohne Gläubiger und Schuldner mit Schmerzen zurückzulassen.“

Bei solchen Werbeaussagen fehlen einem schlicht und ergreifend die Worte.

Debcon-Forderung berechtigt?

Wenn Sie ein Inkassoschreiben von Debcon bekommen haben, sollten Sie zunächst prüfen, ob es bereits von dem Rechteinhaber oder der abmahnenden Kanzlei vorherigen Schriftverkehr gibt. Zuerst ist zu klären, ob die geltend gemachten Ansprüche zu Recht erhoben werden. Erst dann kann beurteilt werden, wie mit den Inkassoforderungen weiter umgegangen werden soll.

„Widerspruch“ hilft nicht

Rechtlich nützt es nichts, gegen solche Schreiben „Widerspruch“ einzulegen. Zum einen beeindruckt nach unserer Erfahrung das Inkassobüro solche Ausführungen nicht. Es folgen weitere immer mehr bedrohlich formulierte Schreiben. Zum andern ist das Inkassoschreiben noch nicht ein gerichtliches Mahnverfahren und kein Mahnbescheid. Gegen einen Mahnbescheid kann Widerspruch eingelegt werden, außergerichtlich gegenüber der Firma Debcon empfehlen wir andere Maßnahmen.

Keine direkte Zwangsvollstreckung möglich

Wichtig ist für viele Betroffene die Information, dass auf Basis eines außergerichtlichen Inkassoschreibens nicht direkt Zwangsvollstreckungsmaßnahmen eingeleitet werden können. Viele Anschlussinhaber, die solche Schreiben bekommen haben, rufen uns mit genau dieser Besorgnis an. Für Zwangsvollstreckungsmaßnahmen ist es zunächst notwendig, dass ein gerichtlicher Titel vorliegt. Ein solcher gerichtlicher Titel kann beispielsweise durch ein gerichtliches Mahnverfahren erwirkt werden. Dann ist zunächst ein Mahnbescheid zu beantragen, gegen den Widerspruch eingelegt werden kann. Wird kein Widerspruch eingelegt, hat der Gläubiger die Möglichkeit, einen Vollstreckungsbescheid zu beantragen. Erst mit dem Vollstreckungsbescheid, gegen den Einspruch eingelegt werden kann, liegt überhaupt ein gerichtlicher Titel vor, der zur Zwangsvollstreckung berechtigt.

Eine Alternative zum Vollstreckungsbescheid als „Start“ für Zwangsvollstreckungsmaßnahmen kann ein Rechteinhaber auch die Ansprüche gerichtlich geltend machen. Dies wird aber in der Regel vermieden, da ein solches gerichtliches Verfahren erhebliche Zeit in Anspruch nimmt.

Fehlende Informationen bei Debcon

Bemerkenswert ist nach unserer Erfahrung auch, dass offensichtlich der Informationsfluss zwischen den abmahnenden Kanzleien, dem Rechteinhaber und der Firma Debcon nicht optimal ist. Häufig liegen der Inkassofirma nur begrenzte Informationen vor. Wird beispielsweise die ursprüngliche Abmahnung abgefordert, weil diese dem Anschlussinhaber nicht vorliegt, erleben wir wiederholt, dass Debcon die Unterlagen ebenfalls nicht vorliegen hat.

Wir empfehlen Ihnen, sich bei Schreiben der Firma Debcon kurz anwaltlich beraten zu lassen, um die richtigen nächsten Schritte einzuleiten. Nutzen Sie eine kostenlose Ersteinschätzung unsere Hotline unter 0800/1004104. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Auf weiteren Internetseiten wird über Debcon berichtet:

http://www.verbraucherdienst.com/aktuelles/debcon-gmbh-inkassoforderung-aus-urheberrechtsverletzung.php

http://verbraucherdienst.blogspot.de/2012/09/burofehler-bei-forderungen-der-debcon.html

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Viele weitere Schreiben von Debcon statt U + C Rechtsanwälte

1. März 2012 von RA Thomas Feil

Die Firma Debcon verschickt für Silwa Filmvertriebs AG derzeit viele Schreiben mit Inkassoforderungen, teilweise bis zu 9.000 oder 10.000 EUR!? Betroffene sollten sich von solchen Schreiben nicht zu sehr beeindrucken lasse, sondern unsere kostenlose Abmahnungs-Hotline nutzen!

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Statt U + C Rechtsanwälte jetzt Debcon “Debitorenmanagement und Consulting”

25. Januar 2012 von RA Thomas Feil

Wie wir berichteten, hat die Kanzlei U + C Rechtsanwälte eine Versteigerung von Forderungen aus Abmahnungen durchgeführt. Nach den uns vorliegenden Informationen scheint die Versteigerung erfolgreich gewesen zu sein. Betroffene, die bisher Schreiben von der Kanzlei U + C Rechtsanwälte bekommen haben, lernen nun die Firma Debcon “Debitorenmanagement und Consulting” kennen. Das Unternehmen scheint als Inkassounternehmern damit beauftragt zu sein, ausstehende Zahlungen einzufordern.

Lassen Sie sich von solchen Schreiben nicht einschüchtern. Nutzen Sie unsere kostenlose Abmahnungs-Hotline unter 00/1004104 für eine kostenlose  Ersteinschätzung solcher Inkassoschreiben.

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