Personalmangel im Datenschutz

Viele Unternehmen und Behörden möchten sich den neuen Anforderungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stellen. Allerdings kommen viele nebenberufliche betriebliche oder behördliche Datenschutzbeauftragte an Kapazitätsgrenzen. Nicht immer ist es möglich, die bisherigen Datenschutzbeauftragten im Rahmen einer Vollzeitstelle für den Datenschutz einzusetzen, wie dies beispielsweise zur Umsetzung der umfangreichen Dokumentationspflichten nach der DSGVO notwendig wäre. Allerdings entwickelt sich der zunehmend wahrnehmbare Mangel an Fachkräften für den Datenschutz zu einem echten Engpass bei der Umsetzung der DSGVO. Dies betrifft sowohl interne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gesucht werden, als auch externe Berater. Hier ist auch zu beobachten, dass bei zunehmenden personellen Engpässen auch …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 2 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

ePrivacy-Verordnung: aktueller Stand (08.02.2018)

Die ePrivacy-Verordnung ist im europäischen Gesetzgebungsverfahren schon länger ein Thema. Seit 2016 wird sowohl vom Europäischen Rat als auch vom Europäischen Parlament an den Spezialvorschriften für elektronische Kommunikation gearbeitet. Während die Datenschutz-Grundverordnung die allgemeinen europaweiten Anforderungen an den Datenschutz regelt, soll die geplante ePrivacy-Verordnung die rechtlichen Anforderungen an die elektronische Kommunikation im Detail festlegen. Allerdings ist noch unklar, welche Anforderungen im Einzelnen zu erwarten sind. Am 10. Januar 2017 veröffentlichte die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine entsprechende Verordnung. Das Europäische Parlament hat diesen Vorschlag für eine ePrivacy-Verordnung mit zahlreichen Änderungsanträgen am 26. Oktober 2017 angenommen. Nun muss der Europäische Rat reagieren. Hier …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 1 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Stand der Technik und Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Die Datenschutz-Grundverordnung stellt viele neue Anforderungen für Unternehmen und Behörden. U. a. in Art. 32 wird mit Blick auf die Anforderungen an die Sicherheit der Verarbeitung auf die Berücksichtigung des Stands der Technik verwiesen. Allerdings ist unklar, was genau mit dem Begriff “Stand der Technik” gemeint ist. Stand der Technik bei KRITIS Der Verweis auf den “Stand der Technik” findet sich auch in anderen rechtlichen Regelungen. Beispielsweise in § 8a BSI-Gesetz wird auf den Stand der Technik verwiesen. Diese Anforderungen richten sich an kritische Infrastrukturen (KRITIS). Die Regelung wurde mit dem IT-Sicherheitsgesetz in 2015 in Kraft gesetzt. Kein abschließender Begriff Die Formulierung …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 2 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Neues niedersächsisches Datenschutzgesetz

In einer aktuellen Pressemitteilung teilt die niedersächsische Staatskanzlei mit, dass der Entwurf für ein Gesetz zur Neuordnung des niedersächsischen Datenschutzrechts nunmehr in die Verbandsbeteiligung geht. Dies hat das niedersächsische Kabinett am 12.12.2017 beschlossen. Die Änderungen des niedersächsischen Datenschutzrechts sind dringend notwendig, da im Mai 2018 die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)  in Deutschland in Kraft tritt. Die DSGVO gilt ab dem 25.05.2018 auch für  die niedersächsische Verwaltung unmittelbar und muss nicht durch das Land Niedersachsen umgesetzt werden. Allerdings sieht die DSGVO verschiedene Öffnungsklauseln vor, die auch den Ländern Gestaltungsmöglichkeiten bei der Umsetzung der DSGVO für die öffentliche Verwaltung gibt. davon wird …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 3 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Videoüberwachung in Kunden- und Lagerräumen von Apotheken

Manchmal ist es nur das Bedürfnis nach Aufklärung, welches Sachverhalte produziert, die auch gut einen Sonntag-Abend-Krimi hätten darstellen können. Allerdings ohne Tote, dafür jedoch gespickt mit rechtlichen Problemen. Allen voran die Frage: Dürfen Kameras zur Videoüberwachung in Kunden- und Lagerräumen von Apotheken verwendet werden, wenn der Verdacht besteht, dass dort Straftaten begangen werden? Interessant ist dabei auch die Einbettung des Falles: Meistens geht es darum, dass der Inhaber mit Hilfe der Kameras das Verbrechen aufklärt und gegen den „Übeltäter“ vorgeht. Entweder gegen den Kunden oder durch Entlassung des diebischen Arbeitnehmers. Im sich oft anschließenden Prozess geht es dann um …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 1 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Öffentliche Einsehbarkeit privater Insolvenzdaten

Stellen Sie sich vor, dass Sie insolvent wären. Das an sich ist schon kein schöner Gedanke, hieße es doch nichts anderes, als das Sie sich übernommen hätten und Ihre eingegangenen Verbindlichkeiten nicht haben bezahlen können. Damit verbunden ist auch immer die eigene Sicht des Scheiterns, welches nun in einer Insolvenz verbrieft wird. Insgesamt also ein Umstand, den man sich selbst nur schwer eingestehen kann. Gerade auch bei Privatinsolvenzen können auch krankhafte Umstände wie bspw. eine Kaufsucht von Bedeutung sein. Und nun stellen Sie sich bitte vor, dass von diesem „Scheitern“ jeder Kenntnis nehmen kann, der davon Kenntnis nehmen möchte. …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 1 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Kommt nun der Datenpass für das Auto?

Stellen Sie sich vor, dass sie wüssten, wer von Ihnen welche Daten sammelt. Was eigentlich Leitgedanke des Datenschutzrechts und des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung ist, wird in der Realität oft anders gelebt. In der Tat wissen Sie nicht wirklich, wer welche Daten über Sie speichert und vielleicht sogar an Dritte weiter gibt. Das dies geschieht ist nicht neu. Ärgerlich ist dies aber immer. Daten verkommen immer mehr zu einer Ware, ohne das die „Händler“ sich dessen bewusst sind, wem diese Ware gehört. Doch Daten sind nicht nur eine Ware, sondern Daten sind auch wichtig. Merkt das Fahrzeug beispielsweise, dass …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 1 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Gesetzentwurf zum Schutz des Berufsgeheimnisses

Es liegt ein Rentenentwurf des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz vor, der sich mit Neuregelungen zum Schutz von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen beschäftigt. Das Problem ist leider altbekannt. Nach § 203 Abs. 1 und 2 Satz 1 des Strafgesetzbuches ist beispielsweise ein Arzt oder Rechtsanwalt strafbar, wenn er unbefugt ein fremdes Geheimnis offenbart, das ihm in bestimmter beruflicher Eigenschaft anvertraut oder sonst bekannt geworden ist. Hier ergeben sich für die sogenannten „Berufsgeheimnisträger“ mittlerweile aber ganz praktische Probleme, insbesondere bei dem Betrieb, der Einrichtung oder Wartung von informationstechnischen Anlagen. Rechtlich umstritten ist beispielsweise, …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 2 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Nachwirkender Kündigungsschutz für einen stellvertretenden Datenschutzbeauftragten

Das Arbeitsgericht Hamburg hat in einem Urteil vom 13.04.2016 (AZ 27 Ca 486/15) deutlich gemacht, dass auch für einen stellvertretenden Datenschutzbeauftragten die Regelungen des § 4 f BDSG gelten. Eine Betriebskrankenkasse war nach § 4 f Abs. 1 Satz 1 BDSG verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Der bisherige Datenschutzbeauftragte war dann langandauernd erkrankt. Aus diesem Grund wurde ein Arbeitnehmer mit seiner Zustimmung für einen befristeten Zeitraum von 6 Monaten zum stellvertretenden Datenschutzbeauftragten bestellt. Er nahm diese Funktion auch wahr. Diese befristete Bestellung dauerte bis zum 01.02.2015. Mit Schreiben vom 01.10.2015, also 8 Monate später, kündigte die Betriebskrankenkasse dann das …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 4 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

DDoS-Abwehr und Datenschutz

DDoS-Attacken sind für Unternehmen und Behörden zunehmend ein echtes Thema. Bisher wurde dieses Phänomen mehr unter dem Gesichtspunkt der IT-Sicherheit gesehen. Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) sind DDoS-Attacken auch ein Thema für den Datenschutz. Zunächst ist intern zu klären, wer für die Abwehr möglicher DDoS-Angriffe zuständig ist. Nach aktuellen Umfragen geht eine Vielzahl von Unternehmen davon aus, dass die IT-Abteilung für einen DDoS-Schutz sorgen muss. Einige sehen aber auch die Verantwortlichkeit bei dem Internetserviceprovider. Hier empfehlen wir eine klare Regelung zur Verantwortlichkeit, damit die DDoS-Abwehr ausreichend organisiert ist. Ein erheblicher Prozentsatz der DDoS-Attacken führt zu Datenverlusten. In einem solchen Fall …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 7 Bewertung(en), durchschnittlich: 4,43 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen